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Drachen, Würme und Feuerwürme: Ihre Unnatürliche Geschichte (engl.: Dragons, Wyrms, and Wyverns: Their Unnatural History), auch bekannt als Unnatürliche Geschichte (engl.: Unnatural History), ist ein Werk von Septon Barth, welcher Hand des Königs unter Jaehaerys I. Targaryen war.[1]

König Baelor I. Targaryen war ein äußerst starker Verfechter des Glaubens an die Sieben, weswegen er nach seiner Thronbesteigung viele Bücher verbrennen ließ, welche sich seiner Auffassung nach nicht mit dem Glauben vereinbaren ließen. Da Septon Barth angeblich die Höheren Mysterien ausgeübt hatte, fiel auch seine Unnatürliche Geschichte den Bücherverbrennungen zum Opfer. Allerdings blieben einige Fragmente erhalten.[2][1]

InhaltBearbeiten

Darin behauptet er unter anderem, dass die Kinder des Waldes mit Raben sprechen konnten und das Wissen partiell an die Ersten Menschen weitergaben, sodass sie die Tiere als Boten nutzen konnten. Er sieht darin die Grundlagen der Rabenzucht der Maester.[3]

Septon Barth beschreibt in seinem Buch auch die Verwundbarkeit der Drachen: entgegen einiger Legenden sind Drachen fast unverwundbar durch Bolzen, egal ob von einer Armbrust oder einem Skorpion abgefeuert. Der Schuppenpanzer am Bauch ist genauso stark wie der am Rücken oder an den Flanken, und auch im Schlund ist ein Drache fast unverwundbar. Die einzigen Schwachstellen sind die Augen und das Gehirn dahinter.[4]

An anderer Stelle scheint der Septon verschiedene Legenden über die Herkunft der Drachen und darüber, wie die Valyrer sie zu beherrschen lernten, zu vergleichen. Die auf Sothoryos häufig und in verschiedenen Arten vorkommenden Lindwürme sind eng mit den Drachen verwandt und übertreffen ihre Vettern an Grausamkeit. Obwohl sie kleiner sind und kein Feuer speien können, sind sie den Drachen in jeder anderen Hinsicht ebenbürtig. Septon Barth mutmaßt in seinem Werk über Drachen, Würme und Feuerwürme, ihre unnatürliche Geschichte dass die Blutmagier Valyrias Lindwürme verwendet hätten um Drachen zu erschaffen. Dem widerspricht Maester Vanyon und legt in seinem Werk Gegen das Unnatürliche Beweise vor, dass es schon in der Vorzeit Drachen in Westeros gab.[5]

Die Valyrer selbst behaupteten, die Drachen entsprangen als Kinder der Vierzehn Flammen, während es in Qarth heißt, einst habe es einen zweiten Mond am Himmel gegeben. Eines Tages kam dieser Mond der Hitze der Sonne zu nahe und platzte wie ein Ei. Eine Million Drachen strömten heraus. In Asshai soll es viele einander widersprüchliche Geschichten darüber geben, doch gewisse Texte -allesamt unglaublich alt- behaupten, die Drachen seien aus dem Schatten gekommen, einem Ort, über den uns alle Gelehrsamkeit nichts verrät. Diese Chroniken der Asshai`i behaupten, ein so altes Volk, dass es nicht einmal einen Namen habe, habe die ersten Drachen im Schatten gezähmt und sie nach Valyria gebracht. Hier gab es seine Kunst an die Valyrer weiter, ehe es verschwand. Doch wenn die Menschen im Schatten als Erste Drachen gezähmt hatten, warum nutzten Sie diese dann nicht zur Eroberung? Da erscheint die valyrische Version doch am wahrscheinlichsten. Lange vor der Ankunft der Targaryen gab es Drachen in Westeros, wie wir aus unseren eigenen Legenden und Historien wissen. Falls die Drachen den Vierzehn Flammen entsprangen, müssen Sie sich fast überall auf der bekannten Welt ausgebreitet haben, ehe Sie gezähmt wurden. Und dafür gibt es sogar Beweise: Drachenknochen wurden im Norden bis nach Ib und sogar in den Urwäldern von Sothoryos gefunden. Doch die Valyrer unterwarfen sie und machten sie sich zu Diensten wie sonst niemand.[6]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Als Tyrion Lennister auf der Scheuen Maid im Auftrag von Greif sein gesamtes Wissen über Drachen niederschreiben soll, geht er in Gedanken eine Reihe von Büchern durch, die wissenswerte Fakten zu dem Thema enthalten und für seine Arbeit nützlich wären, darunter auch Septon Barths Unnatürliche Geschichte. Tyrion erinnert sich daran, zehn Jahre zuvor ein Fragment des Werkes gelesen zu haben, glaubt aber nicht daran, dass es eines von Barths Werke über die Meerenge geschafft hat, bevor sie von König Baelor vernichtet wurden.[1]

QuellenBearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion IV
  2. Die Welt von Eis und Feuer, Baelor I.
  3. Die Welt von Eis und Feuer, Das Zeitalter der Dämmerung
  4. Ein Tanz mit Drachen, X-Tyrion III
  5. Die Welt von Eis und Feuer, Jenseits der Freien Städte: Sothoryos
  6. Die Welt von Eis und Feuer, Valyrias Kinder
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