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Er ist sehr loyal, rechtschaffen und willensstark. Bei den alteingesessenen Adelshäusern gilt er als Emporkömmling eher als Außenseiter, was ihm aber wenig auszumachen scheint.{{DTDSK|0}} Er ist nicht besonders gläubig, aber er betet dennoch zu den [[Glaube an die Sieben|Sieben]], bevor er in die Schlacht zieht oder seine Frau schwanger ist. Er verdankt Stannis alles, was er im Leben erreicht hat, und findet auch die Bestrafung gerecht, die ihn seine Fingerglieder gekostet hat. Stannis hingegen schätzt Davos' ungeschönte Meinung sehr.{{DTDSK|10}} Davos' Phantomfinger scheinen jedesmal zu jucken, wenn etwas nicht stimmt.{{DSDGL|14}}
 
Er ist sehr loyal, rechtschaffen und willensstark. Bei den alteingesessenen Adelshäusern gilt er als Emporkömmling eher als Außenseiter, was ihm aber wenig auszumachen scheint.{{DTDSK|0}} Er ist nicht besonders gläubig, aber er betet dennoch zu den [[Glaube an die Sieben|Sieben]], bevor er in die Schlacht zieht oder seine Frau schwanger ist. Er verdankt Stannis alles, was er im Leben erreicht hat, und findet auch die Bestrafung gerecht, die ihn seine Fingerglieder gekostet hat. Stannis hingegen schätzt Davos' ungeschönte Meinung sehr.{{DTDSK|10}} Davos' Phantomfinger scheinen jedesmal zu jucken, wenn etwas nicht stimmt.{{DSDGL|14}}
 
'''In der TV-Serie''' wird er gespielt von Liam Cunningham.
 
   
 
== Biographie ==
 
== Biographie ==

Version vom 10. August 2015, 14:42 Uhr

Davos Seewert (engl.: Davos Seaworth), auch bekannt als Zwiebelritter oder Davos Kurzhand, war einst ein Schmuggler, nach Roberts Rebellion wurde er dann von Stannis Baratheon zum Ritter geschlagen. Jetzt ist er Kapitän der Schwarzen Betha.[1]

Davos Seewert

Liam Cunningham als Davos Seewert in der HBO-Serie

Charakter & Erscheinung

Er ist ein schmächtiger Mann. Seine niedere Geburt ist ihm ins Gesicht geschrieben. Er hat braune Augen und braunes Haar, dazu einen kleinen Bart mit grauen Strähnen. Seine linke Hand ist verstümmelt, und er trägt sie in einem Lederhandschuh. Um den Hals trägt er einen abgewetzten Lederbeutel[2], in dem er die abgetrennten Fingerglieder als Glücksbringer aufbewahrt.[3][4]

Seine Lieblingszeit ist die Finsternis vor dem Morgengrauen. Es wird gesagt, niemand könne ein Schiff in der Dunkelheit besser steuern als Ser Davos.[2] Er kann gut Karten lesen, aber Buchstaben lesen hat er nie gelernt.[3][5] Er trägt nicht gerne Kettenhemd und Rüstung, darin fühlt er sich beengt. Auch liebt er es, auf See zu leben, das Schaukeln auf einem Schiff ist für ihn besonders beruhigend.[4] Er kämpft nicht gern mit Rüstung, da er es hasst, wenn der Helm sein Sichtfeld einschränkt. Auch fühlt er sich unwohl in einer offenen Seeschlacht.[6]

Er ist sehr loyal, rechtschaffen und willensstark. Bei den alteingesessenen Adelshäusern gilt er als Emporkömmling eher als Außenseiter, was ihm aber wenig auszumachen scheint.[2] Er ist nicht besonders gläubig, aber er betet dennoch zu den Sieben, bevor er in die Schlacht zieht oder seine Frau schwanger ist. Er verdankt Stannis alles, was er im Leben erreicht hat, und findet auch die Bestrafung gerecht, die ihn seine Fingerglieder gekostet hat. Stannis hingegen schätzt Davos' ungeschönte Meinung sehr.[3] Davos' Phantomfinger scheinen jedesmal zu jucken, wenn etwas nicht stimmt.[4]

Biographie

Davos Seewert ist in Flohloch in Königsmund geboren. Später war er einer der besten Schmuggler Westeros', denn er wurde nie gefasst. Während der Belagerung von Sturmkap schmuggelte er Zwiebeln an der Belagerung vorbei in die Festung und sicherte ihren Insassen unter dem Kommando von Stannis Baratheon so das Überleben. Stannis schlug ihn daraufhin zum Ritter, bestrafte ihn aber gleichzeitig auch für dessen vorherige Schmugglertätigkeit und trennte ihm an der linken Hand an allen Fingern außer dem Daumen das letzte Fingerglied ab. Ser Davos akzeptierte dies als gerechte Strafe, bestand aber darauf, dass Stannis selbst das Messer führte. Anschießend behauptete er stets, dass er froh darüber sei, jetzt vier Fingernägel weniger säubern zu müssen.[2] Als er noch ein Schmuggler war, kaufte er oft Waren von Salladhor Saan. Später gewann er den Piraten persönlich für Stannis' Sache, indem er nach Lys fuhr.[3]

Jüngste Ereignisse

Band 3 - Der Thron des Sieben Königreiche

Stannis schickt Ser Davos nach dem Tod König Roberts in den Süden nach Sturmkap, um herauszufinden, ob Stannis auf die Unterstützung der Lords der Sturmlande hoffen kann. Dabei wird er von den wenigsten überhaupt empfangen, die meisten haben sich schon Renly angeschlossen. Mit diesen schlechten Nachrichten kehrt er nach Drachenstein zurück. Er nimmt an König Stannis' Festmahl für seine Vasallen teil, bei dem Maester Cressen einen Giftanschlag auf Melisandre verübt und dabei scheitert.[2] Wenig später wird er Zeuge, wie Melisandre die Septe der Sieben auf Drachenstein verbennen lässt und Stannis als die Wiedergeburt des Azor Ahai ausruft, als dieser angeblich das Heldenschwert Lichtbringer aus den Flammen zieht. Über Salladhor Saan erhält er Nachrichten aus Königsmund: Tyrion Lennister leitet dort nun die Stadt und Renly Baratheon marschiert mit seiner Braut Margaery Tyrell und einem Heer auf die Hauptstadt zu. Dann unterhält er sich mit Stannis über das weitere Vorgehen.[3]

Band 4 - Die Saat des goldenen Löwen

Er begleitet Stannis zu den Verhandlungen mit Ser Cortnay Fünfrosen unter den Mauern von Sturmkap. Nachdem diese scheitern, fragt Stannis Davos um Rat: Davos ist der Meinung, Stannis solle Sturmkap den Rücken kehren und nach Königsmund ziehen, bevor Lord Tywin Lennister der Hauptstadt zu Hilfe komme. Stannis entgegnet, dass Melisandre sowohl Ser Cortnays Tod als auch Edric Sturm in den Flammen gesehen habe, weshalb Stannis keine Wahl bleibt, als Ser Cortnay von einem weiteren Schatten umbringen zu lassen, wofür er Davos mit einem Ruderboot und Melisandre in der Nacht unter die Burg schickt.[4] Er fährt mit der Schwarzen Betha in der Schlacht am Schwarzwasser in der zweiten Schlachtreihe, relativ nah am gefährlichen Nordufer. Bei der Einfahrt in die Mündung wundert er sich über eine neue Vorrichtung, mit der man eine riesige Eisenkette quer über die Mündung spannen kann. Nachdem in den ersten Schlachtreihen die Kämpfe beginnen, sieht Davos, wie die Schwertfisch geradewegs mit ihrer schweren Eisenramme in ein altes Schiff aus der Stadt fährt, das bis obenhin mit Seefeuer beladen ist. Die folgende Explosion schleudert ihn von Bord, und vom Wasser aus kann er sehen, wie die meisten Schiffe auf dem Wasser verbrennen, und dass sie alle gleichzeitig auf die nun gespannte Kette zutreiben.[6]

Band 5 - Sturm der Schwerter

Irgendwie schafft er es, tief unter der Kette hindurchzutauchen, verliert dabei aber erst die Orientierung und wird dann ohnmächtig. Er strandet auf einem Felsen der Speere des Königs der Meerjungfrauen in der Schwarzwasserbucht und wacht dort wieder auf. Kurz bevor er verdurstet, wird er von einem der Schiffe von Salladhor Saan gefunden und aufgelesen.[7] Die Shayalas Tanz bringt ihn zurück nach Drachenstein, wo er sich zunächst mit Salladhor Saan am Hafen trifft, dem Davos erklärt, dass er beabsichtige, Melisandre zu töten. Als er die Burg betritt, wird er jedoch verraten und genau deswegen von Ser Axell Florent gefangen genommen.[8] Er wird in eine der tieferen Kerkerzellen gesteckt, wo zu seinem schlimmen Husten noch ein Fieber hinzukommt, doch Maester Pylos pflegt ihn gesund. Er erhält Besuch von Melisandre, die ihm die Welt erklärt, wie der Kult von R'hllor sie sieht, dann fragt sie ihn, ob er auf der Seite des Lichts oder der der Dunkelheit steht. Davos zweifelt, und Melisandre gibt ihm Zeit, darüber nachzudenken. Drei Tage später bekommt er einen prominenten Zellengenossen: Lord Alester Florent, die Hand des Königs, wird des Hochverrats bezichtigt, weil er mit König Joffrey Baratheon einen Frieden aushandeln wollte.[9] Schließlich wird Davos von Ser Axell Florent zu Stannis gebracht, wobei er ihm das Angebot macht, mit ihm zusammenzuarbeiten, ihm aber auch droht. Ser Axell will den Krieg fortführen und das Klauenhorn angreifen, aber Davos hält diesen Plan für feige und unnütz. Stannis ist dankbar für den ehrlichen Rat. Er begnadigt Davos und ernennt ihn zum Admiral der Meerenge, Lord vom Regenwald und Hand des Königs. Schließlich erscheint Melisandre und erklärt, dass Stannis der nächste Kampf bevorstehe, denn er sei die letzte Hoffnung der Menschen im Großen Krieg.[5]

Familie

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

  1. Der Thron der Sieben Königreiche, Appendix
    A Clash of Kings, Appendix
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Der Thron der Sieben Königreiche, Prolog (Cressen)
    A Clash of Kings, Prolog (Cressen)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Der Thron der Sieben Königreiche, Kapitel 10, Davos
    A Clash of Kings, Kapitel 10, Davos I
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Die Saat des goldenen Löwen, Kapitel 14, Davos I
    A Clash of Kings, Kapitel 42, Davos II
  5. 5,0 5,1 Sturm der Schwerter, Kapitel 36, Davos IV
    A Storm of Swords, Kapitel 36, Davos IV
  6. 6,0 6,1 Die Saat des goldenen Löwen, Kapitel 30, Davos II
    A Clash of Kings, Kapitel 58, Davos III
  7. Sturm der Schwerter, Kapitel 5, Davos I
    A Storm of Swords, Kapitel 5, Davos I
  8. Sturm der Schwerter, Kapitel 10, Davos II
    A Storm of Swords, Kapitel 10, Davos II
  9. Sturm der Schwerter, Kapitel 25, Davos III
    A Storm of Swords, Kapitel 25, Davos III
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