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Erste Nacht (engl.: First Night) ist eine fast gänzlich erloschene Tradition in ganz Westeros. Diese Tradition, von manchem König wurde es als Gesetz behandelt und bei Misshandlung bestraft, gab dem Lord oder König bei einer Hochzeit seiner Untertanen das Recht der ersten Nacht mit der Braut. Dieses Recht nahmen sich sogar einige Könige heraus wenn adlige Untertanen heirateten. Dies führte jedoch regelmäßig zu Unruhen und Ärger. Manch einer des gemeinen Volkes verschwieg ganz einfach seine Hochzeit, da weder der Bräutigam noch die Braut selbst gerne teilen wollten. Dennoch wurde über Jahrhunderte hinweg an der Tradition festgehalten bis hin zur Regierungszeit von Jaehaerys I. Targaryen.

Dessen Ehefrau, gleichzeitig seine Schwester, Alysanne Targaryen nahm ihm dieses Recht und verbot es. Das machte die Königin sehr beliebt beim Volk. Einzig einige hohe Herren fühlten sich um ihr angestammtes Recht betrogen und nahmen es ihr übel.

Obschon es jetzt verboten war hielten einige Häuser doch noch an der Tradition fest. Gerüchte besagen das Haus Bolton, Haus Umber, einige Bergstämme aus dem Norden und die Bewohner von Skagos weiterhin an diesem Ritual festhielten. Andere nahmen sich als kleinen Ausgleich für das verlorene Vergnügen gewisse (oftmals sehr große) Freiheiten beim Betten.[1]

In ganz Westeros führte das zur Geburt von vielen Bastarden. Während der Targaryen-Herrschaft nannte man diese Drachensamen.[2]

In dem Augenblick, in dem ich sie erblickte, wollte ich sie haben. Und das stand mir auch auch zu. Die Maester werden euch erzählen, König Jaehaerys habe das Recht auf die Erste Nacht abgeschafft, um seine zänkische Königin zu besänftigen, aber wo die alten Götter herrschen, überleben auch die alten Sitten. Die Umbers halten ebenfalls an der Ersten Nacht fest, selbst wenn sie es leugnen. Auch einige der Bergstämme und auf Skagos.... nun, selbst die Herzbäume sehen nur die Hälfte von dem, was die auf Skagos so treiben. Die Ehe der Müllers war ohne meine Erlaubnis und ohne mein Wissen geschlossen worden. Der Mann hatte mich betrogen. Also ließ ich ihn hängen und nahm das mir zustehende Recht unter dem Baum, an dem er hing. Um die Wahrheit zu sagen war das Mädchen kaum das Seil wert.

Roose Bolton erzählt Theon Graufreud von der Zeugung seines Bastards Ramsay Schnee[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 Der Sohn des Greifen, IX-Stinker III (Theon III)
  2. Die Prinzessin und die Königin oder die Schwarzen und die Grünen
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