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Daenerys I ist das vierte Kapitel von Die Königin der Drachen, dem zweiten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Daenerys Targaryen.

Zusammenfassung Bearbeiten

Daenerys Targaryen vernichtet eine Armee der Yunkai und zwingt die Sklavenhalter der Stadt, alle Sklaven freizulassen.

Synopsis Bearbeiten

Daenerys und Ser Jorah beobachten das Heer der Yunkai'iBearbeiten

Daenerys Targaryen reitet auf ihrer Silbernen und Ser Jorah Mormont neben ihr einen Berghang hinauf, um über einen Grat hinweg die Armee aus Yunkai zu beobachten, die sich ihnen in den Weg gestellt hat. Arstan Weißbart hat sie gelehrt, wie man die Größe einer Armee einschätzt, und sie denkt, dass es 5000 Männer sind. Ser Jorah teilt ihre Einschätzung, wobei er ergänzt, dass die Yunkai'i im Zentrum stehen, während die beiden Flanken von zwei Söldnertruppen besetzt sind: den Zweitgeborenen und den Sturmkrähen mit jeweils ca. 500 Männern. Es sind Lanzenträger und berittene Bogenschützen, die außerdem noch Schwerter und Äxte für den Nahkampf tragen. Die Offiziere der Yunkai'i unterscheiden sich aus der Ferne kaum von denen aus Astapor, aber ihre Sklavenkrieger können mit den Unbefleckten nicht mithalten, Yunkais Spezialität sind Bettsklaven. Ser Jorah ist der Meinung, dass sie das Heer der Yunkai'i ohne Probleme besiegen können, aber Daenerys fürchtet, dass sie dennoch Verluste erleiden werden. Immerhin ist Yunkai vorgewarnt nach dem Fall von Astapor. Sie hat einen gesunden Respekt vor der Reiterei, seit sie bei den Dothraki gelebt hat, und sie sorgt sich vor allem um ihre Befreiten. Sie befiehlt, die Sklavenhändler zu Verhandlungen einzuladen, ebenso wie die Hauptmänner der beiden Söldnertruppen, allerdings nicht zusammen. Daenerys geht davon aus, dass sie allein schon erscheinen werden, um die Drachen zu sehen.

Daenerys kehrt in ihr Lager zurückBearbeiten

Beim Rückweg zu ihrem Pavillon beobachtet sie, wie die Unbefleckten das Lager mit einem Graben und Holzpfählen sichern. Als sie Grauer Wurm trifft, der die Arbeiten überwacht, sagt dieser, dass er sich auf die Schlacht freue, denn die Unbefleckten dürste es nach Blut. Grauer Wurm war von den Unbefleckten mit großer Mehrheit zu einem der Offiziere gewählt worden, nachdem Daenerys den in die Freiheit entlassenen Sklaven erlaubt hatte, ihre Offiziere selbst zu bestimmen. Ser Jorah hatte dann damit begonnen, Grauer Wurm zu einem Kommandanten auszubilden, und dabei hatte er sich als sehr lernfähig und wissbegierig erwiesen. Auch hatte Daenerys sofort den Brauch abgeschafft, dass die Unbefleckten jeden Tag einen neuen Namen zugewiesen bekommen. Viele von ihnen hatten dann ihren Geburtsnamen wieder angenommen, wenn sie denn in Freiheit geboren worden waren, manche nennen sich nach Helden oder Göttern oder Waffen, Edelsteinen oder Blumen. Grauer Wurm hatte den Namen behalten, den er am Tag seiner Befreiung getragen hatte, denn er bringe ihm Glück, behauptet er. Daenerys befiehlt ihm, in der Schlacht gnädig zu sein und alle Sklaven zu verschonen, die ihre Waffen niederlegen, damit sie sich ihnen später vielleicht ebenfalls anschließen. Dann bittet sie ihn noch, mit den anderen Offizieren bei den Verhandlungen mit ihren Gegnern dabeizusein.

Daenerys reitet zurück ins Lager zu ihrem hohen, goldenen Pavillon im Zentrum. Neben dem ordentlich strukturiertem Lager der Unbefleckten hat sich ein zweites gebildet, chaotisch und fünfmal so groß. Daenerys hatte die Regierungsgeschäfte in die Hände eines kleinen Rates gelegt, bestehend aus einem Heiler, einem Gelehrten und einem Priester, bevor sie mit dem Heer der Unbefleckten weitermarschiert. Trotzdem ziehen Zehntausende ehemalige Sklaven lieber mit ihr Richtung Yunkai, statt in Astapor zu bleiben. Obwohl das Heer der Befreiten so viel größer ist als ihr eigentliches, stellt es eher ein Hindernis dar. Nur jeder Hundertste besitzt einen Esel, ein Kamel oder einen Ochsen. Die meisten tragen nur eine Waffe, die sie aus dem Lager eines des Sklavenhändler gestohlen haben, aber nur jeder Zehnte ist stark genug, um damit zu kämpfen, und eine echte Kampfausbildung hat niemand von ihnen. Sie verschlingen Unmengen von Essen aus jeder Region, durch die sie ziehen, Heuschrecken gleich. Ser Jorah und ihre Blutreiter hatten ihr geraten, sie fortzuschicken, aber das brachte Daenerys nicht über das Herz.

Arstan Weißbart steht am Eingang ihres Zeltes. Der Starke Belwas sitzt daneben im Gras und isst eine Schale Feigen. Sie haben die Aufgabe, sie zu beschützen. Ihre Blutreiter Jhogo, Aggo und Rakharo hat sie zu Kos ernannt, und sie befehligen ihr kleines Khalasar, das aus lediglich 30 Reitern besteht, meist sehr junge oder sehr alte Männer, die sie aber dringend als Kundschafter oder berittene Eskorte braucht. Irri und Jhiqui haben das Pavillon von innen mit Teppichen ausgelegt, und Daenerys berichtet Arstan, dass Yunkai Krieg will. Missandei zündet eine Duftkerze an und die drei Drachen befinden sich auch im Zelt, wobei zwei schlafen. Missandei erklärt Daenerys, dass sich die Sklavenhändler von Yunkai die Weisen Herren nennen und man in der Stadt einen weiteren Akzent Valyrisch spricht.

Die beiden Söldnertruppen erscheinen zu VerhandlungenBearbeiten

Am Nachmittag führt Ser Jorah Daenerys drei Hauptmänner der Sturmkrähen vor: der Ghiscari Prendahl na Ghezn, Sallor der Kahle und der extravagante Daario Naharis aus Tyrosh. Prendahl spricht für die Sturmkrähen, und er rät Daenerys, weiterzuziehen, denn Yunkai sei besser vorbereitet als Astapor. Daenerys entgegnet ihm, dass die Sturmkrähen weit in der Unterzahl seien und dass sie nicht auf die Treue der Zweitgeborenen zählen könnten. Die Soldaten aus Yunkai hingegen seien lediglich Bettsklaven, denen man Speere in die Hand gedrückt hat. Sie warnt die Sturmkrähen, dass sie keine Gnade zu erwarten hätten, wenn die Schlacht erst einmal losgegangen sei, und dass sie das Gold der Yunkai'i einfach behalten könnten. Als Prendahl sie "Weib" nennt, lacht sie nur und sagt, sie würde die Beleidigung erwidern, wenn sie ihn ihm einen Mann sehen würde. Dann zählt sie ihre Titel auf. Prendahl beleidigt sie daraufhin als Hure und der Starke Belwas zieht sein Arakh, doch Daenerys hält ihn ab und schickt die drei Hauptmänner mit ihrem Angebot zurück in das Lager der Sturmkrähen. Die drei Hauptmänner erheben sich und Prendahl sagt ihr, dass sie die Seite nicht wechseln werden. Als sie jedoch alle hinausgehen, dreht sich Daario noch einmal zu Daenerys um und neigt höflich den Kopf.

Zwei Stunden später erscheint der Anführer der Zweitgeborenen allein in Daenerys' Pavillon. Sein Name ist Mero und er stammt aus Braavos. Er ist ungehobelt und mustert Daenerys anzüglich, dann behauptet er, er habe einmal ihre Zwillingsschwester in einem Freudenhaus getroffen. Er bietet Daenerys an, mit ihm zu schlafen, und dann könnten die Zweitgeborenen die Seite wechseln. Daenerys hingegen bietet ihm an, ihm seine Männlichkeit zu lassen, falls sie die Seite wechseln. Daenerys spielt auch bei Mero die Naive, die sich fragt, wie 500 Söldner 10000 Unbefleckte besiegen wollen. Sie bietet auch Mero an, dass die Söldner das yunkische Gold an sich nehmen und verschwinden oder für sie kämpfen sollen. Daenerys bietet Mero sogar an, sich ihr gänzlich anzuschließen, damit sie sich keine neuen Herren mehr suchen müssen, und ihr bei der Eroberung der Sieben Königslande zu helfen. Mero verspricht ihr, ihr am nächsten Tag Antwort zu geben. Zum Abschied schenkt Daenerys ihm und seiner Truppe eine Wagenladung guten Weins aus den Kellern der Guten Herren von Astapor. Als Mero gegangen ist, warnen Arstan und Ser Jorah Daenerys, dass Meros Ruf und der der Zweitgeborenen sehr heruntergekommen sind und dass sie außerdem nicht hoffen dürfe, dass die Sturmkrähen zu ihr überliefen, da Prendahl wahrscheinlich Verwandtschaft in Astapor gehabt hat.

Die Yunkai'i erscheinen zu VerhandlungenBearbeiten

50 Gesandte aus Yunkai in prachtvollem Aufzug erscheinen bei Sonnenuntergang in Daenerys' Lager. Sie werden angeführt von einem Mann, der auf einem weißen Kamel reitet und sich Grazdan mo Eraz nennt. Er belehrt Daenerys, dass Yunkai ruhmreich und uralt sei und dass ihre Mauer sehr stark seien. Als Daenerys sagt, dass sie sich auf den Kampf schon freue, droht Grazdan, dass die Unbefleckten wieder versklavt werden würden, wenn sie erst einmal besiegt seien, und dass Daenerys dann in ein Freudenhaus nach Lys oder Tyrosh käme. Dann fragt er, ob es nötig sei, Kräfte zu vergeuden, wo sie doch jeden ihrer Männer für die Rückeroberung des Königreichs ihres Vaters Aerys II. Targaryen bräuchte. Dann lässt er eine schwere Zederntruhe hereintragen mit 50000 Goldmark, die er Daenerys als Zeichen ihrer Freundschaft schenkt. Daenerys öffnet die Truhe und lässt einige Goldmünzen durch ihre Finger gleiten, dann fragt sie, wie viele solcher Truhen sie wohl in Yunkai selbst finden wird, wenn sie es erst einmal erobert hat. Daenerys antwortet, indem sie den Yunkai'i drei Tage schenkt, an deren Ende sie alle Sklaven herausschicken sollen, ausgestattet mit so vielen Waffen, Vorräten und Gütern, wie sie tragen können, ausgesucht aus den Besitztümern ihrer Herren. Das soll die Bezahlung sein für die vielen Dienstjahre, die sie als Sklaven gearbeitet haben. Nach diesen drei Tagen sollen den Unbefleckten die Tore geöffnet werden, damit sie die Stadt kontrollieren kann, ob auch alle Sklaven freigelassen wurden, und falls sie sich darauf einließen, werde sie die Stadt verschonen und nicht plündern. Als Grazdan antwortet, dass Daenerys des Wahnsins sei, befiehlt sie ihren Drachen, Feuer zu speien. Der Seidentokar Grazdans fängt sofort Feuer, und Arstan hilft ihm, seinen brennenden Ärmel zu löschen. Auch Grazdan beschimpft Daenerys als Hure und meint, Yunkai könne die Drachen leicht besiegen, dann verlassen die Yunkai'i das Lager.

Daario kehrt zu Daenerys zurückBearbeiten

Mittlerweile ist es dunkel geworden, und Daenerys ruft Ser Jorah und ihre Blutreiter zu sich. Sie befiehlt ihnen, sich für einen Angriff eine Stunde nach Mitternacht bereit zu machen, obwohl sie den Söldner bis zum Morgengrauen und den Yunkai'i sogar drei Tage zugesichert hatte, die sie warten werde. Grauer Wurm soll die Unbefleckten an die Flanken führen und dort angreifen, während die Kos die Reiterei in Keilformation ins Zentrum treiben sollen. Sie beraten eine Stunde lang über die Einzelheiten des Angriffs, und kurz vor Mitternacht meldet Ser Jorah, dass die Unbefleckten einen der Söldner entdeckt haben, wie er ins Lager schleichen wollte. Es ist Daario Naharis, und er behauptet, ein Geschenk für Daenerys zu haben und verkündet, dass die Sturmkrähen ihr gehören würde. Als Daenerys misstrauisch fragt, wie Sallor und Prendahl na Ghezn dazu stünden, öffnet Daario einen Leinensack und die Köpfe der beiden rollen über den Teppich. Viserion röstet einen der Köpfe und auch die anderen beiden Drachen werden munter und stürzen sich auf die verkohlten Reste. Daenerys bleibt misstrauisch, aber Daario prahlt mit seinem Können und seinem Kampfesmut. Ihr gefällt das angeberische Gehabe und bittet ihn, sein Schwert zu ziehen und ihr Treue zu schwören. Übertrieben wirft er sich ihr zu Füßen und schwört ihr einen Eid. Ser Jorah rät Daenerys, Daario über Nacht gefangen zu halten, aber Daenerys vertraut ihm und ist der Meinung, dass das Überlaufen der Sturmkrähen eine Überraschung in der Schlacht wäre. Sie trägt ihm auf, dem yunkischen Heer in dern Rücken zu fallen, wenn der Angriff beginnt.

Nachdem er gegangen ist, warnt Ser Jorah Daenerys, dass sie nichts über diesen Mann wüssten. Er sagt ihr, sie solle ihm nicht trauen, was sie wütend macht. Sie hält ihm vor, dass er stets davon spreche, dass alle um sie herum Verräter seien: Pyat Pree, Xaro Xhoan Daxos, der Starke Belwas und auch Arstan. Sie wirft ihm vor, jeden anderen Mann fernhalten zu wollen, dabei hege sie nun einmal keierlei Gefühle für ihn, auch wenn er ihr bester Freund und ihr wichtigster Vertrauter sei. Ser Jorah antwortet steif, dass er verstanden habe. Dann schickt sie ihn fort, er solle die Unbefleckten nun zum Sieg führen.

Arstan erzählt von Rhaegar und RobertBearbeiten

Als er gegangen ist, fühlt sie sich zunächst schlecht, weil sie ihn so barsch zurechtgewiesen hat, aber sie denkt auch, dass er ihr verzeihen wird. Sie denkt an Mirri Maz Duurs Prophezeihung, dass sie niemals Kinder gebären werde, und sie entscheidet, dass ihre Drachen nun ihre Kinder sein werden. Sie spielt mit den Drachen, die immer größer werden. Mitternacht geht vorüber, und die folgenden Stunden vergehen sehr langsam für sie. Ihre Zofen können sie auch nicht beruhigen und schließlich ruft sie Arstan herein. Inzwischen hat sie sich in ihren Hrakkar-Pelz gehüllt, der sie an Drogo erinnert. Sie fordert Arstan auf, ihr mehr von Rhaegar Targaryen zu erzählen, ihrem Bruder. Höflich berichtigt er Viserys Aussage, dass Rhaegar ein großer Turnierritter gewesen sei. Er habe den Schwertkampf nicht so geliebt wie etwa Robert Baratheon oder Jaime Lennister. Trotzdem habe er auch brillante Turniere geritten, wie z.B. das Turnier von Sturmkap, bei dem er Lord Steffon Baratheon, Lord Jason Mallister, die Rote Vyper und Simon Toyn besiegte und gegen Ser Arthur Dayn zwölf Lanzen brach, auch wenn er das Turnier letztlich nicht gewann, weil er im Finale gegen einen anderen Ritter der Königsgarde verlor. Aber er hat das Turnier von Harrenhal im Jahr des falschen Frühlings gewonnen, das größte Turnier, das je abgehalten wurde. Daenerys erinnert sich, dass das das Turnier war, bei dem Rhaegar nicht seine Frau Elia Martell, sondern Lyanna Stark zur Königin der Liebe und Schönheit krönte und sie später ihrem Verlobten Robert Baratheon raubte. Als sie nach Elia fragt, erzählt Arstan, dass sie gütig war, aber von schwacher Gesundheit, und Daenerys fällt wieder Viserys' Geschichte ein, dass Daenerys Schuld an allem habe, weil sie so spät geboren worden sei, denn andernfalls wäre sie statt Elia Rhaegars Gemahlin geworden, und Rhaegar hätte das Stark-Mädchen nicht gebraucht. Arstan entgegnet, dass Rhaegar stets eine gewisse Schwermut und ein Hauch von Verhängnis umgeben habe, und vielleicht war es der Schatten von Sommerhall gewesen, andererseits sei er aber auch oft und mit Sehnsucht dorthin gereist, allein nur mit seiner Harfe, und wenn er wiederkam, hatte er immer ein neues Lied komponiert, dass von vergessenen Königen und deren Sterben handelte. Daenerys fragt nach Robert Baratheon: Arstan berichtet, dass er ganz anders gewesen ist als Rhaegar: er liebte zweideutige Lieder, und er sang nur, wenn er betrunken war, bspw. Der Bär und die Jungfrau hehr, Ein Fass voll Bier oder Vierundfünfzig Fässer.

Die Schlacht ist gewonnenBearbeiten

Plötzlich hören sie Pferde, und kurz darauf trat Ser Jorah in das Zelt. Er berichtet, dass die Schlacht gewonnen wurde, die Sturmkrähen die Seite gewechselt hätten, die Zweitgeborenen zu betrunken zum Kämpfen gewesen seien und die Sklavensoldaten der Yunkai'i nicht standgehalten haben. Zweihundert Gegner sind gefallen, und sie haben 1000 Gefangene gemacht. Sie selbst haben höchstens ein Dutzend Männer verloren. Grazdan ist nach Yunkai gegangen, um Daenerys' Bedingungen vorzutragen, und Mero ist geflohen. Daenerys bestimmt, dass die Zweitgeborenen bestehen bleiben sollen, wenn genügend Männer dieser Kompanie ihr die Treue schwören.

Am nächsten Tag marschiert Daenerys' Heer die neun restlichen Meilen nach Yunkai. Vor den bemannten gelblichen Stadtmauern macht das Heer Halt, und Daenerys lässt ihren Pavillon aufbauen und wartet. Nach drei Tagen schwingen sie Stadttore auf, und heraus marschieren Sklaven in langen Reihen. Daenerys steigt auf ihre Silberne, um sie zu begrüßen. Missandei erklärt den Vorbeiziehenden, dass sie ihre Freiheit Daenerys zu verdanken hätten. Einer der Sklaven ruft das Word "Mhysa!", was in der Sprache der Ghiscari "Mutter" bedeutet. Die anderen Sklaven stimmen in die Rufe ein und recken ihr die Hände entgegen, und die Sklaven geben ihr weitere Namen in anderen Sprachen, aber immer bedeuten sie "Mutter". Immer mehr Sklaven strömen aus der Stadt, und sie stimmen alle in den Rufen mit ein und versuchen, Daenerys zu berühren. Sie erinnert sich an die Vision, die sie in dem Haus der Unsterblichen gehabt hat, und beruhigt Ser Jorah, dass sie ihr nichts tun werden[A 1]. Daenerys gibt ihrem Pferd die Sporen und galoppiert in die Menge hinein, die sich wie in ihrer Vision teilt und sie "Mutter" ruft.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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AnmerkungenBearbeiten

  1. In der letzten von 23 Visionen sieht sie zehntausend Sklaven, die ihre blutbefleckten Hände nach ihr ausstrecken, während sie auf ihrer Silbernen an ihnen vorbeiprescht. Sie rufen "Mutter, Mutter!"‚ siehe: IV-Daenerys II.

QuelleBearbeiten

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