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Sansa V ist das vierunddreißigste Kapitel von Die Saat des goldenen Löwen, dem zweiten Teil des zweiten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Sansa Stark.

ZusammenfassungBearbeiten

Cersei Lennister verlässt ihr eigenes Bankett im Kleinen Ballsaal von Maegors Feste in der Erwartung einer Niederlage in der Schlacht am Schwarzwasser. Sansa Stark versucht, für Ruhe sorgen und kümmert sich um die Zurückgebliebenen, geht dann aber in ihre Kammer. Dort wartet der betrunkene Sandor Clegane auf sie, droht ihr, bietet ihr aber gleichzeitig an, sie mitzunehmen, denn er will die Stadt verlassen. Sie lehnt ab. In den Morgenstunden erscheint Dontos Hollard und berichtet Sansa vom Sieg in der Schlacht, herbeigeführt durch ein gemeinsames Heer der Häuser Lennister und Tyrell, das Stannis Baratheon in den Rücken gefallen ist.

SynopsisBearbeiten

Die Schlacht scheint verlorenBearbeiten

Ser Lancel Lennister erscheint im Ballraum von Königin Cersei Lennister und berichtet, dass die Schlacht am Schwarzwasser verloren sei, dass Tyrion Lennister und Ser Mandon Moor vermutlich tot sind und Sandor Clegane vermisst wird. Er ist wütend auf die Königin, denn als die Goldröcke sahen, dass König Joffrey Baratheon floh, ließen auch sie ihre Speere fallen und rannten fort. Ser Osney Schwarzkessel erscheint und berichtet, dass nun auf beiden Seiten des Schwarzwassers gekämpft werde und dass er vermute, dass Stannis Baratheons Männer sich nun gegenseitig bekämpften. Er bestätigt, dass Clegane verschwunden sei und ergänzt, dass sich Ser Balon Swann in die Stadt zurückgezogen habe und Stannis' Männern das Ufer überlassen habe. Sie greifen jetzt wieder das Königstor an. Die Goldröcke desertieren unterdessen massenweise und töten sogar ihre Kommandeure, während sich am Eisentor, am Göttertor und in Flohloch der Mob formiert. Cersei wendet sich an Osfryd Schwarzkessel und befiehlt ihm, die Zugbrücke von Maegors Feste hochzuziehen und fragt nach Joffrey. Der König ist am Torhaus und befehligt Bogenschützen, die versuchen, einen Aufstand zu verhindern. Cersei befiehlt, ihn in die Feste zu holen. Lancel empört sich, dass das zu einem zweiten Vorfall wie am Schlammtor führen würde, aber Cersei haut Lancel ihre Hand in seine Wunde und stürzt aus dem Raum.

Sansa steht intuitiv auf und versucht, die anderen adeligen Frauen zu beruhigen, indem sie sagt, dass dies der sicherste Platz in der ganzen Stadt sei, dass es dem König gut gehe, die Soldaten wacker kämpften und die Königin bald wieder erscheine. Sie überredet Mondbub, Tricks vorzuführen, um die Leute abzulenken. Sie geht hinüber zu Lancel, dessen Wunde nun wieder blutet und der sich darüber beschwert, dass das alles Wahnsinn sei und Tyrion recht gehabt habe. befiehlt zwei Dienern, Ser Lancel zu helfen und ihn zu Maester Frenken zu bringen. Dontos kommt zu ihr hinauf auf das Podest und rät ihr, sich in ihrem Schlafgemach einzusperren.

Sansa rennt in ihre KammerBearbeiten

Sansa rennt die Treppen hinauf zu ihrer Kammer und trifft auf dem Weg eine Wache, die einen der Räume geplündert hat, sie aber nicht weiter beachtet. In ihrer Kammer wirft sie die Vorhänge beiseite, um einen Blick auf die Schlacht zu werfen. Ihr zeigt sich ein erschreckender Anblick: im Süden steht alles in orangefarbenen Flammen, die sich mit dem Grün des Seefeuers vermischen. Sie entscheidet, es mit Schlafen zu versuchen und will zu ihrem Bett gehen, dabei denkt sie an Lady, ihren Schattenwolf.

Plötzlich tritt ein Mann aus dem Schatten hervor und greift nach ihr: es ist Sandor Clegane. Er ist so betrunken wie noch nie. Er erklärt Sansa, dass er alles verloren habe wegen Tyrion und dass er die Stadt verlassen wird, aber vorher will er das Lied aus Sansas Mund hören, dass sie ihm versprochen hat. Er erklärt ihr, dass er auf sie aufpassen könne, sodass ihr nie wieder jemand wehtun würde. Sie weigert sich, ihm ins Gesicht zu sehen, und er zückt seinen Dolch und sagt ihr, sie könne wählen zwischen Singen und Sterben. Das einizige Lied, dass Sansa in ihrer Aufregung einfällt, ist eine Hymne zur Mutter. Sandor beginnt zu wimmern, reißt seinen weißen Umhang fort und verschwindet. Sansa kriecht nach einer Weile von ihrem Bett, nimmt den Blut und Ruß verschmierten Mantel auf und hängt ihn sich um und setzt sich zitternd auf den kalten Boden. Inzwischen ist es draußen dunkel geworden.

Als der Morgen graut, hört Sansa, wie nach und nach alle Glocken in der Stadt zu läuten beginnen, und sie kann hören, wie in den Straßen gejubelt wird. Dontos erscheint und berichtet ihr betrunken aber glücklich, dass die Schlacht gewonnen wurde. Die ganze Macht von Rosengarten und Casterlystein fiel Stannis in den Rücken, als er versuchte, den Schwarzwasser zu überqueren. Seine Männer legten sofort die Waffen nieder und Stannis ist entweder geflohen oder gestorben, niemand weiß das. Lord Tywin Lennister kam über die rechte Seite entlang der Nordseite des Flusses, Lord Randyll Tarly durch die Mitte und Lord Maes Tyrell über links. Aber es war die Vorhut, die die Schlacht gewonnen hat, die angeblich von Renly Baratheon selbst angeführt wurde, der ein Dutzend Ritter selbst erschlug, darunter Ser Guyard Morrigen[A 1] [A 2].


Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Begriffe:

AnmerkungenBearbeiten

  1. Spoiler zeigen
    Renly war in Wirklichkeit Garlan Tyrell, der lediglich Renlys Rüstung trug‚ siehe: VI-Jaime III.
  2. Somit erfüllt sich Melisandres Prophezeiung, dass Stannis unter den Mauern von Königsmund von Renly geschlagen werden würde‚ siehe: IV-Davos I.

Siehe auchBearbeiten

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