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Die Regel der Sechs (engl.: rule of six) ist ein Gesetz in den Sieben Königslanden, welches zusammen mit der Regel des Daumens festlegt, wie ein Ehemann eine untreue Gemahlin bestrafen darf.[1]

InhaltBearbeiten

Die Regel der Sechs sieht vor, dass ein Ehemann seine untreue Gemahlin mit sechs Hieben bestrafen darf.[1]

GeschichteBearbeiten

Das Gesetz entstand, als Königin Rhaenys Targaryen einmal Hof in der Aegonfeste hielt und sich die Brüder einer Frau, welche von ihrem Ehemann wegen Untreue totgeschlagen worden war, an sie wandten, um die Bestrafung des Täters zu fordern. Dieser berief sich auf das Recht, eine untreue Gemahlin züchtigen zu dürfen, welches in den Sieben Königreichen weit verbreitet war, und führte aus, dass die Rute, mit der er seine Frau geschlagen habe, nicht dicker als sein Daumen gewesen sei. Auf die Frage der Königin, wie er oft er seine Frau geschlagen habe, konnte er keine Antwort geben, die Brüder der Toten behaupteten jedoch, es seien einhundert Hiebe gewesen. Nachdem sich Rhaenys mit ihren Maestern und Septonen beraten hatte, verkündete sie, dass Untreue ein Vergehen gegen die Sieben sei, welche die Frauen erschaffen hätten, um ihren Gatten gegenüber treu und gehorsam zu sein, und bestätigte somit die Rechtmäßigkeit der Züchtigung. Da Gott aber sieben Gesichter habe, dürfe die Bestrafung nur aus sechs Hieben bestehen, der siebte Hieb wäre nämlich für den Fremden, den Tod. Daher seien die ersten sechs Hiebe des Mannes rechtmäßig gewesen, die übrigen vierundneunzig hingegen müssten als Vergehen gegenüber den Göttern und Menschen betrachtet und entsprechend bestraft werden. Daraufhin wurde der Ehemann zum Fuß von Rhaenys' Hügel gebracht, wo ihm die Brüder der Toten vierundneunzig Hiebe mit einer daumendicken Rute beibrachten.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Feuer und Blut - Erstes Buch, Drei Köpfe hatte der Drache - Die Regierung unter König Aegon I.
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