FANDOM


Die Justiz in Westeros ist zum größten Teil definiert durch die Grundzüge des Feudalismus, der der Gesellschaft in Das Lied von Eis und Feuer zugrunde liegt.

JustizsystemBearbeiten

Das letzte Wort in der Rechtsprechung hat der König allein.[1] In seiner Abwesenheit hat die Hand des Königs die volle Befugnis, für den König Recht zu sprechen, das beinhaltet auch das Urteil zum Tode. Oberstes Ziel ist der Königsfriede, der durch angemessene Reaktionen auf gewaltsame Konflikte erreicht werden soll.[2]

Im Falle von örtlicher Gerichtsbarkeit spricht der entsprechende Lord oder sein Stellvertreter für gewöhnlich auf einem Marktplatz Recht.[3]

BeispieleBearbeiten

  • Lord Randyll Tarly verurteilt einen jungen Mann in Jungfernteich, der offenbar eine Septe geplündert hat, nachdem die Septone geflüchtet waren. Lord Tarly erklärt, dass einem Dieb gewöhnlich ein Finger abgetrennt werde, da der Mann aber die Sieben bestohlen habe, würden ihm sieben Finger abgeschnitten werden.[3]
  • Lord Randyll Tarly verurteilt einen Bäcker in Jungfernteich, dem vorgeworfen wird, Sägemehl in sein Mehl gemischt zu haben, zu einer Strafe von 50 Silberhirschen oder einer entsprechenden Anzahl Peitschenhiebe.[3]
  • Lord Tarly droht einem Bogenschützen, dem vorgeworfen wird, beim Würfeln zu betrügen, ihn aufzuhängen, wenn er ihn anlügt. Sollte er aber gestehen, dass er betrogen habe, werde man ihm für den Diebstahl nur einen Finger abschneiden. Er darf sich die Hand aussuchen, aber durch die andere soll ihm zusätzlich ein Nagel getrieben werden.[3]


QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Herren von Winterfell, I-Eddard IV
  2. Das Erbe von Winterfell, II-Eddard I
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Zeit der Krähen, VII-Brienne III