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Der Kannibale (engl.: Cannibal) war ein wilder Drache, der während des Drachentanzes auf Drachenstein lebte. Er ernährte sich von den Kadavern toter Drachen, Drachenküken und Eiern.[1] Er war neben Schafsdieb und Graugeist einer von den drei wilden Drachen, die während des Drachentanzes auf Drachenstein lebten.[2]

Eigenschaften & ErscheinungBearbeiten

Der Kannibale war so schwarz wie Kohle und hatte bösartig grüne Augen. Er war der größte und älteste der wilden Drachen.[1]

GeschichteBearbeiten

Der wilde Drache Schafsdieb soll geschlüpft sein, als Jaehaerys I. Targaryen jung war. Der Kannibale war der älteste der drei wilden Drachen und muss somit noch vor Schafsdieb geschlüpft sein.[1]

Der Kannibale soll dem gemeinen Volk zufolge schon auf Drachenstein gelauert haben, bevor sich Aenar Targaryen mit seiner Familie auf der Insel niederließ. Dies wird allerdings von Großmaester Munkun und Septon Barth angezweifelt.[2]

Vor dem Drachentanz hatten ein Dutzend Möchtegern-Drachenreiter versucht, ihn zu reiten und seine Höhle war mit ihren Knochen übersät.[1]

Als Prinz Jacaerys Velaryon zu Beginn des Drachentanzes nach Drachenreitern rief, war keiner der Drachensamen närrisch genug, den Kannibalen zu stören - und falls doch, kehrte keiner zurück, um davon zu berichten.[1]

Der Silberne Denys, ein Mann, der behauptete, von König Maegor I. Targaryen abzustammen, versuchte Schafsdieb zu zähmen, welcher ihm jedoch einen Arm abbiss. Als seine Söhne sich um die Wunde kümmern wollten, sank der Kannibale auf sie nieder, vertrieb Schafsdieb und verschlang Denys und seine Söhne.[1]

Als der Leichnam von Graugeist am Fuße des Drachenbergs entdeckt wurde, benannte Ser Robert Quinz sehr schnell den Kannibalen als Täter (in Wirklichkeit war es Sonnfeuer gewesen)[3]. Das Fischervolk fürchtete, dass der Drache es auch auf sie abgesehen haben könnte, und schlug Ser Robert daher vor, den Kannibalen zu töten. Dieser lehnte jedoch ab und meinte, dass der Drache ihnen nichts tun würde, wenn sie ihn in Ruhe ließen.[4]

Der Kannibale verschwand zum Ende des Drachentanzes.[2]

ZitateBearbeiten

Keiner der Drachensamen ist so töricht den Kannibale zu stören.

— Erzmaester Gyldayn[1]
Wenn wir ihn in Ruhe lassen, dann lässt er uns auch in Ruhe.

Robert Quinz über den Kannibale[4]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Feuer und Blut - Erstes Buch, Das Sterben der Drachen - Der rote und der Goldene Drache
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Welt von Eis und Feuer, Aegon II.
  3. Feuer und Blut - Erstes Buch, Das Sterben der Drachen - Rhaenyras Sturz
  4. 4,0 4,1 Feuer und Blut - Erstes Buch, Das Sterben der Drachen - Rhaenyra triumphiert
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