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Lord Roderick Staublin (engl.: Roderick Dustin), genannt Roddy die Ruine (engl.: Roddy the Ruin), war Lord von Hüglingen und Oberhaupt des Hauses Staublin während des Drachentanzes.[1]

Charakter & ErscheinungBearbeiten

Zum Zeitpunkt des Drachentanzes war Roderick bereits sehr alt und ergraut, worauf sich auch sein Beiname "die Ruine" bezog.[1]

BiographieBearbeiten

Beim Großen Rat im Jahre 101 n. A. E. sprach sich Lord Staublin für den Anspruch von Laenor Velaryon aus.[2] Nach dem Tod von König Viserys I. Targaryen im Jahre 129 n. A. E. gingen die Grünen daher davon aus, dass die Staublins die Schwarzen um Rhaenyra Targaryen unterstützen würden,[3] was auch der Fall war.[1] Es ist bis jetzt nicht bekannt, ob es sich bei dem Lord Staublin auf dem Großen Rat um Roderick handelte.

Im Jahre 130 n. A. E. führte Lord Roderick zweitausend alte Nordmänner, welche sich die Winterwölfe nannten, Richtung Süden, um für Rhhaenyra zu kämpfen. Die Truppe wurde bei den Zwillingen von Lady Sabitha Vypren empfangen und schloss sich mit Lord Wald Frey sowie Robb Strom zusammen, dann zogen sie zum Westufer des Götterauges. Dort stellten sich die Winterwölfe mit den Flusslords dem Heer der Grünen aus den Westlanden unter Führung von Lord Umfried Leffert entgegen, welches sich auf dem Weg nach Harrenhal befand. In der folgenden Schlacht am Seeufer führten Lord Rodericks Krieger den Angriff an, zwei Drittel von ihnen wurden allerdings getötet oder verletzt. Zwar konnten die Westmänner vollständig geschlagen werden, dennoch erlitten auch die Flusslords hohe Verluste.[1]

Als nächstes setzten Lord Roderick mit seinen verbliebenen Winterwölfen und die Lords der Flusslande Ser Kriston Kraut auf dessen Marsch von Harrenhal in Richtung Süden zu, indem sie immer wieder aus dem Hinterhalt angriffen und die Nahrungsbeschaffung störten. Schließlich versperrten sie dem geschwächten Heer mit ihrer gesamten Streitmacht den Weg. Daraufhin ersuchte Ser Kriston um eine Unterredung, in welcher er versuchte, eine Schlacht zu verhindern und anmerkte, dass ansonsten auf beiden Seiten viele Männer sterben würden, woraufhin Roderick lachend erwiderte, dass er und seine Männer gekommen seien, um zu sterben. Kriston bot noch einen Kampf gegen ihn, Ser Garibald Grau und Ser Pat aus Langblatt an, wurde aber stattdessen auf Pats Geheiß von Bogenschützen erschossen. Dann blies Roderick zum Angriff auf Kristons Männer, welche beim Tod ihres Anführers den Mut verloren hatten und nun im Schlachtertanz zu Hunderten niedergemacht wurden.[1]

Nach dem Schlachtertanz zog das Heer nach Stolperstadt, um das dortige Heer gegen die Armee der Grünen aus der Weite unter Führung von Lord Ormund Hohenturm zu unterstützen. Während der Ersten Schlacht bei Stolperstadt stürmten Roderick und die Winterwölfe durch ein Ausfalltor in die linke Flanke der Angreifer und schlugen sich durch eine zehnfache Übermacht bis zum Kommandanten durch. Auch wenn Roderick blutüberströmt war und sein Schild zersplittert und sein Helm eingeschlagen war, schien er im Kampfrausch keinen Schmerz zu spüren. Lord Ormund Hohenturms Vetter Ser Brynden schlug ihm den Schildarm ab, doch Roderick tötete sowohl ihn als auch Ormund, bevor er selber starb.[1]

ZitateBearbeiten

Wir sind gekommen, um für die Drachenkönigin zu sterben.[1]

— Roderick gegenüber Sabitha Vypren
Der Winter ist da. Zeit für uns abzutreten. Es gibt keine bessere Art zu sterben als mit einem Schwert in der Hand.[1]

— Roderick zu Kriston Kraut

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Feuer und Blut - Erstes Buch, Das Sterben der Drachen - Rhaenyra triumphiert
  2. Feuer und Blut - Erstes Buch, Die Erben des Drachen - Eine Frage der Thronfolge
  3. Feuer und Blut - Erstes Buch, Das Sterben der Drachen - Die Schwarzen und die Grünen
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