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Bran I ist das neunte Kapitel von Sturm der Schwerter, dem ersten Teil des dritten Bandes der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Der POV-Charakter des Kapitels ist Brandon Stark.

Zusammenfassung Bearbeiten

Brandon Stark gewöhnt sich immer mehr daran, in den Körper seines Schattenwolfes Sommer zu schlüpfen. Jojen Reet ermahnt ihn, sich nicht zu sehr darin zu verlieren und rät ihm, die Dreiäugige Krähe jenseits der Mauer zu suchen. Bran folgt seinem Rat.

Synopsis Bearbeiten

Bran träumt einen WolfstraumBearbeiten

Brandon Stark befindet sich wieder einmal im Körper seines Schattenwolfes Sommer und rennt durch einen Wald. Er denkt an seine Geschwister und die Namen, die die Menschen ihnen gegeben haben, aber er kann sich nicht mehr genau an sie erinnern. Er spürt, dass der Wilde mit den grünen Augen nicht weit von ihm weg ist, und er erinnert sich an den Stillen Weißen, aber auch an die Schwester, die mittlerweile nicht mehr da ist. Er wittert ein Wolfsrudel und seine Beute und folgt dieser Witterung. Er trifft auch acht Wölfe, die eine Hirschkuh gerissen haben. Sommer greift die Wölfe an und kämpft lange mit dem Anführer, einem alten Wolf ohne Angst, dann macht er sich hungrig über die Beute her.

Jojen unterrichtet BranBearbeiten

Genau in diesem Augenblick weckt Hodor ihn auf. Bran befindet sich wieder in dem alten verlassenen Wachturm, den er den Verfallenen Turm nennt. Jojen Reet rügt ihn, weil er sich im Wolfskörper zu verlieren droht und wieder einmal vergessen hat, im Leib des Wolfes Dinge für sie zu tun: Bäume markieren, einen Hasen zu ihnen bringen oder Steine in eine Reihe legen. Bran ist beleidigt. Am liebsten würde er jede Sekunde seines Lebens im Körper des Wolfes verbringen und Jojen nervt ihn mit seinem Unterricht. Bran erzählt ihm, dass er der "Prinz der Wälder" war, als er im Wolf steckte, und Jojen erinnert ihn daran, dass er als Mensch der Prinz von Winterfell ist.

Meera kehrt zurückBearbeiten

Meera Reet kehrt mit zwei Forellen und sechs fetten grünen Fröschen zum Abendessen zurück. Sie bereiten das Essen gemeinsam zu, und Bran vergisst über dem Froscheintopf den Groll, dass er nicht an der Hirschkuh weiterfressen konnte. Beim Essen erklärt Jojen, dass sie bald aufbrechen sollten, woraufhin Meera einwirft, dass der Verfallene Turm ein gutes Versteck sei. Sie sind seit einigen Tagen in dem Turm untergeschlüpft, und es gibt genügend zu essen in der Umgebung, aber Jojen ist sich nicht sicher, ob der Platz sicher ist, da Krieg herrscht und sie von einem Heer überrascht werden könnten. Als Bran einwendet, dass auch Robb Stark wieder in den Norden kommen und die Eisenmänner verjagen könnte, erinnert ihn Jojen an Maester Luwins Worte, dass überall Krieg herrsche und der Norden im Chaos versinke. Jojen möchte zur Mauer gehen und auf der anderen Seite nach der Dreiäugigen Krähe suchen. Meera findet diese Idee idiotisch, weil die Mauer weit weg ist und nur Hodor Bran tragen kann. Außerdem wissen sie gar nicht, wo sie anfangen sollen nach der Krähe zu suchen. Bran ärgert sich darüber, dass immer nur Jojen bestimmt, was zu tun ist. Er schlägt vor, zu den Umbers an den Letzten Herd zu gehen oder die Weißklinge hinab nach Weißwasserhafen zu segeln. Hodor ist der Einzige, dem der Plan anscheinend gefällt, und er ruft seinen Namen und steigert sich in etwas hinein, bis Bran ihm vorschlägt, draußen mit seinem Schwert zu üben. Sie hatten deri Schwerter aus der Gruft von Winterfell mitgenommen: Bran hatte das seines Onkels Brandon genommen, Meera das seines Großvaters Rickard Stark und Hodor ein sehr altes, schweres und verrostetes eines älteren Starks. Er übte stundenlang damit.

Bran fragt, warum sie die Krähe überhaupt finden müssen. Jojen erklärt, dass Bran zwar nun sein drittes Auge geöffnet habe, dass er seine Gabe aber immer noch nicht im Griff habe und noch lange nicht zum "geflügelten Wolf" geworden sei. Er könne ihm aber nicht eine Gabe beibringen, die er selbst nicht verstünde. Die Krähe sei im Gegensatz zu ihm ein echter Grünseher, der seinen Unterricht weiterführen könne. Der Winter naht, und Bran wird gebraucht werden. Meera ist der Meinung, dass Bran entscheiden sollte, was als Nächstes geschieht. Er entscheidet sich dafür, die Krähe zu suchen, um Fliegen zu lernen.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

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