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Zusammenfassung

Brandon Stark erfährt vom Sieg seines Bruders Robb Stark und dem Tod von Ser Stevron Frey. Ihm wird klar, dass Jojen Reets Prophezeiung wahr geworden ist. Jojen erzählt ihm nun von einem Grünen Traum, in dem das Meer über die Mauern von Winterfell schwappt. Bran versucht, die anderen zu warnen, aber die meisten nehmen ihn nicht ernst. Ser Rodrik Cassel kehrt schließlich mit einem Gefangenen nach Winterfell zurück: er nennt sich Stinker und er war beteiligt an der erzwungenen Heirat und dem Mord an Lady Donella Hornwald. Jojen erzählt daraufhin Bran, dass er erneut einen Traum hatte: darin häutet Stinker Brans Gesicht.

Synopsis

Winterfell erhält Nachricht von Robbs Sieg

Bierbauch findet Brandon Stark bei Mikken in der Schmiede von Winterfell. Er hilft dem Schmied, indem er den Blasebalg bedient. Bierbauch sagt Bran, dass ein Vogel von Robb Stark eingetroffen sei und er zu Maester Luwin kommen soll. Bran will nicht auf Hodor warten und sagt Bierbauch, er solle ihn in den Turm des Maesters tragen. Dort angekommen warten Rickon Stark, der Große und der Kleine Walder bereits auf ihn. Der Maester informiert sie zunächst darüber, dass Robb eine Armee der Lennisters bei Ochsenfurt geschlagen habe und im Anschluss mehrere Burgen eingenommen habe. In der Schlacht von Ochsenfurt wurde zudem der Kommandant der Armee Ser Steffert Lennister getötet. Robb hat den Brief aus Aschmark geschrieben, er Burg von Haus Marbrand. Rickon fragt, ob Robb nun nach Hause komme, aber Bran weiß, dass nur Lord Tywin Lennister zählt, womit er dem Großen Walder zustimmt. Rickon meint, man solle Robb einen Brief schreiben, damit auch seine Mutter, Grauwind und sein Vater weider heimkomme. Bran vermutet, dass Rickon manchmal absichtlich vergisst, dass ihr Vater tot ist, weil er so stur ist. Bran freut sich über Robbs Sieg, ist aber gleichzeitig beunruhigt, weil er sich an Oshas Worte erinnert, die gesagt hatte, dass Robb in die falsche Richtung marschiert [1]. Dann wendet sich Luwin an die beiden Walders und berichtet, dass bei der Schlacht ihr Onkel Ser Stevron Frey verwundet worden sei und drei Tage später gestorben ist. Der Große Walder zuckt mit den Schultern und meint, Ser Stevron sei ohnehin zu alt für eine Schlacht gewesen und er habe außerdem ständig betont, dass er müde sei. Der Kleine Walder lacht und meint, er war es bestimmt leid, auf den Tod von Lord Walder Frey zu warten. Dann fragt er, ob nun Ser Emmon Frey der Erbe sei. Der Große Walder korrigiert ihn und erklärt, dass vor Ser Emmon noch alle direkten männlichen Nachkommen von Ser Stevron stünden: Ser Ryman Frey, Edwyn Frey, der Schwarze Walder, Petyr Frey und dann Aegon Frey usw. Der Kleine Walder meint, Ser Ryman sei auch schon alt und habe einen schlimmen Bauch, woraufhin der Große Walder sagt, dass er irgendwann Lord werde, egal was die anderen sagen. Bran hat ein flaues Gefühl im Bauch, weil er sich an Jojen Reets Traum erinnert, in dem den beiden Walders ihr graues Fleisch schmeckte [2]. Bran entschuldigt sich, und es wird nach jemandem geschickt, der ihn trägt. Da Hodor anscheinend in den Ställen beschäftigt ist, erscheint Osha wenig später. Draußen fragt er Osha, ob sie den Weg nach Norden zum Mauer kenne, und sie sagt, die sei leicht zu finden. Dann fragt er, ob es dort noch Riese, die Anderen oder die Kinder des Waldes gebe? Osha antwortet, Riesen habe sie schon gesehen, von den Kindern des Waldes gehört und zu den Anderen schweigt sie. Als Bran dann fragt, ob sie je eine Dreiäugige Krähe gesehen habe, lacht sie und sagt, das wolle sie auch nicht.

Bran unterhält sich mit den Reets

Kaum ist Osha gegangen, da treten Jojen und Meera Reet ein. Sofort erzählt Bran ihnen von der Nachricht, und Jojen erklärt, dass die Grünen Träume oft in seltsamer Gestalt kämen und dass sie nicht immer leicht zu verstehen sind. Dann fordert Bran ihn auf, seinen schlimmen Traum über Winterfell zu erzählen. Jojen erzählt, wie in seinem Traum das schwarze Meer in der Nacht über die Mauern von Winterfell hereinflutet und viele Ertrunkene in der Burg umhertreiben, die er jetzt beim Namen nennen kann, weil er sie wiedererkannt hat: Bierbauch, Septon Chayle und Mikken. Bran ist verwirrt und sagt, dass man den Dreien Bescheid geben müsse, damit ihnen nichts passiert, aber Jojen entgegnet, dass sie das nicht retten wird, und außerdem werde ihm keiner glauben. Er bittet Bran dann, seinerseits von seinen Träumen zu erzählen, und Bran erklärt, dass es unterschiedliche davon gebe. Es gibt die Wolfsträume, die sind nicht so schlimm, da rennt er nur herum, jagt und tötet Eichhörnchen. In den schlimmeren Träumen komme die Dreiäugige Krähe und befehle ihm zu fliegen, oder es ist ein Baum, der seinen Namen rufe. Die schlimmsten Träume seien aber diejenigen, in denen er fällt. Er erzählt, wie er früher viel geklettert sei und nie gefallen ist, weil er sich immer sicher gefühlt habe, auch wenn seine Mutter Angst um ihn hatte, jetzt aber falle er ständig in seinen Träumen. Jojen erklärt ihm, dass sein Volk ihn Warg oder Leibwechsler oder Tierling nennen werden, denn sie werden sich vor ihm fürchten, weil sie es nicht verstehen. Manche werden ihn sogar hassen und töten wollen, aber die Macht ist stark in ihm. Bran erinnert sich an die Geschichten der Alten Nan über Tierlinge und Leibwechsler, in denen diese Wesen immer böse waren. Das macht ihm Angst und er sagt, dass er so etwas nicht sei, er möchte ein Ritter sein. Jojen antwortet, dass er ein Ritter sein möchte und ein Warg ist, ob er will oder nicht. Er sagt, Bran sei der geflügelte Wolf, der aber niemals fliegen werde, wenn er das dritte Auge nicht öffne. Er müsse das Auge mit dem Herzen suchen. Bran sagt, Luwin habe behauptet, das Träume nicht gefährlich sein könnten, aber Jojen widerspricht ihm, denn in Träumen ginge es um die Vergangenheit, die Zukunft und die Wahrheit. Jojen und Meera verlassen Bran, und er versucht eine Zeitlang vergeblich, ein drittes Auge zu öffnen.

In den nächsten Tagen versucht er, die Männer aus dem Traum zu warnen, doch sie nehmen ihn nicht ernst. Mikken scherzt, dass er schon immer einmal zum Meer wollte, und jetzt käme es zu ihm. Chayle antwortete ihm, dass die Götter ihn zu sich rufen würden, wenn sie es für richtig hielten, außerdem sei er ein guter Schwimmer, und er halte es für unwahrscheinlich, dass er ertrinke.


Handelnde & erwähnte Personen

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Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe

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Quelle

Einzelnachweise

  1. siehe: II-Bran I.
  2. siehe: III-Bran IV.
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