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Zusammenfassung

Jaime Lennister und Brienne von Tarth werden von den Tapferen Kameraden nach Harrenhal gebracht. Auf dem Weg dorthin verliert Jaime fast seinen Mut, da er sich ohne seine Schwerthand nicht mehr wie ein Mann fühlt. Trotzdem rettet er Brienne vor einer Vergewaltigung. In Harrenhal lässt Lord Roose Bolton sie frei und berichtet von den neuesten Entwicklungen im Reich. Jaime wird zu Qyburn gebracht.

Synopsis

Jaime und Brienne werden nach Harrenhal gebracht

Jaime Lennister Leben ist ein einziger Todeskampf, seit die Tapferen Kameraden seine Hand abgetrennt haben. Er spürt immer noch das Feuer, mit dem sie seinen blutenden Stumpf ausgebrannt haben. Er hat noch nie solche Schmerzen verspürt, und manchmal spricht er alte Gebete, an die zuletzt als Kind gedacht hat, als er mit Cersei Lennister in Casterlysteins Septe gebetet hat. Manchmal muss er sogar weinen, dann lachen die Männer des Mummenschanz und er denkt nun zu wissen, wie Tyrion Lennister sich manches Mal gefühlt haben muss. Er muss an Brienne von Tarth geknebelt reiten, weil er sich alleine nicht mehr auf einem Pferd halten kann. An einem Tag haben sie sich den Spaß gemacht, sie nicht Rücken an Rücken, sondern Gesicht zu Gesicht aneinandergebunden und vor allem Shagwell hatte sie als Liebende verspottet. Urswyck hat ihm seine Hand an einer Kordel gebunden um seinen Hals herum gehängt. Zusätzlich ist sein Auge geschwollen und seine Wunde an der Schulter hat sich entzündet, aber am schlimmsten ist der Stumpf, aus dem Blut und Eiter quillt. Er hat keinen Appetit, und so trinkt er nur Wasser und Wein, und einmal einen Becher Pferdepisse, was er nicht bemerkt hat, bis die Männer des Mummenschanz sich wieder vor Lachen krümmten.

Eines Morgens versuchte er zu fliehen, indem er Timeon sein Schwert stahl. Shagwell jedoch hatte lediglich um ihn herumgetanzt, als er versucht hatte, ihm mit der linken Hand einen Schlag zu verpassen. Schließlich musste er aufgeben und Rorge nahm ihm das Schwert wieder ab. Vargo Hoat warnte ihn, ihm beim nächsten Fluchtversuch auch noch die andere Hand oder einen Fuss abzutrennen. Jaime will einfach nur noch sterben, aber Brienne sagt ihm des nachts, dass das feige sei und dass er leben müsse, um sich zu rächen. Er realisiert, dass sie Recht hat und dass er überleben muss, wegen Cersei und Tyrion, aber auch wegen Robb Stark, Edmure Tully und den Tapferen Kameraden. Ab nun versucht er, sich das Essen herunterzuwürgen.

Die Tage schrumpfen zusammen, während sie weiter durch die Flusslande reiten, und nachts binden sie ihn immer noch an einen Baum, obwohl er so wehrlos ist. Brienne wird neben ihn angebunden, aber sie scheint eine innere Mauer aufgebaut zu haben. Jaime hingegen ist völlig am Boden zerstört. Sie haben ihm seine Schwerthand genommen, die er, seit er denken kann, trainiert hat und die ihn zum Mann gemacht hat. Zufällig bekommt er mit, dass sie nach Harrenhal reiten. Er muss lachen, weil das der Ort ist, an dem er den weißen Umhang der Königsgarde verliehen bekommen hat und von wo aus Aerys II. Targaryen ihn dann fortgeschickt hatte, damit er nicht an dem Tjost des Turniers von Harrenhal teilnehmen konnte. Timeon schlägt ihm für das Lachen mit seiner Peitsche ins Gesicht, aber Jaime spürt die Wunde kaum wegen der Schmerzen seiner Phantomhand, die alles überdeckten.

In der nächsten Nacht erhält Jaime weitere Prügel, die er kaum spürt, bis Rorge mit seinem Stiefel seinen Stumpf trifft und er ohnmächtig wird. Eine weitere Nacht später kommen die drei Schlimmsten: Shagwell, Rorge und Zollo. Während sie sich nähern, streiten sie sich darum, wer Brienne als erster vergewaltigen darf. Jaime weiß, dass sie ensthaft verletzt oder getötet werden wird, da sie zu stolz ist, um sich nicht zu wehren, und er ruft laut aus, wodurch er sie rettet, dafür aber von Rorge einen weiteren schmerzhaften Tritt gegen den Stumpf erhält, wodurch er abermals ohnmächtig wrid. Als er wieder zu sich kommt, sind Urswyck und Vargo Hoat persönlich bei ihnen. Seit dieser Nacht stellt Vargo Hoat Wachen auf, um die beiden vor seinen eigenen Leuten zu beschützen. Jaime und Brienne werden für den restlichen Weg bewacht, um sie zu beschützen. Zwei weitere Nächte reden sie nicht miteinander, dann fragt Brienne, warum Jaime ihr geholfen hat und bedankt sich bei ihm.

Sie erreichen Harrenhal

Eine Meile vor Harrenhal müssen Brienne und Jaime absteigen und werden gefesselt beim Einmarsch vorgeführt. Inzwischen hat er seinen Mut wiedergefunden und will überleben, um sie eines Tages zu rächen. Die Stadt vor den Mauern ist inzwischen zu Asche verkommen, und der Platz, wo einst das große Turnier stattgefunden hat, ist ein Lagerplatz. Sie erkennen die Wappen von Haus Bolton und Haus Frey. Als sie in die Burg marschieren, werden sie von Huren, Dienern und Soldaten höhnisch begrüßt. Neben ihnen läuft bellend eine gescheckte Hündin, die einer der Lyseni sie mit einer Lanze aufspießt und Jaime über dem Kopf hält.

Lord Roose Bolton und fünf Frey-Ritter empfangen Jaime an einer Steintreppe von einem der fünf Türmen. Drei der Ritter erkennt Jaime sofort: Ser Danwell, Ser Aenys und Ser Hosteen. Jaime bekundet sein Beileid wegen Ser Cleos Frey und verrät gleichzeitig, dass die Tapferen Kameraden um Urswyck die Leiche geplündert hätten. Dann prescht Brienne vor und erklärt ihnen ihre Mission und ihren Schwur gegenüber Haus Stark, aber die Freys spucken aus und behaupten, Robb Stark habe sie betrogen und daher würde ihr Eid ihm gegenüber nicht mehr gelten. Brienne fährt unbeeindruckt un stur fort und erklärt, Catelyn Tully habe sie beauftragt, Jaime an Tyrion Lennister zu übergeben, woraufhin Urswyck erzählt, dass sie gerade dabei gewesen sei, ihn zu ertränken, als sie sie fanden. Brienne errötet und versucht sich zu erklären, aber die Freys streiten schon darüber, wem sie Jaime ausliefern sollen oder ob sie ihn nicht doch töten sollten. Vargo Hoat gebietet dem Einhalt, indem er sagt, dass Jaime sein Gefangener sei.

Lord Roose Bolton meldet sich zu Wort und sagt, dass er bestimmt, was mit Jaime passieren wird, denn solange er noch in Harrenhal ist, sei er der Herr über die Burg und nicht Vargo Hoat. Als Jaime ihn provozierend daran erinnert, dass sein Vater ihn einst in der Schlacht am Grünen Arm besiegt hat, reagiert Lord Roose mit einem bedrohlich langen Schweigen. Dann sagt er Jaime, dass er eine Hand verloren hat, und als Jaime ihm frech entgegnet, dass er sie nicht verloren, sondern um seinen Hals gebunden habe, reißt Lord Roose sie ihm ab und wirft sie zu Hoat, der sie wegschaffen soll. Hoat eröffnet, dass er Hunderttausend Golddrachen von Lord Tywin fordern will und Jaime dann Lord Rickard Karstark ausliefern werde, der als Belohnung die Hand seiner Tochter versprochen hat, woraufhin seine Kameraden lachen. Lord Roose informiert ihn darüber, dass Robb Stark Lor Rickard hat hinrichten lassen und dass Lord Tywin in Königsmund bleibe bis nach der Hochzeit von König Joffrey Baratheon und Margaery Tyrell, für die er die Verlobung mit Sansa Stark aufgelöst hat. Seit der Schlacht am Schwarzwasser habe sich alles verändert und es herrsche nun ein Bündnis zwischen Haus Lennister und Haus Tyrell gegen Stannis Baratheon. Lord Tywin informiert Jamie außerdem dass sowohl Cersei als auch Joffrey und Tyrion die Schlacht gut überstanden haben, wenngleich Tyrion verwundet worden ist. Dann befiehlt er, Jaime zu Qyburn zu bringen und Brienne loszubinden. Er ist wütend wegen des Vergewaltigungsversuchs und Jaimes abgetrennter Hand. Roose stellt Brienne unter seinen persönlichen Schutz und lässt Amabel sie in ihre neuen Unterkünfte bringen. Dann dreht sich Lord Roose um und schreitet in seine Gemächer.

Jaime wird zu Qyburn gebracht

Walton Frey bringt Jaime unterdessen zu Qyburn. Qyburn erklärt Jaime, dass es das Sicherste sei, ihm den gesamten Arm abzunehmen, aber Jaime droht ihm, ihn umzubringen, wenn er mehr wegschneidet als den Wundbrand. Qyburn kümmert sich dann um Jaimes Wunden, wobei dieser den Mohnblumensaft verweigert, weil er nicht ohnmächtig werden will. Stattdessen lässt er sich Wein bringen. Zunächst säubert Qyburn mit einer Schüssel und einer scharfen Klinge den Stumpf, dann schneidet er das verfaulte Fleisch ab, wobei Jaime kurzzeitig doch das Bewusstsein verliert, als er ihm kochenden Wein über die Wunde schüttet, dann vernäht Qyburn die Wunde mit Katzendarm.

Nach der Prozedur stellt Jaime fest, dass Qyburn das nicht zum ersten Mal getan hat und er fragt ihn, warum er sich den Tapferen Kameraden angeschlossen habe.


Handelnde & erwähnte Personen

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Quelle

Einzelnachweise

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