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Tyrion I ist das vierte Kapitel von Sturm der Schwerter, dem ersten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Tyrion Lennister.

Zusammenfassung Bearbeiten

Tyrion Lennister kommt langsam wieder zu Kräften. Bronn besucht ihn in seinem Krankenzimmer in Maegors Feste und berichtet ihm von den neuen politischen Ereignissen nach der Schlacht am Schwarzwasser. Cersei Lennister hat die Zeit genutzt, um zusammen mit ihrem Vater die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu verschieben. Bronn und Podrick Payn geleiten Tyrion zu seinem Vater Lord Tywin Lennister, der das Amt der Hand des Königs übernommen hat. Kühl und abweisend spielt er Tyrions Rolle in der Rettung der Stadt herunter und droht ihm wegen dessen Umgang mit Freudenmädchen.

Synopsis Bearbeiten

Bronn besucht Tyrion in seinem KrankenzimmerBearbeiten

Tyrion Lennister wacht auf, als Bronn sein Gemach betritt. Er hat mittlerweile seine Stimme wiedererlangt, wenngleich ihn immer noch Fieber plagt und er sich entsetzlich schwach fühlt. Solange er sich in Maegors Feste befindet, fürchtet er zudem, dass Cersei Lennister eines Tages einen Handlanger schickt, der Ser Mandon Moors Werk beenden soll. Bronn fragt, ob Tyrion sich beim Rasieren geschnitten hätte. Tyrion sagt, er habe schon vor 14 Tagen nach ihm rufen lassen, aber Bron behauptet, er sei zweimal bei ihm gewesen, aber Tyrion sei eher tot als lebendig gewesen. Tyrion bemerkt ein neues Banner auf Bronns Brust: eine grün brennende Kette in rauchgrauem Feld. Bronn erklärt, er sei jetzt Ser Bronn vom Schwarzwasser.

Er berichtet Tyrion über weitere Einzelheiten von der Schlacht am Schwarzwasser und deren Folgen. Er erklärt, das nur noch drei Ritter der Königsgarde in Königsmund seien, nachdem Ser Mandon tot sei und Sandor Clegane aus der Stadt verschwunden ist. Nachdem sich Joffrey Baratheon in den Roten Bergfried zurückgezogen hatte, hatten die Goldröcke begonnen zu desertieren. Lord Jaslyn Amwasser hatte sich ihnen entgegengestellt und wollte sie zurück zur Stadtmauer treiben, was ihm fast gelungen wäre, doch dann schoss ihm jemand in den Hals und sie zogen ihn von seinem Pferd und töteten ihn. Ser Addam Marbrand kommandiert die Stadtwache jetzt, was Tyrion für eine kluge Wahl aus der Sicht seines Vaters hält. Shagga und die Felsenkrähen sind immer noch im Königswald, während Timett und die Brandmänner mit Beute aus der Plünderung von Stannis Baratheons Lager zu den Mondbergen zurückgekehrt sind. Chella und ihre Schwarzohren wollten wieder in die Stadt zurückkehren, wurde aber am Flusstor von Rotröcken und mit Kot werfenden Stadtbewohnern fortgejagt. Cersei Lennister hat sogar Alayaya freigelassen, nachdem sie nackt in der Öffentlichkeit ausgepeitscht worden war. Tommen Baratheon hingegen ist zurück in der Stadt. Cersei hatte die Schwarzkessel-Brüder nach Rosby geschickt, um ihn zu holen. Osney Schwarzkessel und Osfryd Schwarzkessel wurden beide zum Ritter geschlagen und keiner der dreien steht noch in Tyrions Diensten. Über das Gerücht, Renly Baratheons Geist habe in der Schlacht mitgekämpft, kann Bronn nichts sagen außer den Gerüchten der Suppenküchen. Stannis Baratheon hatte sich mit den Schiffen der Lyseni, die jenseits der Kette lagen, in Sicherheit gebracht, nachdem sie noch so viele Soldaten wie möglich aufgenommen hatten. Lord Randyll Tarly marschiert derweil nach Dämmertal, um einem Heer unter Robett Glauer entgegenzutreten. Zuletzt berichtet Bronn, dass Tyrions Söldnerarmee fort ist; diejenigen, die nicht in der Schlacht gestorben waren, wurden von Tyrions Onkel Ser Kevan Lennister ausbezahlt und entlassen.

Tyrion besucht seinen Vater Lord TywinBearbeiten

Tyrion gibt Bronn den Auftrag, alles über Ser Mandon Moor herauszufinden in der Hoffnung, ihm den Mordanschlag nachweisen zu können, am besten in Verbindung mit Cersei, aber das wagt er nicht laut auszusprechen. Dann bittet er Bronn, ihm aufzuhelfen, damit er seinem Vater Lord Tywin Lennister einen längst fälligen Besuch abstatten kann. Tyrion fragt nach Margaery Tyrell, die aber noch nicht in der Stadt ist, stattdessen verschenkt Haus Tyrell jeden Tag Wein und Essen in den Straßen in ihrem Namen, sodass sie bereits einen Ruf hat. Er ruft Podrick Payn, der ihm seine Kleider bringt. Sie gehen zum Torvon Maegors Feste, wo Ser Meryn Trant Wache hält. Zunächst weigert er sich, für Tyrion die Zugbrücke herabzulassen, aber als Tyrion behauptet, er habe etwas mit Lord Tywin persönlich zu besprechen, fügt er sich. Ser Osmund Schwarzkessel bewacht die andere Seite der Brücke. Er grüßt freundlich. Tyrion ist mittlerweile so schwach, dass Bronn ihn die Treppe des Turm der Hand hinauftragen muss. Auf ihrem Weg nach oben kommen sie an Ser Addam vorbei. Er erklärt, dass die Stadtwache nur noch aus 4400 Männern bestünde, die sie aber nicht bezahlen können, und dass Lord Tywin schlechte Laune habe, weil sie immer noch nicht Tyrek Lennister wiedergefunden haben, der seit dem Aufstand von Königsmund vermisst wird.

Als Tyrion den Solar seines Vaters betritt, schickt dieser als erstes Bronn und Podrick fort. Tyrion beschwert sich darüber, in einer dunklen Zelle in Maegors Feste abgestellt worden zu sein, doch Tywin meint, dass anderswo kein Platz sei, weil schon so viele Hochzeitsgäste im Roten Bergfried lebten. Tywin verkündet, dass die Hochzeit zwischen Margaery und Joffrey am ersten Tag des neuen Jahres stattfinden soll, das gleichzeitig auch ein neues Jahrhundert einleitet. Er fragt Tyrion, warum er Maester Ballabar entlassen habe. Tyrion ist der Meinung, dass er ihn in einem ewigen Dämmerzustand versetzt habe, wogegen Tywin argumentiert, dass Ballabar der Heiler von Haus Rothweyn ist und als Heiler weithin bekannt. Es sei nett von Cersei gewesen, ihn in dessen Obhut zu geben. Tywin ist Tyrion gegenüber kühl und abweisend. Er nennt seinen Ausfall sogar töricht und spielt Tyrions Rolle in der Schlacht herunter. Dann berichtet er, dass Lord Tarly nach Norden unterwegs ist, genauso wie Ser Gregor Clegane, der den Königsweg hinaufmarschiert, und dass die beiden Heere die Streitmacht von Robbett Glauer und Helman Tallhart zwischen sich aufreiben werden, womit Robbs Streitkräfte um ein Drittel geschwächt wären. Als Tyrion ein wenig Dankbarkeit verlangt, rügt sein Vater ihn, dass nur Affen und Mimen auf Applaus aus seien. Er habe nur getan, wie ihm befohlen worden sei. Als Tyrion betont, dass er die Stadt gerettet habe, entgegnet Tywin, dass seine Armee und die der Weite die Schlacht entschieden hätte und Cersei die Pyromantiker angewiesen habe, das Seefeuer zu produzieren. Immerhin sei seine Idee mit der Eisenkette auch gut gewesen. Dann rügt er Tyrion wegen der Abmachung, dass Gregor Clegane nach Dorne zu Fürst Doran Martell geschickt werden soll, damit über ihn gerichtet werden kann. Er entlässt Tyrion. Als dieser sich aufmacht, erinnert er Tywin daran, dass er sein Sohn ist und der Erbe von Casterlystein. Er will, dass sein Vater endlich öffenltich bekennt, dass Jaime mit dem Eintritt in die Königsgarde seinen Anspruch vertan hat. Tywin erklärt mit eiseskalter Stimme, dass er die Burg niemals erben werde, denn er habe seine Mutter getötet, als er zur Welt kam, und er bringe immer mehr Schande über Haus Lennister mit seinen Huren. Leider könne er nicht beweisen, dass Tyrion nicht sein Sohn sei, und solange müsse er in Demut ertragen, wie Tyrion durch die Welt watschelt. Er erklärt, dass er es war, der Alayaya geschlagen hat und dass er das nächste Freudenmädchen, das er bei ihm findet, hängen lässt. Außerdem soll er es nie wieder wagen, sein Recht auf Casterlystein in Anspruch zu stellen.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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AnmerkungenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

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