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Zusammenfassung

Nachdem Salladhor Saan sich weigert, Stannis Baratheon erneut zu unterstützen, setzt er Davos auf Schwestering ab, wo ihm Lord Godric Borrell erlaubt, nach Weißwasserhafen weiterzureisen.

Synopsis

Davos Seewert sticht mit Hilfe von Salladhor Saan von der Mauer aus mit 29 Schiffen in See. Davos soll nach Weißwasserhafen segeln, um Lord Wyman Manderly eine Botschaft von Stannis Baratheon zu überbringen. Während der gesamten Reise werden sie dann allerdings von heftigen Stürmen geplagt. Die Galeeren Oledo und Sohn der Alten Mutter zerschellen an der Küste von Skagos, der Insel der Kannibalen und Einhörner, an die nicht einmal der berühmte Pirat Roro Uhoris anzulegen gewagt hatte. Wenig später sank dann die Kogge Saathos Saan vor den Grauen Klippen. Schon jetzt beklagt sich Salladhor Saan und zürnt, dass Stannis mit Gold für seine verlorenen Schiffe bezahlen müsse. Bei einem weiteren Sturm reißt die Takelage der Reiche Ernte, sodass sie ins Schlepptau genommen werden muss. Danach erfasst sie ein weiterer Sturm kurz vor Witwenwacht, der die Reiche Ernte gegen eins der Schiffe schmettert, das sie zieht, sodass beide Schiffe untergehen. Als sie sich dem Biss nähern, beschwert sich Salladhor noch heftiger bei Davos. Dieser versucht vergeblich, ihn zu beruhigen und zu vertrösten, doch der Lyseni ist außer sich vor Wut. Er sagt, er sei bereits geduldig gewesen, als Melisandre die hölzernen Statuen der Sieben verbrannt habe, auf dem Weg zur Mauer und in Ostwacht an der See. Da wird Davos klar, dass er nicht mehr auf Salladhor Saan zählen kann.

Davos wird als Gefangener über eine Brücke aus schwarzem Basalt und eine Zugbrücke über einem tiefen Graben in die Burg von Lord Godric Borrell gebracht, die Wellenbrecher genannt wird und eigentlich eher ein höhlenartiger Bergfried ist. Sie finden den Lord beim Abendmahl vor in einem Saal, das nur von einem trüben Kerzenlicht erhellt wird. Der Hauptmann stellt Davos vor und erklärt, man habe ihn in der Taverne Walbauch gefangen genommen, als er versucht habe, eine Überfahrt nach Weißwasserhafen zu erkaufen. Er habe zwölf Golddrachen bei sich gehabt und ein Band mit drei Siegeln von Haus Baratheon von Drachenstein, dem Haus Baratheon und der Hand des Königs. Davos ist durchnässt, und er hat üble Laune wegen seinem bisherigen Reiseverlauf und der vielen Stürme, die er zuletzt ertragen musste. Auch jetzt wieder tobt draußen ein Gewitter.

Lord Godric schaut sich das Band mit den Siegeln genauer an. Davos weiß, dass seine Lage äußerst misslich ist, und dass ein Wort des Lords genügt, um ihn ins Verlies zu stecken oder am Galgentor aufzuhängen. Lord Godric ist ein unansehnlicher großer und kräftiger Mann, und Davos bemerkt, dass er eine Art Schwimmhaut hat zwischen den drei mittleren Fingern der rechten Hand. Nachdem Lord Godric das Band und die Siegel begutachtet hat, weist er seinen Hauptmann an, Davos loszubinden und ihm seine Finger zu zeigen, womit er sich vergewissert, dass Davos tatsächlich derjenige ist, für den er sich ausgibt. Davos gibt zu erkennen, dass er zwar schon Schmuggler und Rebell gewesen sei, nie aber ein Abtrünniger, denn er diene treu seinem König Stannis Baratheon, woraufhin Lord Godric klärt, dass Stannis nur für Manche ein König ist. Er erklärt, dass die meisten Ritter, die seine Insel besuchen, zunächst ihn als Lord der Insel aufsuchen und sich nicht in Schmugglerhöhlen wie dem Walbauch herumtreiben. Davos erklärt, dass er im Auftrag seines Königs auf dem Weg nach Weißwasserhafen sei, um dort Lord Wyman Manderly eine Botschaft zu überbringen. Er lügt, dass ein Sturm ihn auf die Inseln verschlagen habe.

Lord Godric erklärt, dass bevor die Andalen auf den Drei Schwestern erschienen, ihnen die Stürme heilig gewesen seien: Ihre alten Götter waren die Herrin der Wellen und der Herr des Himmels. Jeder Sturm war der Legende nach eine Ausgeburt ihres Liebesaktes. Lord Godric beschwert sich darüber, dass die Könige sich nie besonders um die Schwestern gekümmert hätten, weil sie klein und arm seien, und nun habe ein Sturm Davos zu ihnen gebracht. Lord Godric weist den Hauptmann an, Davos bei ihm zu lassen und Stillschweigen über seine Ankunft zu bewahren.

Handelnde & erwähnte Personen

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Siehe auch

Einzelnachweise & Anmerkungen

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