Das Lied von Eis und Feuer Wiki

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Goldenes Kaiserreich von Yi Ti

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Seit der Ferne Osten die Lange Nacht und die Jahrhunderte des darauffolgenden Chaos überstanden hat, haben elf Dynastien über das Reich geherrscht. Manche überdauerten kein halbes Jahrhundert, die längste hingegen siebenhundert Jahre. Manche Dynastien gaben die Macht friedlich an andere weiter, andere wurden durch Krieg verdrängt. Und in vier Fällen folgte auf das Ende einer Dynastie eine Zeit der Anarchie und Gesetzlosigkeit, in der Kriegsherren und Kleinkönige um die Vorherrschaft rangen. Das längste Interregnum dauerte über ein Jahrhundert.{{DWVEUF|104}}
 
Seit der Ferne Osten die Lange Nacht und die Jahrhunderte des darauffolgenden Chaos überstanden hat, haben elf Dynastien über das Reich geherrscht. Manche überdauerten kein halbes Jahrhundert, die längste hingegen siebenhundert Jahre. Manche Dynastien gaben die Macht friedlich an andere weiter, andere wurden durch Krieg verdrängt. Und in vier Fällen folgte auf das Ende einer Dynastie eine Zeit der Anarchie und Gesetzlosigkeit, in der Kriegsherren und Kleinkönige um die Vorherrschaft rangen. Das längste Interregnum dauerte über ein Jahrhundert.{{DWVEUF|104}}
   
Das Reich befindet sich in einem andauernden Kriegszustand mit den [[Jogos Nhai]], welche immer wieder in das Land einfallen. In den letzten zwei Jahrtausenden führten viele kaiserliche Generäle und drei Gottkaiser Heere in die ebenen, um die Nomaden in die Knie zu zwingen, doch sie hatten nur selten Erfolg. Zwar konnten sie die Herden schlachten, Jurten verbrennen und einige ''[[Jhat]]s'' überzeugen, dem Gottkaiser ewige Treue zu geloben, doch sobald die Generäle oder Kaiser wieder in ihre Heimat zurückkehrten, begannen die Raubzüge aufs Neue, da sich die Jogos Nhai keinen großen Schlachten stellten.{{DWVEUF|105}}
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Das Reich befindet sich in einem andauernden Kriegszustand mit den [[Jogos Nhai]], welche immer wieder in das Land einfallen. In den letzten zwei Jahrtausenden führten viele kaiserliche Generäle und drei Gottkaiser Heere in die ebenen, um die Nomaden in die Knie zu zwingen, doch sie hatten nur selten Erfolg. Zwar konnten sie die Herden schlachten, Jurten verbrennen und einige [[Jhat]]s überzeugen, dem Gottkaiser ewige Treue zu geloben, doch sobald die Generäle oder Kaiser wieder in ihre Heimat zurückkehrten, begannen die Raubzüge aufs Neue, da sich die Jogos Nhai keinen großen Schlachten stellten.{{DWVEUF|105}}
   
 
Während seiner langen Herrschaft führte der zweiundvierzigste [[Scharlachrote Kaiser]] [[Lo Han]] drei Feldzüge in die Ebenen an, doch am Ende seiner Herrschaft waren die Jogos Nhai noch verwegener und räuberischer als zu Beginn. Sein Sohn und Nachfolger [[Lo Bu]] beschloss, der von den Nomaden ausgehenden Bedrohung ein für alle Mal ein Ende zu bereiten. Er stellte ein riesiges Heer von angeblich dreihunderttausend Männern auf und zog einzig in der Absicht über die Grenze, zu töten. Weder Tribut noch Geiseln konnten ihn besänftigen, auch keine Treueeide oder Friedensangebote.{{DWVEUF|105}}
 
Während seiner langen Herrschaft führte der zweiundvierzigste [[Scharlachrote Kaiser]] [[Lo Han]] drei Feldzüge in die Ebenen an, doch am Ende seiner Herrschaft waren die Jogos Nhai noch verwegener und räuberischer als zu Beginn. Sein Sohn und Nachfolger [[Lo Bu]] beschloss, der von den Nomaden ausgehenden Bedrohung ein für alle Mal ein Ende zu bereiten. Er stellte ein riesiges Heer von angeblich dreihunderttausend Männern auf und zog einzig in der Absicht über die Grenze, zu töten. Weder Tribut noch Geiseln konnten ihn besänftigen, auch keine Treueeide oder Friedensangebote.{{DWVEUF|105}}
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