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Die Witwenmärkte (engl.: Widow Fairs) waren Veranstaltungen in den Nachwehen des Drachentanzes, auf welchen verwitwete Frauen aus den Flusslanden und ungebundene Männer aus dem Norden miteinander verkuppelt wurden.[1]

GeschichteBearbeiten

Am Ende des Drachentanzes im Jahre 131 n. A. E. kam Lord Cregan Stark für die Schwarzen mit Männern nach Königsmund, welche angesichts des einsetzenden Winters und der damit einhergehenden Lebensmittelknappheit ihren Verwandten nicht zur Last fallen und lieber ein Ende im Kampf gegen die Grünen finden wollten. Dies wurde ihnen jedoch durch die Ermordung von König Aegon II. Targaryen und der Kapitulation seiner Unterstützer verwehrt.[2]

Eine Rückkehr in ihre Heimat kam für die meisten Nordmänner jedoch nicht infrage, da dies ihre Angehörigen gefährdet hätte. In den Flusslanden dagegen hatte der Krieg zahlreiche Frauen verwitwet und mit kleinen Kindern zurückgelassen. Der Legende und Pilz zufolge machte daher Lord Benjicot Schwarzhains Tante Alysanne den Vorschlag der Eheschließungen. Als sie und Benjicot Königsmund in Richtung Flusslande verließen, wurden sie von über eintausend Nordmännern begleitet. Auf den sogenannten Witwenmärkten in Rabenbaum, Schnellwasser, Steinsepte, den Zwillingen und Schönmarkt wurden Hunderte Ehen geschlossen. Die Männer, die nicht heiraten wollten, dienten stattdessen den Flusslords als Wachen oder Waffenknechte.[1]

Die neuen Bewohner verstärkten nicht nur die ansässigen Lords, insbesondere die Tullys und Schwarzhains, sondern trugen auch zur Belebung und Verbreitung des Glaubens an die Alten Götter bei.[1]

ZitateBearbeiten

Ein Wolf für jede Witwe. Er wärmt ihr das Bett im Winter und nagt an ihren Knochen, wenn es Frühling wird.[1]

— Der Hofnarr Pilz

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Feuer und Blut - Erstes Buch, Unter den Regenten - Die Hand unter der Haube
  2. Feuer und Blut - Erstes Buch, Nachwehen - Die Stunde des Wolfs
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