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Davos I ist das vierte Kapitel von Sturm der Schwerter, dem ersten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Davos Seewert.

Zusammenfassung Bearbeiten

Davos Seewert ist nach der Schlacht am Schwarzwasser auf einer kleinen Felseninsel in der Schwarzwasserbucht angespült worden. Halb verdurstet sieht er am Horizont, wie sich ein Schiff nähert, und er hadert mit sich, ob er sich seinem Schicksal ergeben soll oder um sein Leben kämpfen und das Schiff heranwinken soll.

Synopsis Bearbeiten

Davos ist gestrandetBearbeiten

Davos Seewert wurde an der Küste einer kleinen Insel in der Schwarzwasserbucht angespült, die zu den Speeren des Königs der Meerjungfrauen gehört. Er hat Fieber und er merkt, wie er jeden Tag schwächer wird. Seit drei Tagen hat es nicht mehr geregnet, und seitdem hat er kein Süßwasser mehr. Bei Ebbe kann er eine paar kleine Krebse fangen und sie essen, bei Flut bleiben kaum 5 Meter Felsen über Wasser, und bei Sturm spritzt ihm die Gischt ins Gesicht. Außer Flechten wächst nichts auf dem Felsen. Nachts wird es bitterkalt, da ja bereits Herbst ist, und der kann in der Meerenge sehr ungemütlich werden. Er denkt voller Trauer über die Söhne nach, die er in der Schlacht am Schwarzwasser verloren hat: Dael, Allard, Maric und Matthos, und vielleicht auch noch Devan. Er erinnert sich daran, wie er an Bord der Schwarzen Betha in der zweiten Schlachtreihe gestanden hat, zwischen der Gespenst und der Lady Marya. Sie hatten Flotte gegen Flotte gekämpft, bis das Seefeuer der Pyromantiker fast alle Schiffe zerstört hatte. Davos hatte sich im Wasser wiedergefunden und wurde von der Strömung flussabwärts getrieben, wo die Lennisters eine schwere Eisenkette quer über die Bucht gespannt hatten. Davos hatte es dann geschafft, tief unter der Kette hindurchzutauchen und es so in die Bucht zu schaffen. Allerdings hatte er dabei völlig die Orientierung verloren und war in Panik ausgebrochen, hatte dann Wasser geschluckt und war ohnmächtig geworden. Dann allerdings war er auf der kleinen Insel wieder zu sich gekommen. Fast ist das Schiff vorübergefahren, und Davos hadert immer noch.

Davos betet zu den GötternBearbeiten

Er greift zu dem Beutel mit seinen Fingerkuppen, das ihm immer Glück gebracht hat, aber es ist verschwunden. Er betet zu den Sieben Göttern, und plötzlich kommt es ihm so vor, als bekomme er eine Antwort: die Mutter beschwert sich, dass sie das Feuer angebetet haben, und daher hätte sie das Glück verlassen. Davos erwidert, dass es Melisandres Schuld war, dass die Septe auf Drachenstein und der Götterhain in Sturmkap verbrannt worden waren. Die Mutter antwortet, dass er trotzdem Schuld habe, denn auch er sei unter dem Banner des Herrn des Lichts gesegelt, er habe zugelassen, dass Maester Cressen gestorben sei und er habe Melisandre geholfen, einen Schatten nach Sturmkap zu bringen. Davos klettert mit letzter Kraft auf die Spitze des Felsens und ruft um Hilfe. Ein Matrose auf dem Schiff bemerkt ihn, das Schiff dreht bei und lässt ein Ruderboot zu Wasser, das ihn auf der Insel holen kommt. Vier Männer rudern das Boot und ein fünfter fragt Davos, welchem König er gedient habe. Davos erkennt, dass das Schiff Salladhor Saan gehören muss, da es aus Lys stammt. Er sagt, dass er Stannis diene und wird von dem Boot aufgenommen.


Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

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