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Söhne des Kriegers

Wappen der Söhne des Kriegers

Die Söhne des Kriegers (engl.: Warrior's Sons) sind ein wiederbelebter Orden von Rittern, die dem Glauben an die Sieben unterstellt sind. Sie sind einer der beiden militärischen Orden des Glaubens und auch bekannt als die Schwerter. Ihr Wappen zeigt ein Schwert in den Regenbogenfarben auf einem dunklen Feld Wappen.[1]

SöhneDesKriegers AndrewBosley

Ein Gruppe der Söhne des Kriegers vor der großen Septe von Baelor. Von Andrew Bosley ©FFG

Ihr Gegenstück, die Sterne sind die Armen Gefährten. Beide Orden gehorchen nur dem Hohen Septon, da dieser mit der Stimme der Sieben spricht.

Über die Söhne des KriegersBearbeiten

Nur ein gesalbter Ritter kann dem Orden beitreten. Sie tragen Mäntel und Schwertgurte in den Farben des Regenbogens und Büßerhemden unter der mit Silberintarsien verzierten Rüstung, und dazu Langschwerter mit Knäufen aus sternförmigen Kristallen. Sie tragen rautenförmige Schilde mit ihrem Wappen darauf.[1][2] Es sind Heilige Männer, Asketen, Fanatiker, Zauberer, Drachentöter und Dämonenjäger, und alle Legenden stimmen in dem unnachgiebigen Hass auf alle Feinde des Heiligen Glaubens überein.[3][2]

GeschichteBearbeiten

Die beiden Orden stammen noch aus den Zeiten vor Aegons Eroberung. Die Söhne des Kriegers waren ein Orden von Rittern, die ihr Land und Gold aufgaben und ihre Schwerter Seiner Hohen Heiligkeit verschworen.[3]

Mitglieder des Ordens säumten im Jahre 41 n. A. E. den Weg der Hochzeitsgesellschaft von König Aenys I. Targaryens Kindern Rhaena und Aegon, deren Eheschließung der Hohe Septon aufs Schärfste verurteilte. Zu Beginn des Aufstands der militärischen Orden des Glaubens im selben Jahr befestigten die Söhne des Kriegers Rhaenys' Hügel und verwandelten die Gedächtnissepte in ihre Zitadelle. Nach der Abreise von König Aenys besetzten die Mitglieder des Ordens die Tore Königsmunds und kontrollierten, wer ein- und ausging. Außerdem vertrieben sie die Arbeiter vom unvollendeten Roten Bergfried.[4]

Nachdem König Aenys Anfang des Jahres 42 n. A. E. gestorben war, erklärte sich sein Bruder Maegor zum König und flog mit seiner Mutter Visenya Targaryen nach Königsmund, wo letztere die Gegner ihres Sohnes aufforderte, sich Maegor zu stellen. Großhauptmann Ser Damon Morrigen nahm die Herausforderung an und einigte sich mit Maegor auf ein Urteil der Sieben, in welchem Maegor als letzter Mann auf den Beinen war, bevor er zusammenbrach und wochenlang bewusstlos blieb. Die verbliebenen siebenhundert Ordensmitglieder in Königsmund unterwarfen sich daraufhin und zogen sich auf Visenysa Befehl hin in die befestigte Septe auf Rhaenys' Hügel zurück. Während der folgenden Wochen stritten sie über ihr weiteres Vorgehen. Manche fanden, dass sie Maegor nach dessen Sieg als König anerkennen mussten, andere beharrten darauf, dass sie dem Hohen Septon durch Eid verpflichtet waren und weiterkämpfen mussten. Schließlich erwachte Maegor neunundzwanzig Tage nach dem Kampf, bestieg seinen Drachen Balerion und verbrannte die Gedächtnissepte mitsamt der darin befindlichen siebenhundert Söhne des Kriegers. Auch wenn es noch weitere Kapitel in Altsass, Lennishort, Möwenstadt und Steinsepte gab, erholte sich der Orden von diesem Schlag nicht mehr.[4]

Im selben Jahr nahmen zweihundert berittene Söhne des Kriegers aus Steinsepte an der Schlacht an der Großen Gabelung des Schwarzwassers teil, welche aber von Maegors Truppen gewonnen wurde.[4]

Im Jahre 43 n. A. E. hatten die Ordensmitglieder mit Ser Gottfrid Hunder in Lennishort einen neuen Großhauptmann gewählt. Dieser zeigte sich entschlossen, die Macht seines Ordens wiederherzustellen, und brach mit einhundert Mann in Richtung Altsass auf, wo er sich den Segen des Hohen Septons holen wollte. Auf dem Weg schlossen sich ihm so viele Ritter, Knappen und freie Reiter an, dass sein Heer auf zweitausend Mann anwuchs. Als Reaktion verkündete Maegor die Ächtung der Söhne des Kriegers sowie der Armen Gefährten und stellte die Mitgliedschaft in einem der militärischen Orden unter Todesstrafe. Als Maegor und seine Mutter Visenya im selben Jahr mit ihren Drachen auf Altsass zuhielten, umstellten zweihundert Söhne des Kriegers unter dem Kommando[5] von Ser Morgan Hohenturm die Sternensepte, um den Hohen Septon zu schützen. In der Nacht vor dem erwarteten Angriff der Targaryens verstarb das Oberhaupt des Glaubens jedoch überraschend und Lord Martyn Hohenturm ließ die Ordensmitglieder umgehend entwaffnen und gefangen nehmen. Maegor ließ die Gefangenen zwischen der Nachtwache und dem Tod wählen. Drei Viertel entschieden sich für Ersteres, von den anderen richtete der König selber sieben berühmte und hochgeborene Ritter hin, die weiteren wurden von ihren ehemaligen Ordensbrüdern geköpft. Einzig Ser Morgan Hohenturm, welcher von einigen des Mordes am Hohen Septon verdächtigt wird, wurde begnadigt. Der neue Hohe Septon verkündete die Auflösung der militärischen Orden und befahl den verbliebenen Mitgliedern, ihre Waffen niederzulegen, da der Glauben von nun an vom König der Sieben Königslande beschützt würde. Maegor setzte den Kriegern des Glaubens eine Frist bis Jahresende, um ihren Widerstand aufzugeben, ab dem neuen Jahr galt ein Kopfgeld von einem Golddrachen für einen Sohn des Kriegers und einem Silberhirschen für einen Armen Gefährten. Von Seiten des Hohen Septons oder den Ergebensten wurde kein Einspruch dagegen erhoben.[4]

Auch nach Ablauf der Frist erhielten die verbliebenen Söhne des Kriegers ihren Widerstand im Jahre 44 n. A. E. aufrecht. Da sie für eine offene Auseinandersetzung zu geschwächt waren, schickte Ser Gottfrid Hunder seine Männer als Heckenritter getarnt los, um die Anhänger der Targaryens und "Verräter am Glauben" niederzumachen. Neben ihrem ehemaligen Ordensbruder Ser Morgan Hohenturm töteten sie unter anderem den alten Lord Sonnwetter, Lord Gipfels Sohn und Erben, Davos Finsterlyns alten Vater sowie Jon Schweyn. Trotz des hohen Kopfgelds versteckten viele aus dem einfachen Volk sie in Gedenken an ihre einstige Stellung.[4]

Erst Maegors Nachfolger Jaehaerys I. Targaryen beendete die Rebellion, indem er jedem Krieger des Glaubens eine Begnadigung anbot, der seine Waffen niederlegte.[6]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 8 - Die dunkle KöniginBearbeiten

Cersei Lennister hebt Maegors Verbot im Jahr 300 n. A. E. auf, und der Hohe Spatz macht die Spatzen zu Armen Gefährten und lässt die Söhne des Kriegers ebenfalls wieder aufleben.[3] Qyburn berichtet Cersei, dass sich schon schnell ca. einhundert Ritter in Königsmund eingefunden haben, um zu Söhnen des Kriegers zu werden. Nach Beendigung der Belagerung von Drachenstein erscheint eine Delegation von sieben Männern bei Cersei am Hof: Septon Raynard wird eskortiert von sechs Söhnen des Kriegers.[1] Cersei Lennister empfängt eine Delegation des Glaubens im Thronsaal, die von Septa Moelle angeführt wird. Sechs Ritter der Söhne des Kriegers eskortieren sie. Moelle berichtet der Königin, dass Margaery Tyrell festgenommen worden sei.[7]

Band 10 - Ein Tanz mit DrachenBearbeiten

Ein Dutzend Söhne des Kriegers eskortieren Cersei Lennister auf ihrem Bußgang von der Großen Septe zum Roten Bergfried. Der Hauptmann der Gruppe, der auch Lancel Lennister angehört, ist Ser Theodan Brunnen.[2]

Bekannte MitgliederBearbeiten

Historische MitgliederBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Die dunkle Königin, Kapitel 14, Cersei IV
    A Feast for Crows, Kapitel 36, Cersei VIII
  2. 2,0 2,1 2,2 Ein Tanz mit Drachen, Kapitel 28, Cersei II
    A Dance with Dragons, Kapitel 65, Cersei II
  3. 3,0 3,1 3,2 Die dunkle Königin, Kapitel 6, Cersei II
    A Feast for Crows, Kapitel 28, Cersei VI
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Feuer und Blut - Erstes Buch, Die Söhne des Drachen
  5. Die Welt von Eis und Feuer, Altsass
  6. Die dunkle Königin, Kapitel 11, Jaime III
    A Feast for Crows, Kapitel 33, Jaime V
  7. Die dunkle Königin, Kapitel 21, Cersei VI
    A Feast for Crows, Kapitel 43, Cersei X
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