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Die Elefanten sind neben den Tigern eine von zwei Parteien, die die Politik in der Freien Stadt Volantis bestimmen.[1]

Über die ElefantenBearbeiten

Volantis ist die älteste der neun Freien Städte, und nach dem Untergang von Valyria verstanden sich die Volantener als Erben des Valyrischen Freistaats. Allerdings stritten die Regierenden der Stadt darüber, wie man die Welt nun erobern sollte. Das Alte Blut wollte einen militärischen Weg einschlagen, während die Händler und Geldverleiher die Welt mit dem Handel erobern wollten. So entstanden zu Beginn des so genannten Jahrhundert des Blutes die imperialistisch denkende Tiger-Partei und die der Elefanten.[2] Ein Jahrhundert lang regierten die Tiger die Stadt, zunächst sehr erfolgreich. Ihre Flotte eroberte Lys, und eine volantische Armee besetzte Myr, die dann beide zwei Generationen lang unter der Herrschaft Volantis' standen. Dann allerdings wendete sich das Blatt, als die Tiger versuchten, auch noch Tyrosh zu erobern. Tyrosh erhielt Beistand von Pentos und Argilac Durrandon, dem damaligen Sturmkönig aus Westeros. Braavos stattete zudem einen im Exil lebenden Lysener mit einhundert Kriegsschiffen aus. Auch Aegon Targaryen griff von Drachenstein aus mit Balerion auf der Seite der neuen Allianz in den Krieg ein, und Lys und Myr sahen ihre Chance gekommen und rebellierten gegen die Fremdherrschaft. Der Krieg dauerte an und verwandelte die Umstrittenen Lande in eine Ödnis. Schließlich verlor Volantis den Krieg, und als Ergebnis konnten sich Lys und Myr befreien. Aber die Tiger erlitten noch weitere Niederlagen: eine Flotte, die Valyria zurückerobern sollte, verschwand im Rauchenden Meer; Qohor und Norvos, die ihrerseits ein Bündnis schlossen, fügten Volantis eine Niederlage auf dem Dolchsee bei und drängten die Volantener auf der Rhoyne zurück; und aus dem Osten kamen Dothraki und vertrieben das gemeine Volk und die Adeligen von Volantis von ihren Landbesitztümern, bis das Gebiet zwischen dem Wald von Qohor und der Selhoru nur noch aus Grasland und Ruinen bestand.[1]

Unter den Tigern war es Volantis immerhin gelungen, die Kontrolle über mehrere schwache Städte, insbesondere die großen Flussstädte an der Rhoyne, Volon Therys, Valysar und Selhorys zu erlangen, von denen jede größer ist und über mehr Einwohner verfügt als Königsmund oder Altsass. Außerdem kontrollieren die Volantener die Rhoyne bis zur Einmündung des Selhorus und bis zur Orangenküste im Westen.[2]

In Volantis sind alle frei geborenen Landbesitzer an der Regierung der Stadt beteiligt. Drei Triarchen werden jährlich gewählt, um Gesetze zu erlassen und die Armee sowie die Flotte zu befehligen. Die Triarchen werden jeweils nur für ein Jahr gewählt. Die Wahl dauert zehn Tage und ist ebenso festlich wie turbulent. In den letzten Jahrhunderten wurden die Ämter in der Regel aus den Reihen dieser beiden Parteien besetzt.[2]

Die Elefanten sind die Partei der Händler und Geldverleiher. Sie befürworten den Handel über Krieg. Einige der ersten Elefanten waren Frauen. Als die Elefanten am Ende des Jahrhundert des Blutes an die Macht kamen, randalierten ihre Anhänger Volantis und den abhängigen Städten und schlugen die Köpfe von Statuen derjenigen ab, die sie für all den Krieg und die Toten verantwortlich machten.[3]

Einige der ersten Elefanten waren sogar Frauen, und sie letzte, die tatsächlich auch Triarchin geworden ist, war Trianna, die insgesamt vier Mal wiedergewählt worden ist.[4]

Im Jahr 300 n. A. E. heißen die Triarchen Malaquo Maegyr von den Tigern sowie Nyessos Vhassar und Doniphos Paenymionvon den Elefanten.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion IV
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Welt von Eis und Feuer, Volantis
  3. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion VI
  4. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion VII
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