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Daenerys II ist das neunzehnte Kapitel von Die Königin der Drachen, dem zweiten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Daenerys Targaryen.

Zusammenfassung Bearbeiten

Daenerys Targaryen erreicht mit 80000 Menschen Meereen, der dritten und größten Stadt in der Sklavenbucht, die gut verteidigt ist. Der Starke Belwas besiegt Oznak zo Pahl, einen ausgewählten Helden der Stadt. Anschließend berät Daenerys mit ihren Kommandanten, wie die Stadt eingenommen werden könnte. Arstan Weißbart rettet Daenerys Targaryen vor einem Attentäter und gibt schließlich seine wahre Identität zu erkennen, verrät ihr aber gleichzeitig, dass Ser Jorah Mormont sie seit ihrer Hochzeit ausspioniert.

Synopsis Bearbeiten

Daenerys erreicht MeereenBearbeiten

Daenerys Targaryen belagert Meereen, das größer ist als Yunkai und Astapor zusammengenommen und im Gegensatz zu diesen aus Ziegeln in verschiedensten Farben besteht. Die Stadtmauer ist besser intakt als die von Yunkai, und in der Stadt ragt die Große Pyramide 250 Meter hoch auf, und auf deren Spitze befindet sich eine bronzene Harpyie. Daario Naharis macht sich über die Harpyie lustig und nennt die Bewohner von Meereen feige. Ein ausgewählter Held der Stadt reitet auf einem weißen Pferd in einer Rüstung aus Kupfer- und Jettschuppen vor dem Stadttor auf und ab und ruft nach einem Recken, mit dem er sich im Zweikampf messen kann. Er trägt eine über vier Meter lange Lanze, und seine mit Öl getränkten Haare sind zu zwei Widderhörnern geformt.

Aggo, Jhogo und Rakharo streiten heftig miteinander, wer von ihnen sich dem Helden stellen darf, aber sie sind alle zu wertvoll für Daenerys, weil sie jung sind und ihr Khalasar zusammenhalten, und so will sie nicht ihr Leben riskieren. Sie will den Reiter einfach seine Runden reiten lassen, und Ser Jorah Mormont bestätigt sie darin, dass er ja keinen Schaden anrichtet. Arstan Weißbart ist anderer Meinung, denn er denkt, dass es schlecht für die Moral sei, sich der Herausforderung nicht zu stellen, und es könnte als Zeichen der Schwäche bei ihren Feinden und Verbündeten angesehen werden. Daenerys hingegen macht etwas anderes viel größere Sorgen: seit Yunkai marschieren 80000 Menschen mit ihr, aber nur ein Viertel davon sind Soldaten; der Rest sind befreite Sklaven, die bald schon hungern werden.

Die Großen Meister von Meereen haben die Taktik der verbrannten Erde verwendet: sie haben die Ernte eingefahren, soweit es ging und den Rest niedergebrannt und die Brunnen vergiftet, und so haben Daenerys und ihr Heer lange Zeit kein Essen und Trinken mehr gefunden. Außerdem haben sie an jeden Meilenpfosten der Küstenstraße zwischen Yunkai und Meereen ein lebendiges Sklavenkind genagelt, mit heraushängenden Gedärmen und einem Arm, der nach Meereen zeigt. Daario, der die Vorhut anführt, wollte die Kinder herunternehmen, bevor Daenerys sie sehen konnte, aber sie widerrief den Befehl und sagt, sie wolle sie sich einzeln ansehen, ihnen ins Gesicht sehen und keins von ihnen vergessen. Es sind insgesamt 163 Kinder.

Der Held reitet weiter auf und ab, verspottet und beleidigt die Belagerer. Die Verteidiger der Stadt bejubeln ihn von den Stadtmauern aus. Der neue Kommandant der Zweitgeborenen, der Braune Ben Pflum, erklärt Daenerys, dass der Held von Meereen ein Mann namens Oznak zo Pahl ist, ein bösartiger Mann, der einst einen Freund von ihm namens Skarb getötet hat, weil dieser angeblich eine Frau mit seinen Augen vergewaltigt habe. Oznaks Onkel ist der reichste Mann in Meereen und sein Vater kommandiert die Stadtwache. Ben diente in der Leibwache des Onkels, als Oznak seinen Freund tötete, und er war gezwungen, die Stadt zu verlassen, bevor auch er getötet wurde. Dann schloss er sich den Zweitgeborenen an. Jetzt beobachten sie, wie Oznak die Hose öffnet und in Richtung von Daenerys' Pavillon uriniert. Daario Naharis kommt herangeritten und bietet Daenerys an, den Mann für sie zu erledigen. Daenerys merkt, wie langsam die Wut auch in ihr hochsteigt, und sie will nicht als schwach dastehen. Inzwischen tun es die Verteidiger der Stadt auf den Mauern ihrem Helden gleich und urinieren von den Mauern herunter.

Der Starke Belwas stellt sich Oznak zo PahlBearbeiten

Sie entscheidet sich schließlich, die Herausforderung anzunehmen und sie schickt nach dem Starken Belwas. Der isst gerade eine Wurst im Schatten des Pavillons, beendet sein Mal mit drei Bissen und schickt Arstan los, ihm seine Waffe zu holen. Arstan bringt ihm seinen jeden Abend geölten Arakh, und sofort marschiert der Starke Belwas los. Daenerys erklärt Rakharo, warum sie ihn ausgewählt hat: er war einst Sklavenkrieger in den Kampfarenen von Meereen, und falls er siegt, wäre das eine große Schmach für die Großen Herren. Belwas ist außerdem derjenige, auf den sie am meisten verzichten könnte, denn er führt keine ihrer Truppen an und ist keiner ihrer engeren Ratgeber.

Belwas schreitet Oznak entgegen und wirkt gegenüber dem Helden auf dem Pferd fast schon klein. Oznak senkt die Lanze und greift an. Belwas pariert zwei Angriffe, indem er im letzten Moment ausweicht, dann fängt er laut an zu Lachen. Ser Jorah erklärt Daenerys, dass der Held den entscheidenden Fehler mache, an Belwas vorbeizureiten und ihn mit seiner zu langen Lanze aufspießen zu wollen, anstatt ihn einfach niederzureiten, wie ein Dothraki es gemacht hätte. Beim dritten Angriff versucht Oznak, seine Lanze im letzten Augenblick zur Seite zu ziehen, doch Belwas ahnt die List, rollt sich stattdessen ab und zieht dem Pferd sein Arakh über die Beine. Oznak stürzt aus dem Sattel und die jubelnde Menge auf den Mauern verstummt. Oznak kann sein Schwert ziehen und der Zweikampf geht weiter. Nach etwa einem Dutzend Hieben wird Belwas an der Brust getroffen, doch sein Arakh bohrt sich dafür in Oznaks Schädel. Belwas trennt den Kopf seines Kontrahenten mit drei heftigen Hieben ab und schleudert ihn in Richtung Stadttore. Die Armbrustschützen feuern eine Salve ab, doch erreichen sie Belwas nicht, der in aller Seelenruhe seinerseits die Hose herunterlässt und einen Haufen in Richtung Meereen ablässt und sich mit Oznaks Umhang den Hintern abwischt. Als Letztes plündert er die Leiche, erlöst das Pferd von seinen Leiden und kehrt dann zum Pavillon zurück, wo er jubelnd empfangen wird. Belwas erhält eine reife Pflaume von Ben Pflum und verlangt nach Leber und Zwiebeln. Als Daenerys ihn auf seine Fleischwunde an der Brust anspricht, erklärt er, jeder seiner Gegner habe ihm einen Schnitt zufügen dürfen, denn so könne jeder sehen, wie viele Männer er schon getötet habe. Doch Daenerys erinnert sich an Khal Drogos Tod und schickt Missandei los, um einen Heiler zu holen. Nach dem Kampf ruft Daenerys einen Kriegsrat zusammen.

Daenerys hält KriegsratBearbeiten

Daenerys sitzt mit ihren drei Drachen Rhaegal, Viserion und Drogon auf einem Stapel Kissen in ihrem Pavillon, während Irri und Jhiqui die Kommandanten bedienen. Sie verkündet, dass sie die Stadt unbedingt einnehmen will wegen ihrem großen Vorrat an Lebensmitteln. Daario will Meereen vor allem wegen seiner Schätze plündern, aber Ser Jorah ist sich nicht sicher, ob man die Stadt überhaupt einnehmen kann. Er hat sich die Stadtmauer angesehen und keine Schwachstellen entdeckt. Man könne zwar die Mauer an einer Stelle untergraben, das würde aber viel Zeit kosten, und ihnen fehle Proviant. Mit nur drei Schiffen können sie auch nicht von der Seeseite aus angreifen, und für das Erbauen von Belagerungswaffen fehlt ihnen das Holz, denn die Großen Meister haben im weiten Umkreis der Stadt alles Holz niedergebrannt. Ben Pflum erklärt außerdem, dass jeder Angreifer, der sich mit Äxten an den Stadttoren versucht, mit siedendem Öl übergossen werde. Als Daario witzelt, dass die Unbekleckten diese Aufgabe doch übernehmen könnten, weil es ihnen das siedende Öl wahrscheinlich wie ein heißes Bad vorkommen werde, erwidert Grauer Wurm ohne ein Anflug von Lächeln, dass auch die Unbefleckten sterben würden, wenngleich sie nicht so schnell Schmerz empfinden würden wie andere Männer. Trotzdem würde er die Aufgabe gern übernehmen, wenn Daenerys es ihnen befehle. Daenerys entgegnet, dass sie nicht gewillt sei, die Unbefleckten zu opfern. Als Daenerys vorschlägt, die Stadt auszuhungern, erwidert Ser Jorah, dass sie selbst vorher verhungern würde, da es weit und breit keine Essen oder Futter für die Pferde gebe, außerdem sei das Flusswasser verseucht, während die Stadtbewohner selbst über tiefe Brunnen verfügen. Im Lager würden sich unter den Sklaven bereits erste ernsthafte Krankheiten ausbreiten wie Braunbein oder Blutfluss. Daenerys korrigiert Ser Jorah und sagt, es seien Befreite und keine Sklaven.

Ser Jorah ist der Meinung, sie sollten die Stadt in Ruhe lassen, da ihr eigentlicher Krieg in Westeros stattfinden werde und nicht hier, aber Daenerys würde das als Niederlage empfinden, wenngleich ihre Blutreiter Ser Jorahs Meinung sind und betonen, dass der wahre Verlierer derjenige sei, der sich hinter Mauern verstecke. Ser Jorah ist auch der Meinung, dass auf dem Weg durch die Länder des Langen Sommers, der vor ihnen liegt, noch viele Opfer zurückbleiben werden. Daenerys kann das nicht überzeugen, da sie immer noch die Bilder der an die Pfosten genagelten Kinder und ihre Verluste in der Roten Wüste vor Augen hat. Daenerys will die Stadt auf jeden Fall einnehmen. Ben Pflum hat eine Idee: es gebe große gemauerte Kanäle aus Ziegelsteinen, durch die die Abwässer der Stadt in den Skahazadhan geleitet werden, und durch die er nach dem Vorfall mit Skarb aus der Stadt geflohen sei. Allerdings sei der Gestank so schlimm gewesen, dass er auch heute noch manchmal davon träume. Außerdem führe ein endloses Labyrinth durch die Kanäle, und nur manche der Ausgänge seien frei, weil die Eisengitter durchgerostet sind. Ben Pflum sagt abschließend, dass kein Gold der Welt ihn dort wieder hineinbringen würde. Daenerys findet das nicht besonders verheißungsvoll, will aber darüber nachdenken und schickt alle fort.

Als Ben Pflum hinausgehen will, fliegt Viserion zu ihm hin und landet kurz auf seinem Kopf, sodass Daenerys anmerkt, dass der Drache ihn zu mögen scheint. Ben Pflum behauptet, in seinen Adern flösse ebenfalls Drachenblut, denn zu Aegons Zeiten habe ein Pflum einmal eine Targaryen-Prinzessin geheiratet, allerdings kann er nicht sagen, welcher der fünf Aegons gemeint ist, nur, dass er angeblich ein Geschlechtsteil gehabt habe, dass zwei Meter lang gewesen war.[A 1]

Daenerys macht einen AusrittBearbeiten

Daenerys träumt davon, irgendwann einmal auf Drogon reiten und Schlachten entscheiden zu können, dann aber fragt sie sich, wer eigentlich die anderen beiden Drachen reiten soll. Sie denkt an Daario und muss sich eingestehen, dass sie den Tyroshi attraktiv findet. Auf dem Weg von Yunkai hierher hatte Daario ihr jeden Abend nach seinem Bericht eine Blume geschenkt, damit sie das Land besser kennenlerne, wie er sagt. Auch bringt er sie im Gegensatz zu Ser Jorah zum Lachen, und sie mag seine blauen Augen. Sie stellt sich vor, wie es sich anfühlen würde, wenn er sie küssen würde, dabei weiß sie sehr wohl, dass sie sich diese Gedanken verbieten sollte, da Daario kein guter Mann ist. Sie spielt mit dem Gedanken, Daario in ihr Bett zu lassen, obwohl Ser Jorah dann sehr wütend werden würde.

Plötzlich fühlt sie sich eingeengt und befiehlt Missandei, ihre Silberne und Missandeis Pferd satteln zu lassen. Als Wächter will sie nur Arstan mitnehmen. Sie reiten von der Stadt weg die Küste entlang. Als sie sich zu der Stadt umdreht, kann sie den Spott der Großen Herren fast spüren, die vermutlich gerade ein Festmahl zu sich nehmen, während hier draußen die Menschen sterben. Sie wird zornig und ist entschlossener denn je, die Stadt einzunehmen. Sie reiten am Lager der Unbefleckten vorbei, und Daenerys sieht, wie einige von ihnen baden, wie sie es jeden Abend tun. Draußen auf dem Meer sieht sie ihre drei Schiffe: die Balerion, die Meraxes und die Vhagar, die sie ohne darüber nachzudenken, dass die Schiffe eigentlich Illyrio Mopatis gehören, in die Drachen Aegons umbenannt hatte, die wiederum nach alten Gottheiten von vor dem Untergang von Valyria benannt worden waren.

Dann verlassen sie das Lager der Unbefleckten und erreichen die Befreiten, wo es wesentlich chaotischer und lauter zugeht. Sie sind mit Waffen aus Yunkai und Astapor ausgestattet worden, und Ser Jorah hatte vier Kompanien gebildet, aber hier ist wenig Drill oder Disziplin zu sehen. Kinder laufen Daenerys' Pferd hinterher, sie schüttelt Hände und viele Befreite berühren sie am Bein oder ihren Steigbügel, weil das Glück bringen soll. Sie unterhält sich gerade mit einer Mutter, die ihr Kind nach ihr benennen will, da packt sie ein großer, zerlumpter Mann am Handgelenk und zerrt sie vom Pferd. Daenerys fällt hart auf den Boden, der Mann zieht ein Schwert und sie erkennt an dessen Stimme, dass es Mero ist, dessen Gesicht sonnenverbrannt und dessen Kopf kahlgeschoren ist. Ein Befreiter stellt sich in den Weg, doch Mero sticht ihn nieder. Arstan steigt vom Pferd und stellt sich Mero mit seinem Stab in den Weg. Mero macht sich über den alten Mann lustig, doch Arstan greift sofort mit einer Geschwindigkeit an, die man ihm nicht zugetraut hätte. Meros Mund blutet und er hat einige Zähne verloren, dann weicht Arstan geschmeidig einem Schwerthieb aus, dann trifft er Mero in den Rippen und bricht ihm den Unterschenkel und schlägt ihn ohnmächtig, dann fallen die Befreiten mit Steinen und Messern über Mero her. Daenerys wird schlecht.

Barristan Selmy gibt sich zu erkennenBearbeiten

Arstan entschuldigt sich sofort bei Daenerys, dass er nicht schneller zur Stelle gewesen ist, dann bringt er sie zurück zu ihrem Zelt. Dort berichtet Ser Jorah, dass er sich die Flussmauer angesehen habe, die aber genau wie die Landmauer uneinnehmbar zu sein scheint. Daenerys unterbricht ihn und schilt ihn, dass er ihr nicht berichtet hat, dass der Bastard der Titanen entkommen sei. Ser Jorah sagt, er hätte sie nicht beunruhigen wollen, außerdem sei ein Lösegeld auf ihn angesetzt, aber Daenerys sagt, dass er dies nun Arstan auszahlen könne, außerdem will sie, dass Arstan zum Ritter geschlagen wird. Beide Männer widersprechen gleichzeitig. Ser Jorah zieht sein Schwert und verlangt zu wissen, wer Arstan wirklich sei. Arstan sagt, er sei ein besserer Ritter als Ser Jorah, und als Daenerys irritiert daran erinnert, dass Arstan immer gesagt habe, er sei lediglich ein Knappe, erzählt Arstan seine Geschichte: in seiner Jugend hat er Lord Manfred Swann als Knappe gedient, doch danach sei er ein Ritter aus Westeros gewesen, und dafür, dass er Daenerys die Wahrheit vorenthalten hat, entschuldigt er sich. Jetzt erkennt auch Ser Jorah Barristan Selmy, den legendären Ritter der Königsgarde. Er drückt ihm die Schwertspitze an den Hals und verkündet Daenerys, dass der ehemalige Lord Kommandant der Königsgarde von Robert Baratheon vor ihr kniee, der ihre Familie verraten habe. Barristan erwidert, dass Ser Jorah Daenerys genauso verraten habe wie er.

Ser Barristan stehen die Tränen in den Augen, als er erklärt, dass er zwar von Robert begnadigt worden sei und auch zusammen mit Jaime Lennister und den anderen im Kleinen Rat gesessen habe, dass Joffrey Baratheon ihn dann aber abgeschoben habe, was ihn zutiefst beschämte. Als Joffrey ihm am selben Tag Männer hinterherschickte, die ihn töten sollten, sei es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen: er müsse seinen wahren König finden und ihm dienen, bis er sterbe. Dann erzählt Barristan, dass er vor seiner Begnadigung in der Schlacht am Trident gegen Robert gekämpft habe, dass aber Jorah von Anfang an auf der falschen Seite gestanden habe. Außerdem habe er sich unbemerkt Daenerys nähern müssen, weil sonst die Lennisters erfahren hätten, dass er sich ihr anschließen will, denn sie werde nach wie vor von Königsmund beobachtet. Er erzählt, wie Varys dem König schon immer auch über Viserys Targaryen berichtet hat und dass er im Kleinen Rat Hunderte Berichte über Viserys gehört habe. Dann eröffnet Barristan Daenerys, dass sie seit ihrer Hochzeit mit Khal Drogo einen Spitzel an ihrer Seite habe, und jetzt ist es Ser Jorah, der sich rechtfertigen muss: er versichert, dass er nur anfangs spioniert habe, dann aber seine Liebe für Daenerys entdeckt habe. Daenerys ist schockiert, denn es entspricht der Prophezeiung der Unsterblichen, dass sie noch zweimal verraten werden wird, einmal aus Liebe und einmal wegen Gold. Ser Jorah erklärt, dass Varys ihm versprochen habe, dass er wieder nach Hause zurückkehren könne. Daenerys' Drachen spüren ihren Zorn, und sie ist versucht, sie auf die beiden Ritter zu hetzen, dann aber schickt sie sie einfach nur hinaus und hat eine Idee, wie die beiden ihre Treue beweisen können.[A 2]


Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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AnmerkungenBearbeiten

  1. Er meint vermutlich Lord Ossifer Pflum, den ersten Gemahl von Elaena Targaryen während der Regentschaft von Aegon IV. Targaryen. Ein zweiter Hinweis ergibt sich aus dem Kapitel VII-Cersei III, wo Cersei Lennister darauf hinweist, dass Lord Ossifer einst Vater wurde, obwohl er schon "six feet under", also tot, war. Vermutlich war das Gerücht über das lange Geschlechtsteil ursprünglich ein Witz über die fragwürdige Vaterschaft von Ossifers Sohn Viserys Pflum.
  2. Spoiler zeigen
    Daenerys schickt die beiden auf die Mission durch die Kanäle von Meereen‚ siehe: VI-Daenerys III.

Siehe auchBearbeiten

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