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Jaime I ist das erste Kapitel von Sturm der Schwerter, dem ersten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Jaime Lennister.

ZusammenfassungBearbeiten

Catelyn Tully hat Jaime Lennister und Ser Cleos Frey eigenmächtig aus der Gefangenschaft in Schnellwasser befreit und mit Brienne von Tarth als Eskorte nach Königsmund geschickt, damit Jaime dort für Sansa Stark und Arya Stark eingetauscht werden kann. Sie fahren mit dem Boot den Roten Arm flussabwärts. Als sie von einer Flussgaleere unter dem Kommando von Ser Robin Ryger eingeholt werden, kann Brienne das Schiff zerstören.

SynopsisBearbeiten

Brienne eskortiert Jaime über den Roten ArmBearbeiten

Ser Jaime Lennister wird von Brienne von Tarth und seinem Vetter Ser Cleos Frey in einem Boot auf dem Roten Arm in Richtung Königsmund eskortiert. Brienne ist eine mürrische Frau mit dem Körper eines Mannes. Die halbe Nacht ist sie gerudert, und trotzdem zeigt sie keine Anzeichen von Erschöpfung. Er war eigenmächtig von Catelyn Tully aus dem Verlies von Schnellwasser befreit worden. Brienne hatte den Kerkermeister überwältigt, sie waren eine lange Wendeltreppe hinaufgegangen und in einem Boot auf das Wassertor zugefahren, wo Catelyn den Wachen befohlen hatte, das Tor zu öffnen, denn Ser Cleos werde mit neuen Bedingungen zur Königin geschickt. Trotzdem hat er nun noch Ketten an Handgelenk und Füßen. Er bietet Brienne an, sie abzulösen, wenn er sie losmacht, aber sie geht nicht darauf ein. Jaime versucht, Brienne zu provozieren, indem er sich über ihre Weiblichkeit lustig macht, aber Ser Cleos erinnert ihn an seine Manieren. Jaime musste schwören, nie wieder eine Waffe gegen Haus Stark oder Haus Tully zu erheben und dafür zu sorgen, dass das Angebot seines Bruders Tyrion Lennister, Sansa Stark und Arya Stark freizulassen, eingehalten wird. Der Eid, den er geschworen hatte, hatte er allerdings mit einer Klinge am Hals und im betrunkenen Zustand geleistet, und nun überlegt Jaime, ob er Brienne nicht einfach töten und dann fliehen soll. Allerdings sind seine Hände und Füße immer noch in Ketten.

Der Disput zwischen Brienne und Jaime geht weiter, als sie ihn ein Ungeheuer nennt, da er seine Schwester geschwängert und seinen König ermordet habe und ein unschuldiges Kind in den Tod stürzen wollte. Jaime denkt über den Vorfall mit Bran nach. Er hatte einfach nur eine Stunde mit seiner Schwester allein sein wollen. Jaime denkt darüber nach, wie er mit Cersei über Bran gestritten habe, und wie sie während des Streits dann doch übereinander hergefallen waren. Nun fragt er sich, ob sie nicht vielleicht doch für den Attentäter in Brans Zimmer verantwortlich ist, aber andererseits hätte sie dann eher ihn selbst geschickt, um so eine dreckige Arbeit zu verrichten.

Eine Flussgaleere verfolgt sieBearbeiten

Sie fahren den Fluss weiter flussabwärts. Das Südufer ist seicht und fest, während das Nordufer felsig und steil ist. Nachdem sie einen verlassenen Wachturm passiert haben, dreht der Wind und Ser Cleos und Brienne setzen das kleine Segel, sodass sie schneller vorankommen. Jaime bittet Ser Cleos, ihm den Kopf zu rasieren, damit er nicht so schnell erkannt wird, falls jemand sie aufhält. Als er sich im Wasser ansieht, erschrickt er vor den vielen Falten in seinem Gesicht und er fürchtet, Cersei werde das nicht gefallen. Die Reise geht weiter, sie sehen verlassene Häuser und eine Wasserleiche in Lennister-Farben. Selten sehen sie ein paar Menschen, ein paar Bauern, die auf einem Feld arbeiten und sie misstrauisch ansehen. Brienne steuert das Boot gekonnt zwischen den Sandbänken und kleinen Inseln hindurch, die den Fluss mittlerweile gefährlicher machen. Dann bemerken sie eine Rauchfahne und eine Eiche mit einigen aufgehängten toten Frauen daran. Brienne legt mit dem Boot an, um die Frauen zu begraben. Jaime torkelt aus dem Boot, wäscht sich provisorisch im Fluss und fühlt sich schwächer denn je. Auf einer Notiz, die einem der Mädchen um den Hals gebunden worden war, steht, dass sich die Frauen mit Lennister-Männern eingelassen hätten, und Ser Cleos erinnert sich daran, dass am Ufer einmal ein Gasthaus gestanden hat, als er das letzte Mal hier vorbeigekommen war. Jaime stellt fest, dass sie sich auf dem Land von Haus Bracken befinden, und dass Lord Jonos Bracken sich vielleicht dafür rächen wollte, dass sein Vater seine Burg niedergebrannt hat. Ser Cleos fügt hinzu, dass es auch Marq Peipers Werk sein könnte, oder von Lord Beric Dondarrion, obwohl es heiße, er töte nur Soldaten. Vielleicht waren es aber auch Lord Roose Boltons Männer gewesen, die nach der Schlacht am Grünen Arm zuletzt Ser Amory Lorch Harrenhal abgenommen hatten. Diese Neuigkeiten gefallen Jaime gar nicht. Er nennt Brienne ausnahmsweise bei ihrem Namen und nicht "Mädel" und erklärt ihr, dass wenn Lord Bolton Harrenhal hält, sowohl der Trident als auch der Königsweg bewacht werden würden. Doch als sie sich damit brüstet, in Renly Baratheons Regenbogengarde gedient zu haben, macht er sich darüber lustig.

Gerade als sie auf den Baum geklettert ist und die Frauen losgeschnitten hat, sieht sie ein Segel auf dem Fluss und befiehlt, so schnell wie möglich wieder in das Boot zu klettern, dann setzt sie das Segel und befiehlt Ser Cleos, mit ihr zusätzlich zu rudern. Etwa eine Stunde lang schaffen sie es, dem Verfolger vorauszusein, dessen Segelspitze sie meistens hinter der letzten Biegung sehen können, aber sie können sie nicht abschütteln. Jaime schätzt, dass es sich um eine Flussgaleere mit 20 Ruderern handelt, die sich wahrscheinlich abwechseln, und so sei eine Flucht hoffnungslos, und ihre einzige Hoffnung sei es, ihn loszubinden und sich dem Kampf zu stellen. Schließlich gibt Brienne auf. Die Galeere kommt schnell näher, und am Bug können sie den alten Ser Robin Ryger erkennen, den Hauptmann von Schnellwassers Wache. Jaime ruft Ser Robin etwas hinüber, der aber fordert sie auf, die Ruder niederzulegen und sich zu ergeben. Eine große Insel taucht vor ihnen auf. Brienne steuert das Boot mit dem Segel an das Nordufer in eine kleinere Fahrrinne. Jaime erkennt Entschlossenheit in ihren Augen und keinen Funken Angst. Hinter ihnen kommt die Galeere um die letzte Kurve, und Brienne übergibt Ser Cleos das Steuer und weist Jaime an, an das Ruder zu gehen. Das Boot steuert in die unruhige und wilde nördliche Fahrrinne und die Galeere folgt in etwa 25 Meter Abstand. Währenddessen springt Brienne aus dem Boot und klettert die Felswand am Nordufer hinauf. Jaime lenkt die Männer auf der Galeere ab, indem er Ser Robin zum Zweikampf herausfordert, während Brienne einen Felsbrocken löst und ihn auf die Galeere rollen lässt. Der Felsen zerbricht in zwei Stücke und zerstört den Mast und den Rumpf, sodass die Galeere sich augenblicklich mit Wasser füllt. Als Brienne eine Abkürzung übr eine Landzunge nimmt und zum Boot zurückschwimmt, erwägt Jaime, sie mit dem Ruder zu erschlagen, zieht sie dann aber ohne Nachzudenken ins Boot. Jaime macht sich ein weiteres Mal über Brienne lustig, die aber sagt, sie sei nur ihrem Eid gegenüber Catelyn verpflichtet, und dass sie ihn nach Königsmund zurückbringen werde.


Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

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