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Der Blutpreis (engl.: blood price) ist ein altes Mittel zur Begleichung einer Schuld.

GeschichteBearbeiten

Als die Könige aus dem Hause Gärtner über die Weite herrschten, konnte man den Blutpreis zahlen, wenn man das Tier oder den Bauern eines Mannes getötet hatte.[1]

Nachdem Ser Bennis, ein Ritter in Diensten des Hauses Osgrau, im Jahre 211 n. A. E. einem Bauern von den Ländereien des Hauses Weber das Gesicht aufgeschlitzt hatte, schickte Ser Konstans Osgrau Ser Duncan nach Kaltgraben, wo dieser Lady Rohanne Weber einen Blutpreis in Form von drei Silberhirschen an sie und einen Silberhirschen an den Bauern anbieten sollte. Rohanne entgegnete auf das Angebot, dass sie nicht mehr im Zeitalter der Helden leben würden, wo das Leben eines Mannes nicht mehr wert gewesen sei als ein Sack voll Silber, und dass nur die Züchtigung von Bennis für Gerechtigkeit sorgen könne.[1]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Nachdem der Drache Drogon die vierjährige Hazzea getötet hat, bezahlt Daenerys Targaryen dem Vater den Blutpreis. Da ihr niemand den Wert einer Tochter verraten kann, setzt sie ihn auf den hundertfachen Wert eines Lamms fest.[2]

Band 10 - Ein Tanz mit DrachenBearbeiten

Als Lord Kommandant Jon Schnee den Angehörigen des Freien Volks erlaubt, die Mauer Richtung Süden zu durchqueren, verlangt er einhundert Jungen im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren als Geiseln. Tormund Riesentod bezeichnet dies als Blutpreis, stimmt aber zu.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 Der geheimnisvolle Ritter
  2. Der Sohn des Greifen, IX-Daenerys II
  3. Ein Tanz mit Drachen, X-Jon IV
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