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Das Recht der Ersten Nacht (eng.: The first night) ist eine größtenteils ausgestorbene Tradition vom Kontinent Westeros. Nach dieser Sitte gebührt dem Lehnsherrn eines Mannes aus dem Gemeinen Volk die erste Nacht mit dessen Braut nach der Hochzeit.[1]

GeschichteBearbeiten

König Jaehaerys I. Targaryen verbot diese Tradition nach Jahrhunderten auf Drängen seiner Gemahlin Alysanne Targaryen hin, allerdings behaupten manche Lords aus dem Norden, wie etwa Roose Bolton, dass dort dieses Verbot nicht gelte, da der Norden auch einen anderen Glauben habe als der Rest der Sieben Königslande, nämlich den an die Alten Götter.[1]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Lord Roose Bolton erzählt Theon Graufreud in Hüglingen, wie er Ramsay Schnees Mutter zum ersten Mal sah und sie sofort begehrte. Er beruft sich dabei auf das Recht der Ersten Nacht und behauptet, auch andere Lords aus dem Norden würden noch daran festhalten, so bspw. Haus Umber, auch wenn diese dies bestreiten würden, und die Menschen auf Skagos sowie einige der Bergstämme aus dem Norden.[1]

Band 10 - Ein Tanz mit DrachenBearbeiten

Ser Barristan Selmy erzählt Daenerys Targaryen am Tag ihrer Hochzeit mit Hizdahr zo Loraq, dass ihr Vater Aerys II. Targaryen als Jüngling ausgerechnet Joanna Lennister begehrt habe. Auf der Hochzeit Joannas mit Tywin Lennister bedauerte Aerys dann unter Einfluss von Alkohol öffentlich, dass das Recht der Ersten Nacht abgeschafft wurde, und beim Betten der Braut nahm er sich einige Freiheiten heraus, was ihm Lord Tywin wohl nie verziehen hat.[2]

Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Der Sohn des Greifen, IX-Stinker III (Theon III)
  2. Ein Tanz mit Drachen, X-Daenerys I
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