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Das Zeitalter der Helden (engl.: Age of Heroes) ist eine Epoche von mehreren Tausend Jahren in der Geschichte von Westeros, die ihren Namen durch die großen Männer und Frauen erhielt, die in der Zeit nach dem so genannten Pakt lebten. Königreiche stiegen auf und erloschen, und viele Adelshäuser berufen sich in ihren Wurzeln auf diese Zeit. So entstanden in dieser Zeit auch die Wurzeln der Sieben Königreiche. Es gibt viele Geschichten, Lieder und Legenden aus dieser Epoche. Es ist dennoch eine Zeitspanne, über die es wenig gesicherte Quellen gibt, ähnlich wie beim Zeitalter der Dämmerung. Immerhin hinterließen die Ersten Menschen Ruinen und alte Burgen, die die Legenden untermauern. In den Hügellanden finden sich bspw. steinerne Monumente mit Runeninschriften, die über die Zeit berichten.[1] Die ersten Schriftquellen sind erst Tausende Jahre später nach der Invasion der Andalen entstanden - die Ersten Menschen kannten nur die Runenschrift.[2]

ÜbersichtBearbeiten

Das Zeitalter der Helden begann mit der Unterzeichnung des Paktes auf der Insel der Gesichter. Der Pakt beendete den Krieg zwischen den Ersten Menschen und den Kindern des Waldes. Die Epoche dauert mindestens 4000 Jahre an.[3] In dieser Zeit lebten die Ersten Menschen und die Kinder des Waldes in Frieden nebeneinander. Die Menschen herrschten vom Land des Ewigen Winters bis hin zu den Küsten des Sommermeers und bauten ihre Rundschanzen. Während dieser Zeitspanne entstanden und fielen Hunderte kleine Königreiche und Adelshäuser, doch mit der Zeit entwickelte sich aus diesen der Grundstein für die Sieben Königreiche.[1]

Es gibt zudem legendäre Ahnenherren, auf die sich die großen Häuser berufen:

Daneben gibt es noch andere Helden, die in den Legenden immer noch besungen werden:

In dieser Zeit wurden viele Traditionen der Ersten Menschen entwickelt, jedoch auch stark beeinflusst von den Kindern des Waldes. Am stärksten ist der Einfluss dieser Zeit noch im Norden, wo die Lords des Nordens immer noch das Blut der Ersten Menschen in sich tragen. Die Gesetze der Gastfreundschaft, der Brauch, dass der Richter das Urteil auch vollstrecken soll und die Mauer sowie viele Götterhaine sind Zeugen dieser alten Zeit.

Obwohl das Zeitalter der Helden insgesamt eine Blütezeit war, fällt auch die Lange Nacht in diese Epoche.[3] Dies war der längste und dunkelste Winter, den Westeros je erlebt hat. Er dauerte angeblich eine Generation lang,[1]und war begleitet von dauerhaften Angriffen der Anderen von jenseits der Mauer. Es ist ebenfalls überliefert, dass in dieser Zeit die Kinder des Waldes der Nachtwache jedes Jahr einhundert Obsidian-Waffen überlassen haben, um die Anderen zu bekämpfen.

Weitere Legenden aus dem Zeitalter der HeldenBearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Die Welt von Eis und Feuer, Das Zeitalter der Helden
  2. Zeit der Krähen, VII-Samwell I
  3. 3,0 3,1 Das Erbe von Winterfell, II-Bran II
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