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Das Zittern (engl.: Shivers) ist eine Krankheit, die in der Geschichte von Westeros bereits mehrfach aufgetreten ist, sich durch Schüttelfrost äußert und sehr häufig zum Tod führt.[1]

Über das ZitternBearbeiten

Das Zittern beginnt damit, dass der betroffenen Person kalt ist, obwohl die Umgebung warm sein kann. Im weiteren Verlauf beginnt der Betroffene erst leicht und dann immer stärker zu zittern, die Zähne beginnen zu klappern und die Extremitäten zucken und verkrampfen sich. Kurz vor dem Exitus laufen die Lippen blau an und es setzt ein blutiger Husten ein. Der gesamte Krankheitsverlauf kann im schlimmsten Fall innerhalb eines Tages zum Tod führen. Nur wenige überleben diese Krankheit, lediglich einer von fünf. Die Ausbreitung der Seuche beginnt stets in Häfen und ebendiese werden stets am stärksten getroffen. Die Krankheit wird - so glaubt es das Gemeine Volk - durch Ratten übertragen und nur von kleinen, schwarzen Schiffsratten. Außerdem wird vermutet, dass das Zittern von jenseits der Meerenge gekommen ist, aus einer der Freien Städte oder noch weiter aus dem Osten. Am gefährdetsten sind alte und junge Menschen, aber auch Männer und Frauen im besten werden vom Zittern befallen. Zur Behandlung verwenden die Maester vor allem Hitze und Nahrungsmittel die solche hervorrufen. So werden Kranke in beinahe siedenden Wasser gebadet oder in der Nähe eines Feuers zum schlafen gelegt. Als Medikamente kommen Drachenpfeffer, heißer Nesseltee oder Senf, Wein mit Schlangengift in Frage, aber auch grünes Gemüse, rohes Fleisch oder Fisch werden genutzt. Teilweise soll sogar Blut helfen, um die Krankheit zu heilen. Es wird auch der Rauch von verbrannten Blättern inhaliert oder erneut Muttermilch gegeben, da diese angeblich über heilende Eigenschaften verfügt. Der Glaube an die Sieben setzt auf Gebete und die Hilfe der Götter.[1]

GeschichteBearbeiten

Im Winter vom 59 n. A. E. bis 60 n. A. E. wurde Westeros zum zweiten Mal vom Zittern erfasst. Bereits ein Jahrhundert zuvor war es über die Bevölkerung von Westeros hereingebrochen. Der Winter war von Anfang an nicht gut gewesen und das Zittern verschlechterte die Lage zusehends. Der Osten des Reiches wurde zu Erst befallen. Erst die Inseln vor der Küste der Kronlande, dann die Schwarzwasserbucht und anschließend den Schwarzwasser selbst hinauf. Alle anderen Regionen von Westeros wurden ebenso heimgesucht, aber keine Stadt oder Dorf so schlimm wie es Altsass und Königsmund traf. Altsass verlor ein Viertel seiner Bevölkerung und Königsmund hatte Tote innerhalb der königlichen Familie, der Königsgarde und des Kleinen Rates und den Lord Kommandanten der Stadtwache von Königsmund zu betrauern. Aber überall im Reich starben Hohe Lords und das Gemeine Volk, das Zittern machte vor niemanden halt. In Königsmund brach Gesetzlosigkeit aus, da auch ein großer Teil der Stadtwache selbst erkrankt war. Nach dem Tod von Prinzessin Daenerys, der ältesten Tochter von Jaehaerys und Alysanne, gab es zwischen dem Königspaars Überlegungen, ob die Targaryen vielleicht doch nicht so gottähnlich sind. Bis zu diesem Zeitpunkt war noch kein Targaryen ob männlich oder weiblich an einer normalen Krankheit gestorben. Wenn die Gottähnlichkeit des Königshauses nicht mehr gewährleistet gewesen wäre, würde die gesamte Sympathiepropaganda seitens der Regierung in Bezug auf die Lehre der Einzigartigkeit eine einzige Lüge sein und die Geschwisterehe zwischen Angehörigen der Targaryens wäre nicht mehr tragbar.[1]

Personen die am Zittern erkranktenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Feuer und Blut - Erstes Buch, Jaehaerys I. und Alysanne - Politik, Nachwuchs und Pein
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