Das Lied von Eis und Feuer Wiki
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Die Sieben, die hinausritten (engl.: Seven Who Rode) waren sieben Ritter zur Zeit des Drachentanzes, die während der Erstürmung der Drachengrube von Rhaenyra Targaryen losgeschickt wurden, um ihren Sohn Prinz Gottfrid Velaryon zu retten. Der sogenannte Ritt der Sieben wurde von vielen Sängern in Liedern aufgegriffen.[1]

Geschichte[]

Im Laufe der Aufstände in Königsmund im Jahre 130 n. A. E. machte sich eine gewaltige Menschenmenge auf den Weg zur Drachengrube, um die dortigen Drachen zu töten. Königin Rhaenyra und ihre Söhne beobachteten den Zug vom Roten Bergfried aus, wobei sich Prinz Gottfrid besorgt über die Sicherheit seines Drachen Tyraxes zeigte, welcher in der Drachengrube war, und gerne gegen die Aufständischen gekämpft hätte, was die Königin allerdings untersagte. Schließlich schlich sich der Prinz heimlich zu Rhaenyras Drachin Syrax und flog auf ihr weg. Als Rhaenyras dies bemerkte, geriet sie außer Fassung und trug ihren Männern auf, ihn zurückzuholen.[1]

Sieben Ritter folgten der Aufforderung; es handelte sich um Ser Medrick Manderly, Ser Loreth Landstal, Ser Harrold Finster, Ser Harmon aus dem Schilf, Ser Gil Isenwald, Ser Willam Rois sowie Ser Glendon Guth. Großmaester Munkun beschreibt die Männer als ehrenhaft und pflichtbewusst und Septon Konstans meint, dass sie von Rhaenyras Liebe zu ihrem Sohn gerührt gewesen seien. Pilz dagegen hält die Sieben für Dummköpfe und Feiglinge, welche nur auf eine reiche Belohnung aus gewesen wären und "nicht begriffen dass sie sterben könnten". Erzmaester Gyldayn denkt, dass womöglich alle diese Gründe eine Rolle gespielt haben. Begleitet wurden die Ritter von sechs Knappen, acht Mitgliedern der Stadtwache und zwanzig Waffenknechten, deren Namen jedoch nicht überliefert sind.[1]

Während sich die Männer durch die Stadt kämpften, stürzte Prinz Gottfrid über Flohloch von dem Drachen und starb. Der Pöbel fiel über seine Leiche her und plünderte sie aus, einige rissen sich auch um seinen Körper und hackten ihn in Stücke. Schließlich erreichten die Sieben die Absturzstelle und es kam zum Gefecht um den Leichnam. Am Ende konnten die Ritter alle Überreste des Prinzen bis auf seinen rechten Fuß bergen. Dabei kamen allerdings drei von ihnen ums Leben. Gil Isenwald wurde vom Pferd gezerrt und zu Tode geprügelt, Willam Rois von einem Mann erschlagen, der von einem Dach sprang und auf seinem Rücken landete. Glendon Guths Mantel wurde angezündet, er selber fiel vom Pferd und wurde vom Pöbel in Stücke gerissen.[1]

Die Sieben, die hinausritten[]

Zitate[]

Ihm nach. Ihr alle! Jeder Mann jeder Junge zu den Pferden, zu den Pferden, reitet ihm nach. Bringt ihn mir zurück![1]

— Rhaenyras Reaktion auf Gottfrids Verschwinden

Siehe auch[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Feuer und Blut - Erstes Buch, Das Sterben der Drachen - Rhaenyras Sturz
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