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Jon IV ist das dreißigste Kapitel von Sturm der Schwerter, dem ersten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Jon Schnee.

Zusammenfassung Bearbeiten

Jarl und elf andere Wildlinge beginnen an einem frühen Morgen in drei Gruppen den Aufstieg auf die Mauer. Jarl und seine Gruppe stürzten dabei ab, aber die anderen beiden erreichen die Spitze der Mauer und lassen Seile zu den übrigen Wildlingen herab. Styr, seine Männer, Jon Schnee und Ygritte erreichen gegen Mitternacht die Spitze.

Synopsis Bearbeiten

Die Wildlinge bereiten den Aufstieg vorBearbeiten

Das Freie Volk führt seine Pferde an einem Morgen aus der Höhle, damit sie den Aufsteig auf die Mauer beginnen können. Geist ist verschwunden, und Jon Schnee fragt sich, ob der Schattenwolf verstanden hat, dass er zur Schwarzen Festung laufen soll. Jon beobachtet, wie die Dämmerung den Verfluchten Wald farblich verändert. Styr schickt je ein Dutzend Reiter nach Westen und Osten auf Hügel, damit sie Ausschau nach Grenzern der Nachtwache halten. Jarl hat eine Stelle an der Mauer ausgesucht, die ungefähr 250 hoch ist, die allerdings direkt an hohen Hügeln liegt und wo daher das untere Drittel aus Erde und Stein besteht. Hier im Westen führt die Mauer über zahlreiche Hügel und führt durch die dazwischenliegenden Täler. An dieser Stelle wächst der Wald auch direkt bis an das Fundament heran, das gerade noch erklommen werden kam und ähnlich steil ist wie die Faust der Ersten Menschen. Jon erkennt, dass sich die Thenn zurückhalten, weil die Mauer sie scheinbar sehr beeindruckt, denn sie haben sie noch nie gesehen. Jon denkt über seine Situation nach und ist verzweifelt: wenn er flieht, wird Ygritte getötet, und wenn er mit ihr zusammen flieht, vorausgesetzt, sie würde überhaupt mitkommen, dann ist er nirgendwo in den Sieben Königslanden Willkommen, am wenigsten in der Schwarzen Festung.

Jarls Männer beeindruckt die Mauer nicht, da sie sie schon oft gesehen und erklommen haben. Er wählt elf junge Angehörige des freien Volkes aus seiner Gruppe aus, von denen keiner älter als 25 Jahre ist, die aber kräftig und sehnig erscheinen, so wie Steinschlange. Die 12 Männer machen sich bereit für den Aufstieg, dazu ziehen sie Kletterschuhe aus Hirschhaut an, an deren Spitzen Dornen aus Eisen, Bronze oder Knochen sind. Dazu tragen sie Hanfseile über ihren Schultern und Gürtel mit Hämmerchen und kleinen Pflöcken sowie Eisbeile aus Geweihstücken. Jarl teilt sie in drei Gruppen ein. Er sagt, Manke Rayder habe jedem der ersten Gruppe auf der Mauer ein neues Schwert versprochen.

Der AufstiegBearbeiten

Jon Schnee und Ygritte beobachten das Ganze von unten. Jon denkt daran, dass die Nachtwache ständig auf Kletterer stößt oder auf deren Leichen unterhalb der Mauer. Im Osten versuchen es die Wildlinge eher mit Booten durch die Seehundsbucht, im Westen steigen sie in den Schlund hinab, um den Schattenturm zu umgehen. Dazwischen gab es nur die Möglichkeit, über die Mauer hinwegzuklettern, was den Wenigsten gelingt. Jarl führt die mittlere Gruppe an und startet von einem Wachbaum aus, der 100 Meter hoch an die Mauer lehnt, während Grigg die Ziege die rechte und Errok die linke Gruppe anführt.

Styr beschwert sich darüber, wie langsam sie sind, denn er hat Angst, dass sie entdeckt werden. Jon hingegen erinnert sich an die Kletterei im Klagenden Pass, und er ist umso mehr beeindruckt, da das hier heimtückisches Eis ist und kein Fels. Insgeheim hofft er, dass tatsächlich eine Patrouille sie entdeckt, erinnert sich dann aber an die Worte seines Vaters, dass eine Mauer nur so stark ist, wie sie mit Männern bestückt werden kann. Jon weiß, dass vier Grenzer reichen würden, um die Kletterer mit ein paar Pfeilen und Steinen abzuwehren, aber es kommt kein einziger. Jarl kann seine Führung bis zum Mittag behaupten, dann gelangen sie an ein Stück mit faulem Eis, dass durch zu viel Luft brüchig geworden ist. Jarl selbst stürzt ab, doch das Seil hält und die drei anderen können ihn halten. Nach einer Verschnaufpause haben Jarls Männer die Führung bald wieder übernommen, dann aber hört Jon am späten Nachmittag ein lautes Krachen und ein großer Teil der Mauer löst sich vom Rest. Sogar auf dem Boden werden sie noch von Eisstücken bedroht, und einem der Thenns fliegt ein Eisstück ins Gesicht und bricht ihm die Nase. Als sie wieder hinaufblicken, ist Jarls Gruppe verschwunden. Jarl und zwei weitere Kletterer seiner Gruppe sterben bei dem Sturz, der vierte ist gelähmt und wird von einem von Styrs Männern erlöst. Während sie einen Scheiterhaufen bauen und die Toten verbrennen, erreicht Grigg als Erster die Spitze der Mauer, kurz danach folgt Errok. Inzwischen geht die Sonne unter.

Die Kletterer werfen lange Seile hinunter, an denen andere Seile befestigt und wieder hinaufgezogen werden, bis insgesamt fünf Leitern befestigt worden sind. Trotzdem ist es ein langer und harter Aufstieg, und zwei von Styrs Männer sterben dabei. Als Jon und Ygritte gegen Mitternacht oben ankommen, sagt sie, sie wünschte, sie hätten das Horn des Winters gefunden. Das ist es, was Manke in den Frostfängen gesucht hatte, dabei hatte er 50 alte Gräber geöffnet und dabei viele Wiedergänger geweckt. Ygritte sagt, dass sie mit dem Horn die Mauern hätten zum Einsturz bringen können.


Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten