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Version vom 8. Dezember 2016, 06:14 Uhr

Zusammenfassung

König Robert Baratheon erreicht mit seinem Hofstaat Winterfell, wo er seinem alten Freund Lord Eddard Stark das Amt der Hand des Königs anzubietet. Gleichzeitig möchte er, dass Eddards Tochter Sansa Stark seinen Sohn und Erben Joffrey Baratheon heiratet, um die beiden Häuser enger zu verbinden.

Synopsis

Robert und Eddard besuchen Lyannas Grab

Kutsche Lennister ThomasDenmark

Die Kutsche von Königin Cersei auf dem Weg nach Winterfell
von Thomas Denmark ©FFG

Der königliche Hofstaat, bestehend aus 300 Vasallen, Rittern, Gefolgsleuten und freien Rittern unter dem Banner von Haus Baratheon von Königsmund, erreicht die Burg Winterfell. Lord Eddard Stark erkennt Jaime Lennister, Tyrion Lennister, Prinz Joffrey Baratheon und Sandor Clegane, und an der Spitze der Kolonne König Robert Baratheon, den Eddard kaum wiedererkennt, flankiert von zwei Rittern in den weißen Umhängen der Königsgarde, Ser Boros Blount und Ser Meryn Trant. Als der König Eddard erblickt, springt er mit einem Aufschrei von seinem Pferd und stürmt auf Eddard zu, um ihn zu umarmen. Eddard ist erschrocken über das Äußere des Königs, den er seit der Graufreud-Rebellion vor neun Jahren nicht mehr gesehen hat: vor 15 Jahren bei Roberts Rebellion war der König noch ein glatt rasierter und muskulöser Berg von einem Mann gewesen, der mit Rüstung und Streithammer wie ein wahrer Riese gewirkt hatte, doch nun ist er fast so breit wie groß, trägt eine drahtigen schwarzen Bart, um sein Doppelkinn und die hängenden Backen zu verdecken, doch fallen sein enormer Wanst und die Ringe unter seinen Augen dennoch ins Auge. Königin Cersei Lennister erscheint mit ihren Kindern zu Fuß in den Hof, denn die riesige Doppeldeckerkutsche, die von 40 Pferden gezogen wird, passt nicht durch das Burgtor. Eddard begrüßt die Königin auf einem Knie, während Robert Catelyn Tully überschwänglich begrüßt. Dann werden die Kinder vorgestellt und mit gegenseitigem Lob überhäuft. Kaum ist die Begrüßung beendet, drängt Robert Eddard, ihn in die Krypta zu führen unter dem Vorwand, dass er den Toten der Starks seine Ehre erweisen wolle, auch wenn Cersei protestiert, die Reise sei anstrengend gewesen und die Toten könnten daher noch ein wenig warten. Robert wirft ihr nur einen Blick zu, und dann nimmt Jaime sie in den Arm und sie sagt nichts mehr.

Während die die schmale steinerne Wendeltreppe zur Krypta hinuntergehen, erkundigt sich Eddard nach der Reise. Robert beschwert sich über die große Entfernung und die ausgesprochene Leere des Nordens und darüber, dass es kaum Gasthäuser nördlich der Eng gebe. Sie reden über den milden Schneefall des Spätsommers, der für den Norden keine Seltenheit darstellt, aber König Robert schimpft über die Kälte und redet von den Vorzügen des Südens, namentlich den Wundern der Natur, der Wärme und der Freizügigkeit der Frauen. Sie steigen in die Krypta hinab, was den König anzustrengen scheint. Eddard denkt darüber nach, dass die stetigen Vergnügungen ihren Tribut beim König verlangt haben.

Lyanna Eddard Robert Krypta ThomasDenmark

Eddard und Robert besuchen die Statue von Lyanna in der Krypta von Thomas Denmark ©FFG

Robert möchte das Grab von Eddards Schwester Lyanna Stark sehen, seiner ehemaligen Verlobten. Sie passieren zahlreiche Gräber der älteren Lords von Winterfell und erreichen schließlich das Grab von Lyanna, das zwischen dem ihres Vaters, dem alten Lord Rickard Stark, und dem ihres älteren Bruders, Brandon, liegt. Weiter im Gang sehen sie unverschlossene Gräber für die kommenden Toten, worüber Eddard aber nicht nachdenken will. Robert erklärt, dass sie hübscher gewesen sei als ihre steinernes Ebenbild, und dass sie in einem Grab auf einem sonnigen Hügel liegen sollte, aber Eddard erwidert, dass sie eine Stark gewesen sei und hierher gehöre. Er erinnert sich wehmütig an Lyannas Tod am Turm der Freude und sein Versprechen, das er ihr zuletzt gab, und dass unmittelbar nach ihrem Tod seine Erinnerung erloschen war, bis Howland Reet ihn in Lyannas Zimmer gefunden hatte. Vor ihrem Tod hatte Lyanna gebeten, dass sie bei ihrem Vater und ihrem Bruder in Winterfell begraben werden wolle. Robert erinnert sich daran, dass er seinerzeit geschworen hatte, sich an Rhaegar Targaryen für Lyannas Tod zu rächen. Er hatte ihn dann tatsächlich bei der Schlacht am Trident erschlagen, bedauert allerdings, dass er ihn "nur einmal" töten konnte. Robert erzählt, dass er Rhaegar in seinen Träumen jede Nacht erneut töten würde. Dann schweigen beide eine Weile. Schließlich schlägt Eddard vor, wieder hinaufzusteigen, denn Königin Cersei werde auf sie warten, woraufhin Robert säuerlich erwidert, dass sie ihm gleichgültig ist. Trotzdem gehen sie nach oben.

Auf dem Weg nach oben fragt Eddard nach Jon Arryn, ihrem Ziehvater. Robert erzählt, dass er noch nie einen Mann über Nacht so schnell habe sterben sehen. Eddard erkundigt sich nach Jons Witwe, seiner Schwägerin. Robert erklärt, dass er denke, sie nehme der Tod ihres Mannes sehr mit, habe sie vielleicht sogar in den Wahnsinn getrieben. Sie sei gegen seinen Willen mit ihrem sechsjährigen, kränklichen Sohn Robert Arryn über Nacht aus Königsmund verschwunden und auf die Ehr zurückgekehrt, obwohl er den Erben lieber nach Casterlystein geschickt hätte in die Obhut von Tywin Lennister. Dieser hatte zum ersten Mal angeboten, jemanden als sein Mündel aufzunehmen, was eine große Ehre dargestellt hätte. Eddard bietet an, Robert nun als Mündel aufzunehmen, auch weil er den Absichten Tywins wie allen anderen Lennisters nicht recht traut, aber Robert befürchtet, das könnte Tywin wiederum als Affrond auffassen.

Robert bietet Eddard das Amt der Hand des Königs an

Eddard beginnt, von der Mauer und seinem Bruder Benjen zu erzählen, dass die Nachtwache an Stärke eingebüßt habe, aber Robert hat Dringlicheres zu besprechen: so müsse er einige wichtige Ämter neu vergeben wie etwa das des Wächters des Ostens. Auf Eddards Hinweis, dass dieses Amt traditionellerweise dem Lord von Hohenehr zukomme erwidert Robert, dass er das nicht tun könne, weil der Erbe erst sechs Jahre als sei. Für Eddard ist dieses Amt in Friedenszeiten nicht mehr als eine Ehre, aber Robert bleibt bei seiner Meinung, weil Robert (Sohn von Jon Arryn) eben nicht wie sein Vater sei, vielleicht werde er ihm das Amt zurückgeben, wenn er größer geworden sei. Dann erklärt Robert, dass er auch eine neue Hand des Königs brauche und bietet Eddard die Position an, damit er erneut an Roberts Seite sein kann. Der König erzählt, dass ihn die Verantwortung und das Regieren langweile und dass er nur von Lügnern und Schmeichlern umgeben sei. Deshalb möchte er, dass Eddard mit ihm in den Süden nach Königsmund kommt, um das zweitwichtigste Amt in den Sieben Königslanden einzunehmen.

Eddard möchte dieses Amt nicht annehmen und erinnert Robert daran, dass es eine sehr schwere Position sei. Robert sagt, dass er das wüsste, so wie das einfache Volk die Redewendung habe: "Der König speist, und an der Rechten Hand bleibt die Scheiße kleben". Robert fragt, ob Eddard nicht wenigstens einmal darüber lächeln könne, aber Eddard erwidert, dass es im Norden so kalt sei, dass einem das Lachen im Hals steckenbleiben und man dann sterben würde.

Robert bietet an, die elfjährige Sansa Stark mit Prinz Joffrey zu verloben, um die Häuser Stark und Baratheon enger aneinander zu binden, wie er und Lyanna es getan hätten. Eddard erbittet sich Bedenkzeit, damit er mit Catelyn darüber sprechen könne, aber Robert mahnt ihn, nicht zu lange zu warten. Eddard ist in der Gruft von einer bösen Vorahnung erfüllt, dass er eher nach Winterfell gehöre und dass der Winter naht.

Handelnde & erwähnte Personen

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Erwähnte Orte & Begriffe

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Siehe auch

Einzelnachweise & Anmerkungen

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