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Als Sommermenschen werden die Bewohner der Sommerinseln bezeichnet.

ErscheinungBearbeiten

Sie sind ein dunkles Volk mit schwarzem Haar und schwarzen Augen. Ihr Haut ist so braun wie Teakholz und so schwarz wie polierter Jett. Sie tragen fabelhafte Federmäntel aus dem Gefieder von farbenprächtigen Vögeln, die in großen Schwärmen über den grünen Inseln flattern.[1] Die Sommermenschen sprechen eine eigene Sprache.[2]

KulturBearbeiten

Manche Sommermenschen, die es in die große weite Welt hinaustreibt, boten ihre Söldnerdienste als Bogenschützen und Seesöldner an. Andere schlossen sich den Piraten auf den Basiliskeninseln an und stiegen sogar zu Kapitänen auf. Ihre Gräueltaten sind sogar in so weit entfernten Häfen wie Qarth und Altsass berüchtigt. Auch in den freien Kompanien der Umstrittenen Lande oder als Wächter im Gefolge großer Handelsfürsten der Freien Städte erreichten sie schon hohe Stellungen. Selbst in den Arenen der Sklavenstädte Astapor, Yunkai und Meereen kämpfen Männer von den Sommerinseln.[1]

Doch trotz der unbezweifelten Waffenkunst einzelner Sommermenschen sind sie im Grunde friedfertig und kein kriegerisches Volk. Sie sind jenseits ihrer eigenen Küste noch nie in ein anderes Land eingefallen und versuchen sich auch nicht der Unterwerfung fremder Völker. Die großen Schwanenschiffe segeln weiter und schneller als die Schiffe aller anderen Völker, bis zum Ende der Welt, und trotzdem verfügen die Fürsten der Inseln über keine echten Kriegsschiffe und scheinen Handel und Forschung der Eroberung vorzuziehen.

Die Sommermenschen verehren die Alten, und deren Tod feiern sie mit einem Fest, das auch zu sexuellen Ausschweifungen führen kann, doch das ist ihre Art zu trauern: auf den Tod antworten sie mit dem Leben.[3]

GeschichteBearbeiten

Die meiste Zeit ihrer aufgezeichneten Geschichte lebten sie isoliert von anderen Menschen. Die ersten Karten der Sommermenschen, die in den berühmten Sprechenden Bäumen von Riesenbaumstadt geschnitzt sind, zeigen kein Festland, sondern nur die Inseln selbst, inmitten eines weltumspannenden Ozeans. Als Inselvolk sind sie schon im Zeitalter der Dämmerung zur See gefahren, erst in Ruderfellbooten, dann in größeren, schnelleren Schiffen mit Segeln aus gewobenem Hanf. Allerdings wagten sich nur wenige außer Sichtweite der eigenen Küste und so kam lange Zeit kein Kontakt zu anderen Völker zustande.[1]

Der erste verbürgte Kontakt zwischen den Sommermenschen und der Außenwelt geschah auf dem Höhepunkt der Macht des Imperiums von Ghis. Ein Handelsschiff der Ghiscari wurde im Sturm abgetrieben und landete an der Küste Walanos. Die Besatzung hielt die dunkelhäutigen Inselbewohner für Dämonen und ergriff die Flucht. Doch die Sommermenschen wussten jetzt das es jenseits der Wellen noch andere Menschen gab. Jetzt war ihre Neugierde (und auch Habgier) geweckt und die Fürsten der Inseln fingen an größere und stärkere Schiffe zu bauen. Diese konnten ausreichend Proviant für eine lange Seereise fassen und auch größere Stürme auf offener See überstehen.[1]

Fürst Malthar Xaq war der Größte aller Schiffsbauer. Noch Heute gedenkt man seiner als Malthar dem Windreiter und Malthar dem Kartografen.[1]

Es begann ein neues Zeitalter der Erkundung und des Handels. Die großen Schiffe stachen in See und besuchten Naath, die Basiliskeninseln, die Nordküste von Sothoryos und die Südküsten von Westeros und Essos. Schon ein halbes Jahrhundert später blühte auch der Handel zwischen den Sommerinseln und dem Valyrischen Freistaat. Damals wie Heute waren die Sommermenschen als schönes Volk, hochgewachsen, kräftig, anmutig und intelligent bekannt. Diese Eigenschaften zogen Piraten und Sklavenjäger aus Valyria, Alt Ghis und von den Basiliskeninseln an. Es kam großes Leid über die Sommermenschen als die Fremden über die friedlichen Dörfer herfielen und die Einwohner in die Sklaverei verschleppten.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Die Welt von Eis und Feuer, Die Sommerinseln
  2. Die dunkle Königin, VIII-Samwell III
  3. Die dunkle Königin, VIII-Samwell II
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