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Die Redewendung Spiel der Throne oder Spiel um Throne (engl.: Game of Thrones) wird diverse Male im Verlauf von Das Lied von Eis und Feuer erwähnt.

ZitateBearbeiten

Band 1 - Die Herren von WinterfellBearbeiten

Das gemeine Volk betet um Regen, gesunde Kinder und einen Sommer, der nie endet. Ihm ist es egal, ob die hohen Herren um den Thron würfeln (engl.: "play their game of thrones"), solange man es nur in Frieden lässt. So war es schon immer.

— Ser Jorah Mormont zu Daenerys Targaryen, als sie durch das Dothrakische Meer reiten.[1]

Band 2 - Die Erben von WinterfellBearbeiten

Ihr hättet das Reich selbst an Euch reißen sollen. Es stand Euch zur Verfügung. Jaime hat mir erzählt, dass Ihr ihn auf dem Eisernen Thron habt sitzen sehen, an jenem Tag, als Königsmund fiel, und dass Ihr ihn dazu gezwungen habt, ihn aufzugeben. Das war Euer Augenblick. Ihr hättet nur diese Stufen erklimmen und Euch setzen müssen. Welch trauriger Fehler!" "Ich habe mehr Fehler begangen, als Ihr Euch auch nur im Entferntesten vorstellen könnt, aber das war keiner." "O doch, das war es, Mylord. Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt. Dazwischen gibt es nichts.

Cersei Lennister zu Eddard Stark, nachdem dieser die wahre Vaterschaft ihrer Kinder herausgefunden hat und sie zur Rede stellt.[2]
Der Hohe Septon hat mir einmal gesagt: Wie wir sündigen, so leiden wir. Falls das stimmen sollte, Lord Eddard, sagt mir … warum sind es immer die Unschuldigen, die am meisten leiden, wenn Ihr hohen Herren Euer Spiel um Throne spielt?

— Lord Varys zu Eddard Stark, der im Kerker des Roten Bergfried gefangen ist.[3]
Mein Hoher Vater würde zur Vorsicht mahnen. Wartet, lasst die beiden Könige ihr Spiel um Throne spielen. Wenn sie mit dem Kämpfen schließlich fertig sind, können wir vor dem Sieger auf die Knie fallen oder uns ihm entgegenstellen, ganz wie wir wollen.

— Ser Stevron Frey bei einem Kriegsrat auf Schnellwasser[4]

Band 5 - Sturm der SchwerterBearbeiten

Das war ganz anders, als es noch einen Stark in Winterfell gab. Aber der alte Wolf ist tot, und der junge ist nach Süden gezogen, wo er das Spiel der Throne spielt, und außer Geistern hat er uns nichts gelassen.

— Ein Kleyn im Norden zu Brandon Stark und seinen Freunden.[5]

Band 6 - Die Königin der DrachenBearbeiten

Warum sollte ich seinen Tod wünschen? [...] Ich hatte eigentlich kein Motiv. Außerdem halte ich mich Tausende Meilen entfernt im Grünen Tal auf. Man soll den Feind stets verwirren. Wenn der Widersacher nicht sicher sein kann, wer man ist und was man will, kann er nicht voraussehen, was man als Nächstes tun wird. Manchmal verblüfft man ihn am besten damit, dass man etwas Sinnloses tut oder gar etwas, das gegen einen selbst gerichtet zu sein scheint. Vergesst das nicht, Sansa, wenn Ihr anfangt, das Spiel zu spielen." "Welches … welches Spiel?" "Das einzige Spiel, das etwas zu bedeuten hat. Das Spiel der Throne.

Petyr Baelish erklärt Sansa Stark nach deren Flucht von der Purpurnen Hochzeit, dass er eigentlich kein Motiv gehabt hat, Joffrey Baratheon umzubringen.[6]
Lord Eddard war ein tapferer Mann, ehrlich und treu... aber ein ganz und gar hoffnungsloser Spieler. [...] In Königsmund gibt es nur zwei Arten von Leuten. Die Spieler und die Spielsteine." "Und ich war ein Spielstein?", fragt Sansa. "Ja, aber macht Euch deswegen keine Sorgen. Ihr seid fast noch ein Kind. Eigentlich ist jeder Mann am Anfang ein Spielstein und jedes Mädchen auch. Sogar manch einer von denen, die sich für Spieler halten. [...] Cersei zum Beispiel. Sie hält sich für verschlagen, aber in Wahrheit ist sie vollkommen berechenbar. Ihre Stärke liegt in ihrer Schönheit, ihrer hohen Geburt und ihrem Reichtum. Nur das Erste davon gehört wirklich ihr selbst, und bald wird diese Schönheit vergangen sein. Dann bemitleide ich sie. Sie strebt nach Macht, hat aber keine Ahnung, was sie damit anfangen soll, wenn sie sie bekommt. Jeder will irgendetwas im Leben, Alayne. Und wenn man weiß, was ein Mann will, weiß man, wer er ist und wie man ihn bewegen kann.

Petyr Baelish erklärt Sansa Stark bei ihrer Ankunft auf den Fingern, wie er das Spiel der Throne spielt.[7]

Band 7 - Zeit der KrähenBearbeiten

Besonders wenn wir allein sind. Sonst kommt ein Tag, an dem ein Diener unangekündigt das Zimmer betritt oder ein Wächter an der Tür etwas mit anhört, das nicht für seine Ohren bestimmt ist. Willst du noch mehr Blut an deinen hübschen kleinen Händen kleben haben, mein Liebling?" [...] "Ich bin versucht zu sagen, dass das hier kein Spiel ist, Tochter, aber natürlich ist es eins. Das Spiel der Throne." Daraufhin denkt Sansa: "Ich habe nicht darum gebeten, es zu spielen. Das Spiel war zu gefährlich. Ein falscher Zug, und ich bin tot.

— Nachdem Petyr Baelish Lord Nestor Rois auf seine Seite gezogen hat, erklärt er Sansa sein Handeln und bläut ihr ein, sich niemandem gegenüber als Sansa Stark auszugeben, selbst nicht, wenn die beiden alleine sind.[8]

Band 8 - Die dunkle KöniginBearbeiten

Sansa und Petyr reden darüber, ob Harrenhal eine Option für sie wäre, und Petyr schlägt im Scherz vor, die Festung Cersei Lennister zu vermachen. Bei der Erwähnung dieses Namens schaudert Sansa, denn sich fürchtet, dass sie eines Tages von der Königin entdeckt werden könne, aber Petyr beruhigt sie, indem er sagt, dass er

sie [dann] vermutlich früher als geplant aus dem Spiel nehmen [müsse]. Vorausgesetzt, sie steigt vorher nicht von selbst aus. Im Spiel der Throne können selbst die schwächeren Figuren einen eigenen Willen entwickeln. Manchmal widersetzen sie sich, weigern sich, den Zug zu machen, den du ihnen zugedacht hast. Merk dir das gut, Alayne. Diese Lektion muss Cersei Lennister erst noch lernen.[9]

Als sich Brienne von Tarth, Podrick Payn, Ser Hylo Hatz und Septon Meribald dem Gasthaus am Kreuzweg nähern, erzählt ihnen der Septon von der Geschichte des Gasthauses. Als Ser Hylo einwendet, dass ihm nicht klar gewesen sei, wie gefährlich es sich als Gastwirt lebt, erklärt der Septon:

Lebensgefährlich ist es vor allem, von einfacher Geburt zu sein, wenn die großen Lords ihr Spiel der Throne spielen.[10]

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Als Tyrion Lennister Jon Connington alias "Greif" auf der Scheuen Maid kennenlernt, erkennt er sehr schnell die wahre Identität des Mannes, doch dieser warnt ihn, dass er seine Zunge hüten solle, denn dies Alles sei kein Spiel. Bei sich denkt Tyrion, dass es das sehr wohl ist, nämlich das "Spiel der Throne".[11]

Wenig später unterhält sich Tyrion mit Haldon über Illyrio Mopatis, von dem Haldon sagt, dass er kein Cyvasse spiele. Bei sich denkt Tyrion, dass Illyrio stattdessen das "Spiel der Throne" spiele und dass Haldon und seine Freunde lediglich Spielfiguren seien, die zur Not auch geopfert werden können, so wie Viserys Targaryen.[12]

Band 10 - Ein Tanz mit DrachenBearbeiten

Fürst Doran Martell weiht drei der Sandschlangen in ein paar seiner Geheimnisse ein und gibt ihnen drei verschiedene Aufgaben: Obara Sand soll Ser Balon Swann nach Hochklause begleiten, um Ser Gerold Dayn zu stellen, Nymeria Sand soll im Kleinen Rat eintreten und Tyene Sand soll versuchen, dem Hohen Septon näher zu kommen. Als sie alle zustimmen, ist Doran zufrieden.

Im Spiel der Throne ist alles in stetem Fluss.[13]

Ser Barristan Selmy sinniert über sein Leben und sein Schicksal, das ihn bis nach Meereen geführt hat, und er vergleicht es mit dem anderer Ritter der Königsgarde, über die er im Weißen Buch gelesen hat.

Manche waren Helden gewesen, andere Schwächlinge, Schurken oder Feiglinge. Die meisten waren einfach Männer gewesen, schneller zwar und stärker als die anderen, besser im Umgang mit Schwert und Schild, und dennoch ebenso Opfer von Stolz, Ehrgeiz, Lüsternheit, Liebe, Wut, Eifersucht, Gier nach Gold, Hunger nach Macht und all den übrigen Schwächen, die auch die geringeren Sterblichen plagten. Die besten von ihnen überwanden ihre Makel, erfüllten ihre Pflicht und starben mit dem Schwert in der Hand. Die schlimmsten... Die Schlimmsten waren jene, die das Spiel der Throne spielten.[14]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Die Herren von Winterfell, I-Daenerys III
  2. Das Erbe von Winterfell, II-Eddard II
  3. Das Erbe von Winterfell, II-Eddard V
  4. Das Erbe von Winterfell, II-Catelyn V
  5. Sturm der Schwerter, V-Bran II
  6. Die Königin der Drachen, VI-Sansa II
  7. Die Königin der Drachen, VI-Sansa III
  8. Zeit der Krähen, VII-Sansa
  9. Die dunkle Königin, VIII-Alayne I (Sansa I)
  10. Die dunkle Königin, VIII-Brienne III
  11. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion III
  12. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion IV
  13. Ein Tanz mit Drachen, X-Der Beobachter (Areo)
  14. Ein Tanz mit Drachen, X-Der Ritter der Königin (Barristan I)
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