FANDOM


Zeile 96: Zeile 96:
 
*[[Haus Sunderland]]
 
*[[Haus Sunderland]]
 
*[[Krieg der Fünf Könige]]
 
*[[Krieg der Fünf Könige]]
  +
*[[Lyseni]]
 
*''[[Oledo]]''
 
*''[[Oledo]]''
 
*''[[Reiche Ernte]]''
 
*''[[Reiche Ernte]]''

Version vom 2. Mai 2016, 18:34 Uhr

Zusammenfassung

Nachdem Salladhor Saan sich weigert, Stannis Baratheon erneut zu unterstützen, setzt er Davos auf Schwestering ab, wo ihm Lord Godric Borrell erlaubt, nach Weißwasserhafen weiterzureisen.

Synopsis

Davos Seewert sticht mit Hilfe von Salladhor Saan von der Mauer aus mit 29 Schiffen in See. Davos soll nach Weißwasserhafen segeln, um Lord Wyman Manderly eine Botschaft von Stannis Baratheon zu überbringen. Während der gesamten Reise werden sie dann allerdings von heftigen Stürmen geplagt. Die Galeeren Oledo und Sohn der Alten Mutter zerschellen an der Küste von Skagos, der Insel der Kannibalen und Einhörner, an die nicht einmal der berühmte Pirat Roro Uhoris anzulegen gewagt hatte. Wenig später sank dann die Kogge Saathos Saan vor den Grauen Klippen. Schon jetzt beklagt sich Salladhor Saan und zürnt, dass Stannis mit Gold für seine verlorenen Schiffe bezahlen müsse. Bei einem weiteren Sturm reißt die Takelage der Reiche Ernte, sodass sie ins Schlepptau genommen werden muss. Danach erfasst sie ein weiterer Sturm kurz vor Witwenwacht, der die Reiche Ernte gegen eins der Schiffe schmettert, das sie zieht, sodass beide Schiffe untergehen. Als sie sich dem Biss nähern, beschwert sich Salladhor noch heftiger bei Davos. Dieser versucht vergeblich, ihn zu beruhigen und zu vertrösten, doch der Lyseni ist außer sich vor Wut. Er sagt, er sei bereits geduldig gewesen, als Melisandre die hölzernen Statuen der Sieben verbrannt habe, auf dem Weg zur Mauer und in Ostwacht an der See. Da wird Davos klar, dass er nicht mehr auf Salladhor Saan zählen kann.

Wenig später setzt der Pirat Davos auf einer Insel ab.

Davos wird als Gefangener über eine Brücke aus schwarzem Basalt und eine Zugbrücke über einem tiefen Graben in die Burg von Lord Godric Borrell gebracht, die Wellenbrecher genannt wird und eigentlich eher ein höhlenartiger Bergfried ist. Sie finden den Lord beim Abendmahl vor in einem Saal, das nur von einem trüben Kerzenlicht erhellt wird. Der Hauptmann stellt Davos vor und erklärt, man habe ihn in der Taverne Walbauch gefangen genommen, als er versucht habe, eine Überfahrt nach Weißwasserhafen zu erkaufen. Er habe zwölf Golddrachen bei sich gehabt und ein Band mit drei Siegeln von Haus Baratheon von Drachenstein, dem Haus Baratheon und der Hand des Königs. Davos ist durchnässt, und er hat üble Laune wegen seinem bisherigen Reiseverlauf und der vielen Stürme, die er zuletzt ertragen musste. Auch jetzt wieder tobt draußen ein Gewitter.

Lord Godric schaut sich das Band mit den Siegeln genauer an. Davos weiß, dass seine Lage äußerst misslich ist, und dass ein Wort des Lords genügt, um ihn ins Verlies zu stecken oder am Galgentor aufzuhängen. Lord Godric ist ein unansehnlicher großer und kräftiger Mann, und Davos bemerkt, dass er eine Art Schwimmhaut hat zwischen den drei mittleren Fingern der rechten Hand. Nachdem Lord Godric das Band und die Siegel begutachtet hat, weist er seinen Hauptmann an, Davos loszubinden und ihm seine Finger zu zeigen, womit er sich vergewissert, dass Davos tatsächlich derjenige ist, für den er sich ausgibt. Davos gibt zu erkennen, dass er zwar schon Schmuggler und Rebell gewesen sei, nie aber ein Abtrünniger, denn er diene treu seinem König Stannis Baratheon, woraufhin Lord Godric klärt, dass Stannis nur für Manche ein König ist. Er erklärt, dass die meisten Ritter, die seine Insel besuchen, zunächst ihn als Lord der Insel aufsuchen und sich nicht in Schmugglerhöhlen wie dem Walbauch herumtreiben. Davos erklärt, dass er im Auftrag seines Königs auf dem Weg nach Weißwasserhafen sei, um dort Lord Wyman Manderly eine Botschaft zu überbringen. Er lügt, dass ein Sturm ihn auf die Inseln verschlagen habe.

Lord Godric erklärt, dass bevor die Andalen auf den Drei Schwestern erschienen, ihnen die Stürme heilig gewesen seien: Ihre alten Götter waren die Herrin der Wellen und der Herr des Himmels. Jeder Sturm war der Legende nach eine Ausgeburt ihres Liebesaktes. Lord Godric beschwert sich darüber, dass die Könige sich nie besonders um die Schwestern gekümmert hätten, weil sie klein und arm seien, und nun habe ein Sturm Davos zu ihnen gebracht. Lord Godric weist den Hauptmann an, Davos bei ihm zu lassen und Stillschweigen über seine Ankunft zu bewahren. Der Hauptmann gehorcht und verlässt den Raum.

Davos verspricht Lord Godric eine reiche Belohnung, falls er ihn nach Weißwasserhafen bringen lässt. Der Lord wägt ab und sagt, er könne ihn auch einfach in ein Verlies sperren. Davos fürchtet sich, denn er weiß, dass die Drei Schwestern recht eigenwillig sind und die Arryns hier nur formal herrschen. Lord Godric erklärt, dass Lord Triston Sunderland, der Lehnsherr von Lord Godric, erwarten würde, dass er ihm Davos ausliefert. Die Borrells halten Süßeschwester als Lehen von Haus Sunderland, so wie Haus Langdorf die Insel Langeschwester und Haus Flut Kleineschwester. Borrell erklärt, dass Lord Triston Davos für Gold an Cersei Lennister verkaufen würde, denn er brauche jeden Golddrachen, da all seine sieben Söhne Ritter werden wollen. Bei der Erwähnung der sieben Söhne muss Davos an seine eigenen Söhne denken, die teilweise bereits tot sind. Davos erwähnt, dass Lord Sunderland ihn dann aber eigentlich an seine Lehnsherrin Lysa Arryn übergeben müsste, denn er vermutet, dass er bei ihr größere Chancen hat als bei den Lennisters, da Lady Lysa die Tante von Robb Stark war. Godric erwidert, dass Lady Lysa tot sei, ermordet von einem Sänger, und dass Kleinfinger jetzt im Grünen Tal herrsche.

Lord Godric fragt Davos eindringlich, wohin die Piraten gesegelt seien, die Lord Flut und die Flints von Witwenwacht aus gesehen haben.

Handelnde & erwähnte Personen

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe

Orte:

Begriffe:

Siehe auch

Einzelnachweise & Anmerkungen

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.