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Tyrion III ist das neunzehnte Kapitel von Sturm der Schwerter, dem ersten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Tyrion Lennister.

Zusammenfassung Bearbeiten

Tyrion Lennister nimmt zum ersten Mal nach der Schlacht am Schwarzwasser an einer Sitzung des Kleinen Rates teil, in dem viele neue Gesichter zu finden sind. Varys berichtet von Lord Randyll Tarlys Sieg über Robett Glauer bei Dämmertal, ein Bündnisangebot von Balon Graufreud wird diskutiert, Petyr Baelish nach Hohenehr geschickt, um um die Hand von Lysa Tully anzuhalten, die anstehende Hochzeit zwischen Joffrey Baratheon und Margaery Tyrell besprochen, zu der auch 300 Gäste aus Dorne erwartet werden, und die Vasallen der Westlande und der Weite werden belohnt. Im Anschluss daran beraten Lord Tywin Lennister, sein Bruder Ser Kevan Lennister, Cersei und Tyrion im kleinen Kreis weitere Themen: Cersei soll Willas Tyrell heiraten, während Tyrion Lennister das Amt der Meister der Münze übernehmen und Sansa Stark heiraten soll, um dem Plan der Tyrells zuvorzukommen, sie mit Willas Tyrell zu vermählen.

Synopsis Bearbeiten

Der Kleine Rat tagtBearbeiten

Lord Tywin Lennister betritt den Saal des Kleinen Rates und nimmt seinen Platz ein. Anwesende sind Cersei Lennister, Varys, Groß-Maester Pycelle, Ser Kevan Lennister, Lord Maes Tyrell, Lord Paxter Rothweyn, Lord Mathis Esch, Lord Petyr Baelish, der Hohe Septon und Tyrion Lennister. Tyrion fallen die vielen neuen Gesichter im Rat auf und er weiß, dass sich während seiner Abwesenheit die Spielregeln geändert haben. Tyrion merkt, wie unsicher die Lords im Umgang mit ihm sind, obwohl Lord Maes und Lord Paxter immerhin höflich erwähnen, dass die Eisenkette ein guter Einfall gewesen sei. Die einzge Ausnahme bildet sein Onkel Kevan, der von seinem Sohn Lancel Lennister gehört hat, dass Tyrion tapfer gekämpft habe, wofür er ihn ausdrücklich lobt. Tyrion erkundigt sich nach der Genesung seines Vetters, und Ser Kevan erzählt, dass Cersei ihn jeden Tag besuche, was Tyrion daran erinnert, dass sie ja auch ein Verhältnis miteinander hatten und Cersei besorgt sein dürfte, dass das Geheimnis ans Licht kommt. Am Ratstisch benimmt sich Cersei wie die galante Königin, sie umschmeichelt Lord Tyrell, gratuliert Lord Rothweyn wegen der Tapferkeit seiner Zwillinge Hobber Rothweyn und Horas Rothweyn, besänftigt Lord Esch mit Scherzen und benimmt sich dem Septon gegenüber fromm.

Varys berichtet vom Krieg in den FlusslandenBearbeiten

Auf Tywins Befehl hin berichtet Varys, dass Lord Randyll Tarly Robett Glauer bei Dämmertal besiegen konnte und dass die Nordmänner 1000 Männer verloren haben inklusive Ser Helman Tallhart. Als Robett die Überlebenden zurück nach Harrenhal führen wollte, wartete bereits Ser Gregor Clegane in seinem Rücken auf ihn. Robb Stark hat indes seinen Feldzug in die Westlande aufgegeben und ist nach Schnellwasser zurückgekehrt. Ser Dawen Lennister organisiert das Heer seines verstorbenen Vaters Ser Steffert Lennister, das in der Schlacht von Ochsenfurt geschlagen worden ist, in Lennishort neu und wird sich mit Ser Forley Prester beim Goldzahn vereinen. Sie werden Schnellwasser angreifen, sobald Robb in den Norden zieht. Als Lord Maes preisgibt, was er an Robbs Stelle nun tun würde, findet Tyrion das lächerlich, da Lord Maes' einziger je errungener Sieg der unwichtige in der Schlacht von Aschfurt während Roberts Rebellion war, der eigentlich eher von Lord Randyll Tarlys Vorhut gewonnen wurde, bevor die Hauptstreitkraft überhaupt eintraf. Lord Maes einzige weitere Schlacht war die Belagerung von Sturmkap, die ein Jahr lang dauerte und erfolglos war, bis er seine Banner Eddard Stark übergeben musste. Kleinfinger beschwert sich, dass Roose Bolton Ziegen in Harrenhal halte, womit er Vargo Hoat meint. Ser Kevan berichtet, dass Balon Graufreud Bedingungen für ein Bündnis übersandt hat. Als sich Cersei darüber beschwert, mit welchem Recht Balon sich König nenne, erinnert Lord Tywin daran, dass die Eisenmänner die Eng, Maidengraben und Tiefwald Motte halten, dazu die Steinige Küste und das Meer der Abenddämmerung beherrschten und Winterfell gefallen sei. Sie seien eine Gefahr für Lennishort, die Schöne Insel und sogar für Rosengarten, falls sie sich provoziert fühlten. Balon fordert die Anerkennung seines Königstitels und das Land nördlich der Eng. Lord Rothweyn und Lord Tyrell sind der Meinung, man solle Balon mit den Nordmännern kämpfen lassen und sich stattdessen mit Stannis Baratheon beschäftigen.

Der Rat schickt Kleinfinger nach HohenehrBearbeiten

Außerdem gebe es noch Lysa Tully, die Witwe von Jon Arryn, die immerhin eine Tochter von Lord Hoster Tully und eine Schwester von Catelyn Tully sei. Als einige die Meinung äußern, dass man sie einfach in Ruhe lassen sollte, wirft Tyrion verbittert ein, dass er in ihrer Zelle gesessen hätte und sie den Befehl Joffreys, nach Königsmund zu kommen, um ihm die Treue zu schwören, verweigert hat. Tyrion bietet an, mit genügend Männern nach Hohenehr zu marschieren, um die Sache zu regeln, aber Lord Maes maßregelt ihn und zweifelt an seiner Fähigkeit als Heerführer. Als Tyrion sich ungehalten dazu äußern will, fährt ihm Tywin über den Mund und behauptet, er habe andere Aufgaben für Tyrion und der Schlüssel zur Ehr könne in Kleinfingers Händen liegen. Petyr Baelish meldet sich zu Wort und bittet um Erlaubnis, ins Grüne Tal reisen zu dürfen, um um Lysas Hand zu werben. Als Lord Rothweyn einwirft, das Tal unterstehe nicht Lysa, sondern Robert Arryn, erwidert Kleinfinger, dass Robert nur ein Knabe sein und er dafür sorge, dass er Joffreys treuester Verbündeter werde. Tyrion durchschaut, dass Kleinfinger das von Anfang an so geplant hatte, weshalb er auch auf den scheinbar unnützen Titel des Lords über Harrenhal bestanden hat. Jetzt ermöglicht ihm der Titel die Heirat mit Lysa Tully. Als Ser Kevan beipflichtet, Kleinfinger freie Hand zu lassen, wird Tyrion zudem klar, dass die Beschlüsse schon vor der Versammlung von Tywin und Kevan beschlossen worden sind. Tyrion macht sich einen Spaß daraus, als Einziger dagegenzuhalten, indem er einwendet, dass Kleinfinger der "Zauberer der Münze" sei und daher unentbehrlich. Wie aufs Stichwort fädeln Kleinfinger, Kevan und Tywin ein, dass Tyrion der geeignete Nachfolger als Meister der Münze wäre. Ohne auf Widerworte zu warten, fährt Tywin fort, indem er anbietet, Robert Arryn den Titel Wächter des Ostens zurückzugeben, falls es zur Heirat käme. Kleinfinger soll schon am nächsten Tag mit der Meerjungfrauenkönig aus Braavos aufbrechen.

Paxter Rothweyn lenkt das Gespräch wieder auf die Graufreuds. Er wünscht sich Langschiffe der Eisenmänner, damit er mit seiner Flotte Drachenstein angreifen kann. Tywin meldet sich zu Wort und betont, dass die Graufreuds nichts zu bieten hätten, das sie nicht ohnehin schon gegeben hätten, nämlich den Krieg mit den Starks. Er ist der Meinung, man solle Balon eine Weile im Unklaren lassen. Tyrion denkt an den Abend zurück, als er seinen Vater zum ersten Mal in Knigsmund aufgesucht hatte. Damals hatte er gesagt, dass manche Schlachten mit Schwertern, andere mit Federn und Raben gewonnen werden[A 1]. Er schließt daraus, dass sein Vater noch einen geheimen Plan verfolgt [A 2].

Die Martells haben sich angekündigtBearbeiten

Dann beraten sie über die anstehende Hochzeit Joffreys mit Margaery Tyrell. Pycelle kündigt an, dass eine Delegation mit 300 Gästen aus Dorne auf dem Weg in die Hauptstadt sei. Lord Tyrell schreckt auf und fragt, über welchen Weg sie nach Königsmund kämen, denn er habe keine Erlaubnis erteilt, dass sie über die Weite reisen dürften. Tyrion erinnert sich an die lange Geschichte der beiden benachbarten Regionen, die voller Grenzkriege ist. Selbst in Friedenszeiten gab es oft Plünderungen beider Seiten in den Roten Bergen oder den Dornischen Marschen. Zudem hatte einst Prinz Oberyn Martell, genannt die "Rote Viper", den Erben von Rosengarten Willas Tyrell bei einem Turnier zum Krüppel gemacht. Tywin erklärt, dass Fürst Doran Martell auf die Einladung der Lennisters hin käme, um der Hochzeit beizuwohnen und einen Platz im Kleinen Rat einzunehmen. Außerdem wolle er Gerechtigkeit für den Mord an Elia Martell und ihren Kindern, die Robert Baratheon den Martells stets verwehrt hatte[A 3]. Tyrion beobachtet interessiert die drei Lords und fragt sich, ob einer von ihnen den Mut hat zu erwähnen, dass in Wirklichkeit Lord Tywin für den Mord an Elia und ihren Kindern verantwortlich war. Lord Maes wirkt aufgewühlt, aber er wagt es nicht, sich gegen die Martells zu äußern.

Lord Tywin verteilt Belohnungen an die VasallenBearbeiten

Sodann wendet Tywin das Gespräch auf die Verteilung der Früchte des Sieges. 47 niedere Lords und 619 Ritter sind neben den Tausenden einfachen Soldaten unter Stannis gestorben, und ihre Nachkommen wurden enterbt und ihre Burgen und Ländereien nun neu verteilt. Haus Tyrell erhält die meisten Stücke: so erhält er die Ländereien von Haus Florent von Klarwasser, das zunächst auf Renly Baratheon und dann auch noch auf Stannis gesetzt hatte. Neuer Lord von Klarwasser wird Ser Garlan Tyrell, Maes' Zweitgeborener. Haus Esch, Haus Tarly, Haus Eichenherz, Haus Hohenturm und andere bekamen unwichtigere Landstücke zugesprochen. Lord Rothweyn erbat den Erlass einer Weinsteuer für die nächsten 30 Jahre, was ihm gewährt wird. Ser Kevan berichtet, dass man einige Kristalle aus der Krone des alten Hohen Septons gefunden habe, womit sicher zu sein scheint, dass man die Krone eingeschmolzen habe. Tywin weist Cersei an, dem Hohen Septon eine neue Krone fertigen zu lassen.

Weitere BeratungenBearbeiten

Varys liest weitere Berichte aus den Sieben Königslanden vor: bei den Fingern ist ein Kraken gesichtet worden, der ein Schiff aus Ibben vernichtet hat; auf den Trittsteinen wird wieder gekämpft, und es wird infolgedessen vermutlich zu einem neuen Krieg zwischen Tyrosh und Lys kommen, wobei beide Städte hoffen, ein Bündnis mit Myr eingehen zu können; Seeleute aus der Jadesee berichten, in Qarth sei ein dreiköpfiger Drache geboren worden[A 4]. Tywin unterbricht Varys und fragt stattdessen nach dem Verbleib von Tyrek Lennister, von dem aber immer noch jede Spur fehlt.

Kevan fragt Tywin, wie Ser Addam Marbrand mit ein paar Goldröcken verfahren soll, die in der Schlacht desertiert sind, nun aber ihren Dienst wieder aufnehmen wollen. Cersei schimpft, dass sie den Tod verdient hätten, weil sie das Leben des Königs in Gefahr gebracht hätten, aber Varys versucht, zu beschwichtigen, und schlägt vor, sie zur Nachtwache zu schicken, denn es seien Nachrichten eines Aufruhrs der Wildlinge nach Königsmund gekommen. Tywin bestimmt, ihnen die Kniescheiben zu zerschmettern, damit sie nie wieder fortlaufen und so an ihnen eine Exempel zu statuieren. Als Tyrion einwirft, dass man vielleicht nur manche so behandeln sollte und die anderen an die Mauer schicken sollte, meint sein Vater, dass es zu gut sei, wenn die Mauer nicht halten würde und die Graufreuds und Starks einen Gegner mehr zu bekämpfen hätten. Da es sonst nichts mehr zu beraten gibt, schickt Lord Tywin alle fort bis auf seine beiden Kinder und seinen Bruder.

Die Lennisters beraten im kleinen KreisBearbeiten

Sobald sie allein sind, beschwert sich Tyrion über sein neues Amt. Als Tywin sagt, es sei Kleinfingers Vorschlag gewesen, erwidert er, man könne ihm nicht trauen. Als sich Tyrion und Cersei in einen kleinen Wortstreit verwickeln, beendet ihr Vater es mit einem Schlag auf den Tisch. Kevan merkt an, dass Kleinfinger die bessere Wahl für einen neuen Gemahl von Lady Lysa ist als einer ihrer anderen Freier: Yohn Rois, Lyn Corbray, Hortan Rotfest - sie alle seien gefährlicher als Kleinfinger. Außerdem geht er davon aus, dass das Grüne Tal Kleinfinger niemals akzeptieren wird. Zudem sei er außerordentlich nützlich: erst gestern habe er ihnen von einem Komplott berichtet, dass die Tyrells Sansa Stark nach Rosengarten schicken wollen, damit sie Willas Tyrell heiraten soll[A 5].

Cersei soll Willas Tyrell heiratenBearbeiten

Tywin will diese Heirat verhindern, andererseits aber auch nicht die Tyrells verprellen, also bestimmt er, dass Cersei erneut heiraten soll, damit auch die Gerüchte über Inzest endlich verstummen würden. Als sie protestiert, droht er damit, dass sie nicht mitreden dürfe, wen sie heiraten soll. Balon Graufreuds Gemahlin Alannys Harlau sei zwar alt und schwächlich, aber er will sich nicht an die Eiseninseln binden. Oberyn Martell wäre eine gute Partei, aber das würden ihnen die Tyrells übel nehmen. Tywin hat auch über Söhne von Lords nachgedacht: Hobber Rothweyn oder Horas Rothweyn, Theon Graufreud oder Quentyn Martell, aber er hat sich für die Tyrell-Söhne entschieden, und da Loras Tyrell das Weiß der Königsgarde angelegt hat und Garlan Tyrell bereits mit Leonette Fossowey vermählt ist, bleibt nur Willas Tyrell, der Erbe von Rosengarten. Tyrion freut sich diebisch über diese Entwicklung und bemerkt, dass Willas ein Krüppel sei, aber Tywin behauptet, er sei sanft und höflich und liebe Bücher und das Sternenbeobachten. Am Ende seiner Überlegungen sagt Tywin, dass Willas seine bevorzugte Wahl wäre, aber er bietet Cersei an, sich ihre Argumente anzuhören, sollte sie einen anderen Mann bevorzugen. Säuerlich erbittet Cersei sich einige Tage Bedenkzeit.

Tyrion soll Sansa heiratenBearbeiten

Dann wendet sich Tywin an Tyrion und meint, auch er müsse endlich heiraten. Zunächst denkt Tyrion, dass das eine Möglichkeit böte, Joffrey und den Hof verlassen zu können, dann aber fällt ihm Shae ein, der dieser Plan nicht gefallen wird. Tyrion erkennt, dass er Sansa heiraten soll, und Tywin weist an, die Hochzeit noch vor Joffreys stattfinden zu lassen, denn vorher werde Maes Tyrell nicht darum bitten, Willas mit ihr verheiraten zu dürfen. Außerdem wischt er jegliche Einwände Tyrions, Sansa sei zu jung, beiseite und weist ihn an, die Ehe schnell zu vollziehen, denn Sansa sei der Schlüssel zum Norden. Tyrion schlägt vor, sie nach Schnellwasser zu ihrer Mutter Catelyn Tully zurückzuschicken, um Robb zu besänftigen, aber Tywin entgegnet, dass sie dort nur mit einem Mallister oder einem Schwarzhain verheiratet werden würde, um Robbs Machtbasis am Trident zu festigen, oder im Norden mit einem Manderly oder einem Umber. Ser Kevan weist darauf hin, dass Tyrion durch die Heirat Anspruch auf Winterfell haben wird. Tywin und Kevan überlegen laut, ob ein andere Lennister in Frage käme, aber Lancel ist noch zu schwach und die beiden Zwillinge Martyn Lennister und Willem Lennister sind Gefangene auf Schnellwasser, genau wie Tion Frey, der Sohn von Genna Lennister. Tywin betont, dass Sansa eine hohe Belohnung für Tyrion sei für seine Taten in der Schlacht am Schwarzwasser, und er sinniert darüber, dass Jaime Lennister einst Lysa Tully heiraten sollte, dann aber von Aerys II. Targaryen in die Königsgarde berufen wurde. Als er Lord Hoster Tully damals vorgeschlagen hatte, sie stattdessen mit Tyrion zu verheiraten, habe der geantwortet, Lysa habe einen ganzen Mann verdient. Jetzt war Tyrion dankbar darüber, wenn er sich überlegte, was aus Lysa geworden war. Dann fährt Tywin fort, dass wegen Tyrion auch bei Haus Martell, Yohn Rois, Leyton Hohenturm und sogar bei Haus Florent wegen Delena Florent angefragt habe, die ja von Robert Baratheon entehrt wurde, aber alle haben abgelehnt. Tywin droht, dass er schon irgendeine andere Tochter eines kleinen Lords finden würde, so habe etwa Lady Tanda Schurwerth Lollys ins Spiel gebracht, was Tyrion schaudern lässt. Als Tyrion fragt, warum er nicht Asha Graufreud heiraten soll, wenn es um den Norden geht, antwortet Tywin, dass die Graufreuds den Norden nicht lange halten werden können. Als letzter wirft Tyrion ein, dass momentan immer noch Robb König des Nordens sei und seine Kinder eines Tages sein Erbe antreten werden, wenn er erst einmal eine der Frey-Töchter geheiratet hat. Daraufhin berichtet ihm Tywin von Robbs Hochzeit mit Jeyne Westerling, was Tyrion zunächst nicht glauben will. Ser Kevan erklärt, Lord Gawen Westerling sei zwar ein guter Mann, er habe aber Sybelle Spezer geheiratet und Haus Spezer sei ähnlich wenig angesehen wie etwa Haus Seewert. Tyrion denkt an Haus Westerling: ein Haus mit altem Blut, aber verarmt, weil seine Mienen mittlerweile ausgebeutet sind, und ihr Sitz Hochklipp ist eher eine Ruine als eine Burg. Der Verrat des Hauses scheint Tywin nicht zu ärgern, obwohl er gegenüber untreuen Vasallen immer sehr hart war[A 6]: So hatte er Haus Regn von Castamaer und Haus Tarbeck ausgerottet, als er noch wesentlich jünger war, und einige Jahre später schickte er dem aufsässigen Lord Farman von Schönburg anstelle eines Briefes nur einen Sänger, der "Der Regen von Castamaer" sang, und anschließend hatte es keine Probleme mehr gegeben. Zum Ende der Beratung gibt Tywin Tyrion den Befehl, Sansa zu heiraten.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:

AnmerkungenBearbeiten

  1. siehe: V-Tyrion I.
  2. Spoiler zeigen
    Lord Roose Bolton und Lord Walder Frey haben bereits angeboten, Robb Stark für bestimmte Gegenleistungen zu töten‚ siehe: VI-Tyrion I.
  3. Spoiler zeigen
    Tatsächlich bleibt Doran in Dorne und schickt Oberyn Martell an seiner statt‚ siehe: V-Tyrion V.
  4. Ein Gerücht über Daenerys Targaryen und ihre drei Drachen.
  5. Spoiler zeigen
    Sansa hatte den Plan Dontos erzählt (siehe: V-Sansa II), der für Kleinfinger arbeitet, siehe: VI-Sansa II.
  6. Spoiler zeigen
    Vermutlich‚ weil Robbs Schicksal schon besiegelt ist, siehe: VI-Tyrion I.

Siehe auchBearbeiten

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