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Die Schlacht an der Großen Gabelung des Schwarzwassers (engl.: battle at the Great Fork of the Blackwater) fand im Jahre 42 n. A. E. während des Aufstands der militärischen Orden des Glaubens zwischen König Maegor I. Targaryen und den militärischen Orden des Glaubens am Schwarzwasser statt.[1]

VorgeschichteBearbeiten

Maegor erklärte sich im Jahre 42 n. A. E. nach dem Tod seines Bruders Aenys I. selbst zum König. Als er infolge seines Urteils der Sieben gegen die Söhne des Kriegers in Königsmund wochenlang in Ohnmacht lag, strömten Tausende Arme Gefährten in Richtung Königsmund. Diejenigen aus dem Westen folgten dabei Ser Horys Hügel. Nachdem Maegor wieder aufgewacht war, befahl er den Armen Gefährten unter Androhung von Ächtung und Gewalt, ihre Waffen niederzulegen, was aber nicht geschah. Daraufhin forderte er seine Lords auf, die Horden des Glaubens militärisch zu zerschlagen. Der Hohe Septon reagierte mit einem Aufruf an alle Gläubigen, den Glauben mit Waffen zu verteidigen.[1]

Maegor konnte zunehmend mehr Lords auf seine Seite ziehen und ein Heer der Armen Gefährten wurde in der Schlacht von Steinbrück vernichtend geschlagen.[2] Unterdessen erreichte Ser Horys mit fast dreizehntausend Armen Gefährten die Große Gabelung des Schwarzwassers. Verstärkt wurden ihre Reihen durch zweihundert berittene Söhne des Kriegers aus Steinsepte. Außerdem hatten sich ihnen ein Dutzend Lords aus den West- und Flusslanden mit ihren Rittern angeschlossen, die dem Aufruf des Hohen Septons gefolgt waren. Angeführt wurden diese von Lord Rupert Falgut, und ihm folgten Ser Lyonel Lorch, Ser Alyn Terrick, Lord Tristifer Wayn, Lord Jon Lester sowie viele weitere bedeutende Ritter. Insgesamt umfasste das Heer der Gläubigen zwanzigtausend Mann.[1]

Maegors Heer bestand aus etwa eben so vielen Männern, allerdings befanden sich darunter fast doppelt so viele gepanzerte Pferde und ein Kontingent aus Langbogenschützen, außerdem ritt der König seinen Drachen Balerion.[1]

SchlachtverlaufBearbeiten

Während der Schlacht tobte ein Unwetter mit heftigem Regen, welcher Balerions Flammen abschwächte, jedoch nicht vollständig löschte. Maegor stürzte sich immer wieder mit dem Drachen auf seine Feinde und überzog sie mit Feuer. Dennoch leisteten die Gläubigen erbitterten Widerstand und Lord Rupert erschlug zwei Ritter der Königsgarde, bevor er selber von Lord Muton getötet wurde. Jon Schweyn, welcher für den König kämpfte, verlor zu Beginn der Schlacht durch einen Schwerthieb sein Augenlicht, sammelte aber dennoch seine Männer und führte den Angriff, welcher die Reihen der Gegner durchbrach und die Armen Gefährten in die Flucht schlug.[1]

Der Kampf dauerte bis zum Anbruch der Nacht und endete mit einem eindeutigen Sieg Maegors.[2]

FolgenBearbeiten

Ser Horys Hügel konnte entkommen, verlor aber durch die Niederlage an Ansehen. Auch wenn sich die Gläubigen nach den zwei verlorenen Schlachten nicht mehr in größerer Zahl zusammenschlossen, dauerte Maegors Kampf gegen die Orden den Rest seiner Herrschaft an.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Feuer und Blut - Erstes Buch, Die Söhne des Drachen
  2. 2,0 2,1 Die Welt von Eis und Feuer, Die Könige aus dem Hause Targaryen: Maegor I.
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