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Die Sklavenjägerkriege (engl.: Slavers' Wars) waren Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern der Sommerinseln und Sklavenjägern.[1]

Vorgeschichte - Die Jahre der SchandeBearbeiten

Die Sommermenschen wurden als schönes, kräftiges und intelligentes Volk angesehen, was Piraten und Sklavenjäger aus Valyria, Alt-Ghis und von den Basiliskeninseln anzog, welche über die Dörfer auf den Sommerinseln herfielen, um die Einwohner als Sklaven an den Valyrischen Freistaat zu verkaufen. Für einige Zeit nahmen auch die Fürsten der Inseln an diesem Handel teil, indem sie gefangene Feinde an die Sklavenjäger verkauften. Diese Epoche dauerte fast zweihundert Jahre an und ist auf den Inseln als "Jahre der Schande" in Erinnerung geblieben.[1]

KriegBearbeiten

Schließlich vereinte Xanda Qo, die Fürstin aus dem Tal des Süßen Lotus, die Sommerinseln unter ihrer Herrschaft und gebot diesen Vorgängen Einhalt. Sie stattete ihre Seeleute mit langen Bögen aus Goldherz aus, da die Sommermenschen den Sklavenjägern im Nahkampf unterlegen waren. Während diese mit stählernen Schwertern und Äxten kämpften, war Eisen auf den Inseln selten und kostbar. Die Bögen aus Goldherz dagegen besaßen eine deutlich größere Reichweite und Durchschlagskraft als die Reflexbögen der Sklavenjäger aus Horn und Sehnen. Außerdem vergrößerte Xanda ihre Schiffe, um den Bogenschützen ausreichend Platz zum Schießen zu bieten, und verstärkte den Rumpf. Aus diesen Änderungen gingen die Schwanenschiffe hervor, die den Schiffen der Sklavenjäger überlegen waren.[1]

Der Krieg dauerte fast eine Generation lang, wurde aber unter Xandas Tochter und Nachfolgerin Chatana Qo gewonnen.[1]

FolgenBearbeiten

Nach dem Krieg untersagten die Fürsten der Sommerinseln die Ausfuhr von Goldherz.[1]

Auch wenn die Einheit der Inseln die Herrschaft von Chatana nicht lange überdauerte, sorgte der Sieg dafür, dass die Sklavenjäger den Schwanenschiffen künftig aus dem Weg gingen.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Die Welt von Eis und Feuer, Die Sommerinseln
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